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11. Das Haus des Bewusstseins

Die Grundlage alles Verstehens ist Selbsterkenntnis, daran besteht kein Zweifel. Da wir jedoch alle Teil des Ganzen sind, ist es, will man „über sich selbst hinaus gehen“, erforderlich, auch bei jeder Selbstbetrachtung das Ganze nie aus den Augen zu verlieren. Alles ist mit allem verknüpft, und wir sind selbstähnliche Anteile des großen Ganzen. Selbstähnliche, fraktale Teile der Natur, der Schöpfung – von Gott.

 

Da sich im Kleinen das Große spiegelt, spiegelt sich folgerichtig Gott in den Menschen, und das bedeutet, dass jeder Weg in Richtung Selbsterkenntnis (also nach innen) ein Weg zu Gott ist. Bemühen wir uns darum, uns selbst zu erkennen, zu durchschauen und besser zu verstehen, ist das im gleichen Maß das Bemühen darum, Gott zu erkennen, die Wahrheit des Lebens zu finden und die Geheimnisse der Schöpfung zu durchschauen. Das das ein mühevoller, anstrengender, sehr einsamer und sehr, sehr langer Weg ist, liegt auf der Hand, und so ist es nur verständlich, dass die meisten Suchenden irgendwo „auf der Strecke“ bleiben. Es ist jedoch so, dass jedes Bemühen darum „auf der anderen Seite“ nicht unbemerkt bleibt (da die Daseinsebene der Geistigen Welt (um und in uns) jene ist, in denen unsere Gedanken genau jene Realität darstellen, wie für uns das Materielle), und deshalb wird jeder, der aufrichtig unterwegs ist, von dort Unterstützung finden. U.a. in der Form, dass alles, was uns bei der Suche nach Wahrheit voran bringt, sich materiell zu erkennen gibt, und immer genau dann vor uns auftaucht, wenn wir es gerade brauchen. Unser Unterbewusstsein weiß sehr genau, was wir anstreben; es kennt die mit unserem angestrebten Ziel verbundenen Verknüpfungen weit besser als wir selbst (mit unserem Bewusstsein) und erteilt für uns - bei der richtigen inneren Ausrichtung - genau die richtigen Schöpfungsaufträge, die das nötige „Werkzeug“ erschaffen, das uns voranbringt.

„Wie im Großen, so im Kleinen“, sagte Thot, und das bedeutet, dass sich alles spiegelt und das, was „auf der einen Seite“ passiert, immer mit der anderen verknüpft ist. Geist und Materie ergänzen sich, nur eben auf unterschiedlichen Ebenen der Wirklichkeit.

Es ist wichtig, sich dies bewusst zu machen: Das Sichtbare spiegelt sich im Unsichtbaren, das Kleine sich im Großen, das Alte sich im Neuen, das Junge sich im Alten, das Männliche sich im Weiblichen, das Verborgene sich im Offensichtlichen, das Künstliche sich im Natürlichen,

das Gedachte sich im Materiellen.

 

Was immer wir denken, spiegelt sich in dem, was wir erschaffen. Mehr noch:

Alles Materielle ist die jeweiliges „Spiegelung“ von Gedanken, die also zuerst im Geistigen (im Unsichtbaren) existierten, um sich dann in unserer Welt zu materialisieren.

Das ist auch in unserem Sprachgebrauch verankert: Wenn wir etwas Neues, Fremdes, Komisches, Erstaunliches etc., welcher Art auch immer, sehen, fragen wir oft:

„Wer hat sich denn das ausgedacht?“

Und irgendwer war`s, in der Tat. Er hat es in der gedanklichen Welt erschaffen und ihm dann den Auftrag (den Schöpfungsauftrag) erteilt, sich in der materiellen Welt zu manifestieren (sich zu zeigen, sichtbar und anfassbar zu erscheinen).

 

Jedoch:

Jeder Neuschöpfung (im Kleinen, wie im Großen, im Materiellen, wie im Geistigen) geht stets eine "Vereinigung" der Gegensätze (der männlichen und der weiblichen Seite) voran, wodurch es zur "Befruchtung" und zum "Goldenen Schnitt" (zur Teilung) kommt: Hieraus entwickelt sich "das Neue". Ein neuer Mensch, eine neuer Baum, eine neue Blume, eine neue Wolke, ein neuer Gedanke, eine neue Gesellschaft, eine neue Welt - ausnahmslos ALLES entsteht nach diesem Schöpfungsprinzip. Doch allein mit dem Wissen darum ist es nicht getan:

Die Natur (also die ganze Schöpfung) strebt danach, sich ständig weiterzuentwickeln und immer mehr "Gutes" (das der "reinen, echten und wahren Liebe" näher und näher kommt) hervorzubringen. Allein das entspricht einer spirituellen Weiterentwicklung des Bewusstseins, und von dieser Warte aus betrachtet, liegt der Sinn des Lebens einzig darin, genau dies voranzutreiben: Durch unser Denken und Handeln mehr und mehr Liebe (zu allem) in die Welt zu bringen und unsere Nachkommen dazu anzuregen, genau dies zu erkennen, und mit Freude - aus wahrer Liebe - fortzuführen.

 

Jeder natürlichen (liebevollen) Vereinigung geht - jeder Mensch kennt es - eine gegenseitige Anziehung voraus, die letzlich in einem Erregungszustand mündet, der beide Seiten zur Vereinigung drängt. Daraus lässt sich leicht nachvollziehbar ableiten, dass jede Vereinigung mit veränderten (Erregungs-) Zuständen einhergeht, die, wie im Großen, so im Kleinen von größter Bedeutung sind, da sich dadurch (lange vor einer Vereinigung, die möglicherweise letztlich ausbleibt) die vorhandenen Zustände - um und im Menschen - verändern.

Denken wir nur an die Schwärmerei junger Menschen (meist Mädchen) für einen bestimmten "Show-Star", einen Sänger, Schauspieler etc., die so intensiv sein kann wie ein extrem starkes Verliebtsein. Oder die heimliche (sich möglicherweise nie erfüllende) Liebe eines Jungen für eine andere Person. Vermutlich haben wir alle solche "unerfüllten Lieben" durchlebt und wissen, wie sehr sie uns und unser Leben - oft über Jahre hinweg - beeinflusst haben. Wir fühlten uns unwiderstehlich zu einer anderen Person "hingezogen", meist heimlich, ohne dass wir unsere Gefühle offenbart hätten, und hier stellt sich die Frage, was die Anziehung der anderen Person ausgelöst hat. Sie selbst kann es ja nicht gewesen sein.

Wir sind Schöpfer - und in der Lage, uns gedanklich einen Phantasiepartner oder eine nur erdachte Situation zu erschaffen, die (obwohl nur ein "schwarzes Loch") wie ein "echter Mensch" auf uns wirkt, uns "anzieht", auf uns einwirkt und uns gegebenenfalls auch erregt.

Von ganz anderer Qualität ist die Anziehung zweier Menschen, bei denen "der Funke übergesprungen ist" und nun beide umeinander werben; in der Hoffnung, der jeweils andere macht den ersten Schritt und es wird mehr daraus. Beide werden ständig daran arbeiten, ihr Ziel zu erreichen und dem Wunschpartner näher und näher zu kommen.  Z.B. indem bewusst Situationen herbeigeführt werden, die ein Treffen unausweichlich oder zumindest möglich machen. Die Sehnsucht, dem anderen Menschen nah zu sein, wird stärker und stärker, und damit gehen auch körperliche Reaktionen und Veränderungen einher.

Anziehung - von wem oder was auch immer- beeinflusst die Zustände um und in uns, lange bevor wir mit dem "Sender" in Kontakt kommen (falls dies überhaupt geschieht, und auch, wenn er "nur erdacht" ist).

 

 

Phantomschmerz und „Gedankenzauber“

 

Die Vermutung liegt nahe, dass mit diesen Schöpfungsvorgängen (u.a. das die Form aller Dinge vor dem materiellen Erscheinen im Geistigen erdacht wird)  u.a. „Phantomschmerz“ verknüpft ist. Dabei handelt es sich um Schmerzen, die in einem nicht mehr vorhandenen Körperteil, wie z.B. in einem amputierten Arm, Bein, Finger etc., empfungen werden, gerade so, als sei es noch vorhanden. Dazu kommt bei vielen Betroffenen das Empfinden, dass das nicht mehr vorhandene Körperteil sich so verhält, als sei es noch da – es allerdings viel zu kurz sei.

Bedenkt man, dass alles – auch ein Mensch – zuerst in der geistigen Welt entsteht und (u.a.) hierdurch seine „Form“ (als „Schwarzes Loch“) vorgegeben ist, dass sich dann materiell erfüllt, wird klar, dass durch eine Amputation (in der materiellen Welt) ein Missverhältnis entsteht. In der „geistigen Welt“ ist das fehlende Körperteil weiterhin vorhanden, da es dort nicht amputiert wird und werden kann, und es bleibt weiterhin mit unserem Unterbewusstsein (also in der materiellen Welt) als vorhanden verknüpft. So, als sei es noch da und voll funktionsfähig. Das die betroffenen Menschen das Gefühl haben, der Arm, das Bein, etc. sei noch vorhanden, bewege sich auch, sei aber „zu kurz“ ist also sowohl im Bewusstsein wie im Unterbewusstsein verknüpft: In der geistigen Welt (die dem Unterbewusstsein zugeordnet werden muss) ist das Körperglied noch voll aktiv, im materiellen Bewusstsein ist es „zu kurz“ (weil amputiert).

„Phantomschmerzen“ haben, zumindest liegt das nahe, ihren Ursprung  „im ursprünglichen Schöpfungsauftrag“ (also in der „geistigen Welt“), wo jede Schöpfung ihren Ursprung hat und alles nach Ganzheit, Vollendung und Erfüllung strebt (hier die zuvor gedanklich erschaffene menschlichen Form, mit allen Gliedmaßen). Das funktioniert nach der Amputation nicht mehr, weil die ursprüngliche Form (durch den Verlust des Körperteils) verändert wurde und nun kein „Platz“ mehr für die ganzheitliche Erfüllung ist. Die Folge sind Schmerzen im amputierten Körperteil.

 

Es klingt (im Moment noch) seltsam, aber genau dies deutet auf die Möglichkeit hin, dass Körperteile generell nachwachsen könnten (was in Einzelfällen bereits geschieht). Ich vermute, dass dies (wie viele andere momentan noch unvorstellbare Dinge) in naher Zukunft möglich sein wird; sobald die Schöpfungsvorgänge (das geistige Erschaffen, bevor es materiell erscheint) besser erforscht sind und gesteuert werden können.

 

An anderer Stelle erwähnte ich das gedankliche Erschaffen von Parkplätzen für unser Auto, genau dort, wohin wir gerade wollen und genau in dem Moment, wenn wir angefahren kommen, was auf den ersten Blick nicht vergleichbar ist. Letztendlich ist es aber "identisch", und es ist durchaus denkbar („denkbar“- also materiell machbar), dass das auch ohne Auto funktioniert und wir uns in absehbarer Zeit (materiell!) hindenken können, wohin auch immer wir gerade wollen. Augenblicklich, ohne Zeitverlust  - und ohne uns "auflösen und neu materialisieren" zu müssen, wovon man momentan noch ausgeht. Der "Beförderungstrick" hängt mit dem gedanklichen Erschaffen "Schwarzer Löcher" zusammen. Damit "befördern" wir ständig Dinge hin und her und "bewegen die Welt", ohne uns dessen bewusst zu sein.

Wie sinnvoll das jedoch ist, wird sich zeigen.

 

Wie im Sichtbaren, so im Unsichtbaren

 

Alles existiert im Sichtbaren und im Unsichtbaren, und das bedeutet folgerichtig, dass wir immer nur eine Seite der Wirklichkeit sehen, nämlich die materielle Seite, auf der wir uns befinden. Doch es heißt auch, dass wir ständig ganz massiv im Unsichtbaren – auf der anderen, der geistigen Seite – wirken und dort alles beeinflussen

Es ist also so, dass das Sichtbare und das Unsichtbare unaufhörlich miteinander in Verbindung stehen und sich „Auftrag und Ausführung“ ständig „überkreuzen“. Was die eine Seite „denkt“, führt die andere aus. Stellt man nun die beiden Seiten (Geist und Materie) gedanklich nebeneinander, haben wir das Funktionsprinzip unseres Gehirns vor Augen, in dem sich rechte und linke Gehirnhälfte überkreuzen. 

Alles unterliegt dem Schöpfungszyklus von Vereinigung, Befruchtung, Reifung, Alterung, Tod und Auferstehung. Bevor Neues geboren werden kann (in der materiellen Welt erscheinen kann), muss es zu einer Befruchtung zwischen Geist und Materie (über den Kreuzweg, im Kreuz) gekommen sein. Und dies in der richtigen Art und Weise.

 

Der Mensch, das unbekannte Wesen

 

Der Mensch ist ein winziges fraktales, selbstähnliches Teilchen der Schöpfung (Gottes) – und er ist folgerichtig voller Geheimnisse, die er tief in sich verborgen hat und nicht preisgibt. Zwar treten sie in allem zutage, was ihn ausmacht, wie z.B. in seiner Sprache, in seinem Handeln, seinen Bewegungen, seiner Körpersprache, Gestik, Mimik, seinen Blicken, seinem Wesen, seinem Charakter, seiner Schrift, in Hobbys, Vorlieben, Abneigungen – in allem, dennoch ist er, ganzheitlich betrachtet, ein wahrlich riesengroßes Geheimnis und will (und muss) das auch sein. Folgerichtig bewacht er sich ständig selbst; streng, achtsam und höchst aufmerksam, wie ein Löwe, wacht er darüber, dass niemand an dem rührt, was er in seinem tiefsten, dunkelsten Räumen, in seinem „inneren Keller“, versteckt hält. Aus Furcht davor, dass sonst sein wahres Ich erkannt würde, was ihn schutzlos und angreifbar machen würde.

 

Ist es ein ehrlicher Mensch, der uns offen, ehrlich und aufrichtig begegnet, haben wir es theoretisch leicht, ihn richtig einzuschätzen und zu durchschauen, denn er spiegelt ja sein Inneres und zeigt uns damit sein wahres Wesen.

Theoretisch bedeutet jedoch, dass dies nie zu hundert Prozent der Fall ist, da in jedem Menschen Anteile schlummern, die er aus seinem Bewusstsein (in den "Keller") verbannt hat, die aber ebenfalls  in allem mitschwingen. Auch seine allergrößten Geheimnisse sind mit seinem ganzen Wesen verknüpft und treten versteckt (in den Spiegelungen, die nach außen gezeigt werden) zutage. Wer eine gute Menschenkenntnis hat, wird das durchschauen- weniger jedoch bzw. meist gar nicht, um welche verborgenen Geheimnisse es explizit geht.

 

Haben wir es mit einem Menschen zu tun, der ständig offenkundig lügt, übertreibt, Vermutungen als Wahrheit verkauft etc., dann ist es ganz aus, da wir aus ihm nicht klug werden und Wahrheit und Lüge nie richtig auseinanderhalten können, glaubenwir  ihm irgendwann gar nichts mehr. So ein Mensch wird früher oder später uninteressant für uns, da wir alles anzweifeln müssen, was er sagt, und wir somit nicht an ihm wachsen können. Nur was sich sinnvoll ergänzt (in Richtung Weiterentwicklung und Vollendung), zieht sich an- folgerichtig das Wahre, Ehrliche, Aufrichtige, Liebevolle etc.

 

Zwei Menschen können einander sehr gut kennen, niemals jedoch ganz.

Kommt es zu Situationen, die das Verborgene eines von beiden an die Oberfläche bringen, verändert sich für den anderen der ihm zuvor vertraute Zustand möglicherweise dermaßen, dass es ihm vorkommt, als hätte er plötzlich einen ganz fremden Menschen vor sich. So eine Veränderung, z.B. in Partnerschaften und Ehen, geschieht meist „schleichend“, nach und nach, aber es kann auch von einem auf den anderen Moment passieren, so dass man augenblicklich „die Welt“ bzw. seinen Partner (auch Freund, Kollegen, Nachbarn etc.) nicht mehr versteht.

Nur was sich sinnvoll ergänzt, zieht sich an, und die gegenseitige Anziehung (z.B. zwischen Partnern) kann sich augenblicklich in Luft auflösen. Wenn eine Liebe, die ja auf Vertrauen, Heimat, Geborgenheit, Sicherheit usw. aufgebaut ist, plötzlich zerbricht, ist es, als würde einem der Boden unter den Füßen weggezogen:

Man stürzt direkt in seinen eigenen eiskalten, nassen, modrigen und dunklen „inneren Keller“, wo sofort all die sorgsam verdrängten Lebens-Ängste erwachen, "Gestalt annehmen" und sich wie Dämonen auf einen stürzen. Man wird geradezu überschwemmt von „Keller-Gefühlen“: Von Schreck, Schock, Aufregung, Unruhe, Wut, Krampf, Unverständnis, Erschütterung, Panik, vielerlei Ängste gleichzeitig, und diversen anderen unangenehmen und fast unerträglichen „Zuständen“ mehr. Alles schwappt, wie eiskaltes Wasser, über einem zusammen und raubt viel Kraft, Atem, Energie, Freude, Lebenslust, Orientierung - und trübt die Klarheit des vernünftigen Denkens.

 

Dies geschieht auch in anderen schlimmen Situationen, beim Todesfall eines geliebten Menschen z.B., einer schlimmen Erkrankung oder anderen Dingen, und um wieder ruhiger, gelassener, lebensfroher etc. werden zu können, muss man da durch und einen „Keller-Dämon“ nach dem anderen überwinden. Und es geht:

Langsam kann man sich wieder aus der Tiefe herausarbeiten – Stufe für Stufe wieder dem Licht entgegen. 

All dies, aber auch alles Schöne, das uns im Leben begegnet, also alles was wir sehen, erfahren, fühlen oder auf eine andere Weise wahrnehmen, spielt sich - von außen gespiegelt -  „in uns“ (also in unserem Bewusstsein, zu dem auch das Unterbewusstsein gehört) ab. Unaufhörlich, in stetem Wechsel – und daran wachsen wir.

 

Wir sind „energetische Lichtwesen“, in denen sich folgerichtig die  Licht-Zustände (also die Wellenlängen, Teilchen und Farben) ständig vermischen, ineinander übergehen, sich wieder trennen, verteilen, sich neu vereinen usw., und da jeder Zustand seine eigene Färbung hat, bedeutet das ein unaufhörliches, ununterbrochenes Flackern, von unzähligen Farben – in und um uns.

 

Der Mensch als Pyramide

 

Symbolisch betrachtet entspricht der Lebenszyklus eines Menschen – wie auch der der ganzen Natur – einer Pyramide, die sich Entwicklungszyklus nach Entwicklungszyklus nach oben verjüngt.

Am Anfang (alles Neuen) schwirrt alles noch wild durcheinander, so dass man von chaotischen Zuständen sprechen könnte. Bei genauerer Betrachtung stimmt dies aber nicht, denn von Anfang an hat alles seine Bestimmung und strebt somit einem ganz bestimmten (vorerst unsichtbaren) Ziel zu.

Vergleichbar ist das mit einer vielgenutzten Kreuzung in einer Großstadt: Von oben betrachtet herrscht dort in Spitzenzeiten ein unglaubliches Gewimmel, denn alles bewegt sich, bestimmten Regeln folgend, ohne sich zu berühren oder ernsthaft in die Quere zu kommen „fernen Zielen“ zu, die bei jedem Menschen schon vorher feststanden.

Mit ein wenig Geduld wird man feststellen, dass alles nur eine Frage der Zeit ist, und sich das vermeintliche Chaos irgendwann - wie von Zauberhand - wieder auflöst. Es herrschte also ein (im Verborgenen) sehr geordnetes Chaos, in dem alles (auf unsichtbaren, aber real existierenden  Bahnen) seinen, für andere unbekannten Zielen, zustrebte. Und von Anfang an gab es eine Verknüpfung damit.  

 

Schon in der erste Schöpfungsphase - die in der genannten Symbolik der Basis einer Pyramide entspricht - herrscht also ein solches „geordnetes Chaos“ (das nur existiert, weil es zuvor einen Schöpfungsauftrag bzw. „erdachten Plan“ gab) und alles ist bemüht, darin seinen Platz zu finden, der ihm bestimmt ist oder noch bestimmt wird.

Wie jetzt? Alles hat von Anfang an seine Bestimmung – und wartet in der ersten Entwicklungsphase dennoch darauf eine Bestimmung zu erhalten?

Wie passt das denn zusammen, mögen Sie sich fragen. Nun, ganz einfach:

Die erste Bestimmung ist jene, darauf zu warten, die nächste zu bekommen (und so weiter).

 

Betrachten wir uns unser Leben, stellen wir fest, dass es immer wieder dazu kommt, dass wir Dinge tun müssen, die wir eigentlich gar nicht tun wollen, nur, weil ein anderer es so haben will (und bestimmt). Weil er älter, stärker, größer, wissender usw. ist als wir, weil wir Geld zum Leben brauchen und so weiter und so weiter.

Jeder Mensch ist „Bestimmer“, wobei so eine „Bestimmung“ nichts anderes ist, als der Auftrag, veränderte Zustände herzustellen; andere als jene, die gerade existieren. Schon bei den Kleinsten wird damit angefangen, erinnern Sie sich? "Wasch Dir die Hände vor dem Essen", "Mach die Hausaufgaben!", "Iss den Teller leer!", "Sag Bescheid, wohin Du gehst!", "Geh jetzt ins Bett", und so weiter... All das sind "Schöpfungsaufträge", aus denen veränderte Zustände hervorgehen.

Wir entwickeln uns auf diese Weise weiter, wir lernen. Und das macht deutlich, dass jeder Mensch lebenslang sowohl Schüler wie auch Lehrer ist. Man lernt nie aus - und hört nie damit auf Lehrer zu sein. Bis zum letzten Atemzug und weit über den Tod hinaus, bis in die Unendlichkeit. Alles bleibt im Netzwerk der Natur erhalten und wirkt weiter. Neue Schöpfungen werden stets Anteile der alten enthalten (was wir z.B. aus der Vererbungslehre kennen).

 

Hat sich der erste Schöpfungszyklus – die Basis der Pyramide - erfüllt, folgt der zweite Zyklus, in dem alles (auch die Zeit) schon viel schneller vergeht, da nun ALLES schneller seinen Weg und Platz findet, aufgrund der Tatsache, dass das erste „Chaos“ sich schon gut geordnet hat.

Darauf folgt der dritte Entwicklungszyklus, der vierte, der fünfte und der sechste. 

Und von Zyklus zu Zyklus rast die Zeit schneller… (weil sich alles schneller und schneller verwirklicht.)

 

An dieser Stelle (auf der sechsten Ebene) hat sich die Pyramide schon sehr verjüngt, nur ein kleines Stück fehlt noch, um sie fertigzustellen und abzuschließen: Nur die Spitze fehlt, die dem siebenten Entwicklungszyklus entspricht und selbst eine kleine Pyramide darstellt: also ein selbstähnliches Teilchen der großen…

 

Was nun noch fehlt, ist also der Abschluss des ganzheitlichen irdischen, materiellen Entwicklungszyklus, aus dem ein ganz neuer – und damit eine neue Pyramide - hervorgehen wird, die in der alten schon (unsichtbar, als Krönung des eigenen Daseins) angelegt ist.

Das Kleine (Neue), geht aus dem Großen (Alten) hervor, auch hier. Und somit stellt (in diesem Vergleich) eine Pyramide bzw. ihre Spitze stets die Verbindung zur nächsten her, immer und immer wieder, in einer unendlichen Schöpfungskette.

 

Symbolisch (und in "Pyramidenform") betrachtet ergibt sich aus dieser Entwicklungskette das Rückenmuster der von den Maya so verehrten Schlange, eine Abfolge von Rauten. die sich jeweils aus zwei Pyramiden zusammensetzt; der materiellen und ihrer Spiegelung in der geistigen Welt, aus der die nächste Pyramide (der nächste Lebenszyklus) wieder hervorgehen wird.

Und da sich in der Schöpfung alles dreht, symbolisiert die "Rautenkette" den uns gut bekannten DNA-Strang, in dem alle Erbinformationen des jeweilien Menschen enthalten sind. Die DNA ist gewissermaßen der Bauplan eines Menschen, in dem vieles festgelegt bzw. von dort beeinflusst wird.

 

In dieser Kette, die aus Rauten besteht, offenbart sich, warum bei den Maya die Zahl 13 als göttlich und heilig angesehen wird (und die auch in der Bibel, durch Jesus und seine 12 Jünger, hervorgehoben wird):

Jeder Entwicklungszyklus beruht auf 6 Stufen (was 12 ergibt), die siebente ist jeweils der Abschluss, aber auch gleichzeitig die Basis des neuen Zyklus und entspricht somit jeweils der 13 und gleichzeitig der 1 (die bekanntlich mit Gott gleichgesetzt wird).

 

Auf der Höhe dieser Entwicklung, auf der siebenten Ebene (der Spitze, die sowohl der 13 als auch Gott entspricht) kommt es zur Wiedergeburt:

Das Geistige (dem Mann zugeordnet) vereint sich mit dem Materiellen (der Frau zugeordnet): Es kommt zur Befruchtung, und durch den "Goldenen Schnitt", der beide wieder trennt, entsteht "das neue Kind der Gegensätze" (die sich in ihm vereinen).

Der neue Lebenszyklus, der sich wie ein kleines Kind entwickelt und "zu einer neuen, stattlichen Pyramide" (bzw. Raute) heranwächst.

Das ist (symbolisch) die göttliche Wiedergeburt, auf die die Welt (mehr oder weniger bewusst) wartet, ohne das die wahren Zusammenhänge klar sind.

 

 

Pyramiden im Licht

 

Im Licht finden sich unzählige Pyramiden, und man kann gut – auch gedanklich, wie ich meine - nachvollziehen, dass letztlich alle Schöpfung „aus ihnen heraus“ – aus der siebenten Eben, der Spitze (der Krone), stattfindet. Dort, wo das Alte (dies wäre die Spitze, der Schlussstein, der in der Archäologie als Pyramidion bezeichnet wird) gleichzeitig das Neue darstellt.

Dieser Schlussstein wurde  im Alten Ägypten mit dem göttlichen pyramidenförmigen Benben- Stein gleichgesetzt, der in Heliopolis, der Hauptstadt des 13. Unterägyptischen Gaus, verehrt wurde. Heliopolis wird bereits im Alten Testament erwähnt und trägt da den Namen „On“ (Sonnenstadt On).

Der Benben wird zudem mit dem Urhügel gleichgesetzt, auf dem der große Urgott Atum damit begann, alles zu erschaffen. Hier nahm alle Schöpfung ihren Anfang, hier ist die Göttergemeinschaft „Neunheit von Heliopolis angesiedelt (aus der die materielle Schöpfung hervorging) und hier ließ sich der Phönix (ägyptisch Benu-Vogel) nieder.

Und hier, also ganz am Anfang aller Schöpfung, spielt auch Thot schon eine bedeutende Rolle ( Z. B. als Ratgeber im Osirismythos (Seth ermordete Osiris und wurde in Heliopolis des Mordes angeklagt).

 

Aus Heliopolis stammt der Obelisk, der heute auf dem Petersplatz in Rom zu finden ist.

 

Bei den Maya - und darauf bezieht sich auch der Maya-Kalender - war die 13 eine heilige Zahl, mit der alles begann und mit der der große Zyklus (der Langen Zählung des Maya-Kalenders) endet. Die Lange Zählung ist auf der Zahl 13 aufgebaut, und nach 13 Durchläufen (vollen Umdrehungen), die mit der Zahl 13 begannen, endete die Zählung wieder in der Ausgangsposition, in der 13. Auch hier stimmt es also: Anfang und Ende finden am gleichen Ort statt - und wie im Alten Ägypten, ist er mit der Zahl 13 verknüpft.

 

 

 

Pyramide am Himmel

 

Diese "himmlische Pyramide" ist kaum von einem "irdischen Tempel" zu unterscheiden, so prächtig und schön ist sie (schon bei oberflächlicher Betrachtung).

Zudem hat es mit ihr eine besondere Bewandtnis: Der innere "Aufbau" (blaue Linien) besteht aus 13 Ebenen, wobei die 13. die Spitze darstellt, die (wie bei der Cheops-Pyramide) eigentlich eine Fläche ist.

Die Spitze - das Pyramidion/der Schlussstein - scheint zu fehlen...

 

(Es handelt sich auch hier um Strukturen im Licht, am/im Himmel.)

 

 

 

 

Kreuze - die Quelle aller Schöpfung

 

Letztlich sind es nicht die Pyramiden, aus denen das Neue hervorgeht, sondern es ist jeweils ein Kreuz (das Symbol Gottes), das sich inmitten des Schlusssteins befindet und den Übergang ermöglicht. Sehr schön findet sich diese Symbolik in den wunderbaren Felsenkirchen von Lalibela in Äthiopien wieder, die aus der Tiefe „aufsteigend“, auf unserer Daseinsebene „enden“.

 

Das Kreuz ist der Durchgang, der Geburtskanal - das Maß aller Dinge, durch das wir uns alle – wie alles (im Geburtsvorgang), mit mehr oder weniger Anstrengung, hindurchzwängen müssen.

 

Das gesamte Schöpfungsgewebe besteht aus Kreuzen. Daraus setzt sich ausnahmslos alles zusammen. Dichter und dichter werdend, bis es – seiner Bestimmung (dem Schöpfungsauftrag) zufolge materielle Gestalt angenommen hat. Da die Schöpfung bis ins kleinste Teilchen Bewusstsein hat und sich seiner bewusst ist, kennt ein Tisch seine Bestimmung und weiß, wozu er dienen soll. Eine Tasse weiß, welche Aufgaben sie hat, ein Kuli, ein Baum, ein Stück  Papier, ein Buch – einfach alles ist sich seiner Bestimmung bewusst. Dies macht deutlich, wie bedeutend es ist, Dinge (alle Dinge) zu schätzen, denn wie wir Menschen möchte alles, seiner Bestimmung zufolge, geliebt, geachtet und wertgeschätzt werden.

Betrachtet man sich in diesem Zusammenhang den Schöpfungszyklus eines Menschen, aber auch aller anderen Dinge, so ist durchaus denkbar, dass wir selbst als genau das „Ding“ wiedergeboren werden, dass wir in diesem Leben am meisten verachtet, erniedrigt, missbraucht und in den Dreck gestoßen haben. Wir tun also gut daran, ALLES zu lieben.

 

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Galater 5.14. 2.

 

Diese Worte weisen darauf  hin, wie bedeutend Liebe zu den Mitmenschen, aber auch Liebe zur ganzen Natur ist (da alles aus ihr erschaffen ist). Die Natur zu lieben bedeutet Gott zu lieben, aber auch uns selbst. Und das ist gut so.

 

Der „Hort des Wissens“

 

Viele Menschen haben schon einmal gehört, dass es einen „Hort des Wissens“ geben soll, der auch unter dem Namen „Halle der Aufzeichnungen“ bekannt ist. Die Vermutung, dass so ein Ort tatsächlich existiert und dieser sich „unter der Sphinx“ befinden soll, ist Jahrtausende alt und geht - wen wundert`s noch - auf den weisen Gott Thot zurück. In seiner Verschmelzung mit dem griechischen Gott Hermes, als Hermes Trismegistos, erwähnt er den Ort des Wissens, der sich, einer Prophezeiung des berühmten (als "Schlafender Prophet" bekannten) US-amerikanischen Mediums Edar Cayce (1877-1945) zufolge, unter der rechten Vorderpfote der Sphinx befinden soll.

Der Hort des Wissens, auch "Halle der Aufzeichnungen" genannt, sei, so heißt es, der Ort, wo alles Wissen um die Geheimnisse des Lebens bewahrt werden. Auch Thots Erkenntnisse über Alchemie und Astrologie, über Magie, Medizin, Mathematik etc. seien dort „hinterlegt“, und Generation für Generation fragt sich, ob das der Wahrheit entspricht oder ob es doch nur eine Legende ist.

 

Wasser

 

Bereits vor unserer Geburt, im Mutterleib, spielt Wasser, wie auch der  Wasserkreislauf, der  über den plazentaren Kreislauf, der mit der Blutbahn der Mutter verbunden ist, eine ganz besondere Rolle. Bereits ab der  4. Woche ist ein menschlicher Embryo gänzlich von Wasser umgeben und schwebt darin. Enthält die Fruchtblase zu wenig Fruchtwasser, kann es zu  Fehlbildungen des Schädels, des Gesichts oder der Füße kommen und ebenfalls zu anderen Erkrankungen. Der Fötus trinkt von dem Fruchtwasser; gegen Ende der Schwangerschaft  ca. 400 ml täglich.

 

Der Wasseranteil im Menschen nach der Geburt beträgt ca. 75 Prozent, im Erwachsenenalter weniger, ca. 65 Prozent. Mit zunehmendem Alter nimmt der Wasseranteil ab, so dass es im Alter nur noch ca. 50 Prozent sind.

Alle menschlichen Funktionen sind, wie wir alle wissen, von Wasser abhängig. Auch unser „Denkvermögen“ (die Funktion unseres Gehirns), also unser Bewusstsein und die Klarheit der Bewusstmachung der Dinge, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen; also auch die Art und Weise, wie wir sie sehen.  

Zu wenig Wasser trübt unser Bewusstsein, und die Diskussion darum, wie viel Wasser wir täglich zu uns nehmen müssen, um körperlich zu funktionieren, ebbt nicht ab.

Wer öfter unter Kopfschmerzen leidet, kennt vermutlich den engen Zusammenhang zwischen "Kopf und Wasser" sehr gut, denn ein großes Glas Wasser lässt Kopfschmerzen oft schon nach kurzer Zeit (10 - 20 Minuten) gänzlich verschwinden.

 

Ich möchte noch einmal etwas zurückblicken, in die Zeit vor der Geburt.

In die Zeit, als das Alte (von dem wir aus Überlieferungen wissen) endete, und Neues daraus hervorging, wie ich es zuvor schon andeutete.

Wir alle kennen die Bibelgeschichte der Sintflut, in der bekanntlich auch Wasser eine große Rolle spielte. Eine ganz herausragende Rolle, denn schließlich wurde damals – der biblischen Geschichte zufolge, von der es aber eine noch viel ältere Version gibt – die Erde vollständig von Wasser umhüllt, und jeder kann sich gedanklich vorstellen, dass die Erde reichlich davon „zu sich genommen hat“ („trank“).

Die Erde ist, daran dürfte wohl kein Zweifel bestehen, ein riesiger, höchst lebendiger Organismus, und wie im Kleinen, so im Großen…

 

Es war somit auch für die Erde gleichsam eine „Neugeburt“, als sie nach der Sintflut wieder aus dem Wasser hervortrat. Das Alte war "vernichtet", und nur Noah und seine Familie überlebten. Acht Personen, aus der „alten Welt“ (die nun nur noch gedanklich – im Geist, in der Vorstellung bzw. Erinnerung -  vorhanden war). Aus diesen Acht (der Zahl der Unendlichkeit und des ewigen Kreislaufs) ging das neue Leben, in dem wir uns befinden, hervor.

 

Wir Menschen trocknen also im Alterungsprozess aus, und wissen aus der Entstehungslehre der Menschen, dass der Wasserkreislauf mit dem Blutkreislauf verbunden ist, von dem uns wiederum bekannt ist, dass auch er (also das Blut und seine Bestandteile) überlebenswichtig ist. Betrachtet man sich die Zusammenhänge ganzheitlich, ist es kein Wunder mehr, dass unsere Adern im Alter zur Verkalkung neigen.

 

Gingen wir nun davon aus, dass – als Spiegelung der Pyramiden im Licht, aus denen alles hervorgeht, materielle Pyramiden in unserer Welt befinden, so wäre es vermutlich von größter Wichtigkeit, dass diese eine Verbindung zum Wasser haben oder sogar einen Mechanismus, der ihr Inneres mit Wasser überspülen bzw. bis auf ein gewisses Maß anfüllen konnte. Vermutlich dürfte inzwischen aber (u.a. weil die meisten Pyramiden längst stark verfallen sind) ein Zustand eingetreten sein, der auch diesbezüglich offenbart, dass es sich um sehr alte Pyramiden handelt, die schon sehr „gebrechlich“ sind.

 Es liegt der Gedanke nahe, dass schon seit langer Zeit Kalkablagerungen zu finden sind…

 

 

Die Tabula Smaragdina

 

Bei der Tabula Smaragdina handelt es sich der Überlieferung zufolge um eine Tafel (angeblich aus einem grünen Smaragd) auf der  – in den Worten des Hermes Trismegistos - alle Geheimnisse der Kunst (der Schöpfung) und gleichzeitig zur Erschaffung des

Stein der Weisen zu finden sein sollen.

Zum Ort des Auffindens der Tafel gibt es verschiedene Varianten, die aber als Fundort jeweils das Grab des Hermes angeben: Einmal soll es Alexander der Große gewesen sein, der sie fand, in einer anderen Version war es Abrahams Frau, Sarah, die in einer Höhle in Hebron auf das Grab des Hermes stieß und ihm die Tafel aus den toten Händen nahm, und als weiterer Fundort wird die Cheops-Pyramide angegeben.

 

Auf der Tafel befinden sich 15 Sätze, in denen sich alle Geheimnisse der Schöpfung verbergen sollen, die sich demjenigen erschließen, der sich auf den richtigen Weg macht, sie zu ergründen.

 

Es gibt abweichende Übersetzungen, aber sinngemäß lautet der erste Satz:

 

Es ist absolut wahr, gewiss und zweifelsfrei richtig:Das Untere ist gleich dem Oberen und das Obere gleich dem Unteren,

zu wirken die Wunder eines Dinges.

 

Hier hat also die (kurgefasste) Aussage: Wie oben, so unten ihren Ursprung.

 

 

Betrachten wir uns die etwas über 400 Jahre alte Darstellung (einen Stich) der Tabula Smaragdina, wie bei wikipedia zu finden, einmal genauer.

Der Stich von 1610 zeigt, so der Text darunter, eine lateinische Fassung der Tabula Smaragdina, eingraviert auf einen Felsen,

aus einer Ausgabe des Amphitheatrum Sapientiae Eternae des Alchimisten Heinrich Khunrath, Hannover 1609.

Heinrich Kunrath war Arzt, Alchimist und Kabbalist.

Der Fels, der sich bei genauerer Betrachtung als Pyramide offenbart (und gleichzeitig Teil eines natürlichen Berges ist), ist, so scheint es, wie ein Vulkan, sowohl an seiner Spitze (die eine Fläche ist), wie auch an mehreren seitlichen Stellen, „ausgebrochen“. Feuer scheint daraus hervorzuschießen.

 

Die ganze Pyramide steht im Wasser, und überhaupt spielt Wasser auf der ganzen Darstellung eine besondere Rolle, und es ist zweifellos so, dass die Pyramide direkt am und teilweise sogar im Wasser steht.

 

Es ist auch angedeutet, dass sich Wasser in ihr befindet, denn es gibt einen Wasserfluss aus ihr heraus.

 

Über der Pyramide, bzw. über der Natur, die mit ihr „verwachsen“ ist, fliegt ein Vogel, einem „Phönix“ ganz ähnlich. Er trägt offenbar Futter in seinem Schnabel und es sieht ganz so aus, als hätte er bereits Nachwuchs, zu dem er fliegen will, um ihn zu füttern.

Sollte er also als Phönix auf „dem Felsen im Wasser“ gelandet sein, so wie es die alten ägyptischen Mythen berichten, um dort zu verbrennen und neu aufzuerstehen, scheint dies bereits geschehen zu sein.

 

Man kann durch einen Tunnel, der sich rechts zwischen „Technik (alte Steinquader) und Natur“ befindet  hindurch blicken und eine Kirche oder einen Tempel erblicken.

In einem Felsen, der mit dem Tunnel (also dem Durchgang zur anderen Seite) in Verbindung steht, ist ein „Steintrog“ zu sehen, der an einen Sarkophag ohne Deckel erinnert. Wasser fließt hinein…

 

Genau darüber, in einer kleinen Nische, sitz ein Vogel der (mich) an eine Taube erinnert, die bekanntlich das Symbol des „Göttlichen Geistes“ (also Gottes) ist.

 

Durch den Tunnel gehen, kaum sichtbar, mehrere Tiere und Menschen, dem (neuen ?) Tempel in der Ferne entgegen…

 

Man kann noch weit mehr erkennen und hineininterpretieren, aber dabei will ich es belassen.

 

Bis auf eine wichtige Kleinigkeit:

 

Die Schlange sollte noch besonderer Erwähnung finden, die genau in der Mitte des Übergangs, in einen grünen Busch geschlängelt, zu sehen ist.

Vermutlich ist damit "der Baum der Erkenntnis" angedeutet, da alles Neue auf der Grundlage von Wissen (also des Erkennens der verborgenen Zusammenhänge) hervorgehen muss.

"Muss" deshalb, da die Grundlage jeweils das Göttliche, Gute, Liebevolle etc. ist, und der Mensch erst durch die Erkenntnis der Zusammenhänge die Möglichkeit bekommt, dies "bewusst" beizubehalten, um eine prachtvolle, menschliche und von Liebe geprägte neue Welt zu erschaffen.

Die so verschmähte Schlange, die Eva im Paradies dazu verleitete vom Baum der Erkenntnis zu essen, ist also von ganz besonders wichtiger Bedeutung. Nur durch dies Geschehen (diese Metapher) wird uns offenbart, das das Leben und das Wachstum "wahrhaft göttlich" sein könnte - ein Paradies auf Erden.

Das Leben im Paradies als wunderbar anzusehen, ist eine Täuschung, eine Illusion, denn dort hätte es keine Entwicklung gegeben, sondern nur Stillstand.

Um Leben als göttliches, wunderbares Leben wahrzunehmen, MUSSTEN wir es verlassen (und daraus "vertrieben" werden). Ds war von Anfang an Gottes (wunderbarer) Plan.

Und was die Schlange angeht, so sollten wir sie nicht fürchten, sondern - wie alles Leben - lieben.

 

* * * * * * *

 

 

Bild links:

 

Hermes Trismegistos (Thot/Hermes)

(Quelle wird nachgetragen)

Oben:

Das eingefügte alchemistische Bild weist darauf hin, dass Hermes Trismegistos (also Thot, hinter dessen Bart sich ein Kreuz verbirgt), die " Ausgewogenheit von Microkosmos und Macrokosmos" in seinen Händen  - und damit auch den Wasserhaushalt (und die ganze Ordnung) der Welt im Gleichgewicht hält.

Ließe er los, würde alles zusammenbrechen und im Wasser versinken. Eine riesige Überschwemmung all dessen, was sich dann noch "über Wasser" befindet wäre die Folge.

 

Momentan haben wir den Zustand in der Welt, dass in unvorstellbafren Mengen Unsinniges, das wir gar nicht brauchen und nur aus Habgier - unserer Gier nach Mehr - zuzuschreiben ist (aus den Teilchen des Microkosmos) erschaffen wird, was zu einem riesengroßen Ungleichgewicht im natürlichen Lebenszyklus der Dinge führt. Wir verbrauchen also "aus der vermeintlich unerschöpflichen Fülle des Unsichtbaren" viel mehr, als das, was dem normalen Kreislauf aller Dinge zurückgegeben wird oder auch nur ansatzweise im gleichen Maß zurückgeführt werden könnte.

Die Folge ist (u.a.) ein gefährliches Ungleichgewicht im Wasserhaushalt, da jede künstliche Neuerschaffung (die wir umgehend wieder "entsorgen") - Umengen Wasser benötigt, das zur Neige geht und nur in kleinen Mengen  "verseucht" wieder in die Natur zurückgeben wird, so dass es einerseits nicht mehr als Trinkwasser zur Verfügung steht, nicht mehr getrunken werden kann und das Grundwasser weltweit vergiftet. Wie oben so unten.

Weltweite Dürrekatastrophen, Hungersnöte und viele andere daraus resultierende Zustände sind die Folge.

 

Die Menschheit will (wieder einmal) "zu hoch hinaus", was letztlich zum Einsturz aller Strukturen führen wird (siehe Turmbau zu Babel). Die Bibelgeschichte führt es uns vor Augen, doch wir begreifen einfach nicht, obwohl die Welt längst dabei ist, Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Wir verschließen die Augen, obwohl wir deutlich sehen und erkennen können, dass schon seit Jahren alles wieder zusammenbricht und uns unvorstellbare Naturkatastrophen bevorstehen, u.a. auch riesige Überflutungen.

 

Gehen Sie in sich - und erkennen Sie sich selbst!

 

 

Das Bild macht ebenfalls deutlich:

 

Der Idealzustand, also die Ausgewogenheit zwischen "Oben und Unten" ergibt symbolisch eine Raute, die den Rahmen eines Kreuzes darstellt, das Gott, also auch Anfang und Ende symbolisiert werden. Dieser Rahmen besteht aus zwei Pyramiden, bzw. einer "oberen", die sich "unten" spiegelt - und andersherum. Was aus diesem Idealzustand - aus dem Kreuz in der Mitte - hervorgeht, ist das Reine, Wahre, Ehrliche, Echte: das Licht selbst.

Das Kreuz ist durchlässig und stellt das Tor in diese Welt und wieder hinaus (Geburt und Tod) dar - mitten durch (das liebende Herz) des Hermes Trismegitos, wie es scheint.

 

Doch das ist nicht alles, was uns hier "gezeigt" bzw. auf was wir hingewiesen werden: Auf die Frage nämlich, wie aus dieser Raute die nächste entsteht, und wieder die nächste und die nächste, damit die "Rautenkette" (bzw. der DNA-Strang) entsteht.

Ich komme gleich darauf zurück.

 

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Der kosmische Affe

 

Bitte beachten, da ich im Folgenden darauf eingehe:

 

Artikel bei grenzwissenschaft-aktuell, vom 13.04.2018:

 

Der kosmische Gorilla

 

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Der ewige Kreislauf des Lebens

 

Hier schließt sich der Kreis - mit Thot, mit dem alles begann…

 

Ich habe viele Antworten gefunden, und kenne nun den Wirkmechanismus, durch die es zu Placebo- und Nocebo-Effekten kommt, recht gut.

 

Sie erinnern sich? Ich sagte irgendwann (zumindest sinngemäß), dass ich das Gefühl hätte, Toth stets an meiner Seite zu haben und mir so sei, als würde er mit hin und wieder zuflüstern: Wie innen, so außen!

Und tatsächlich ist das so: Erkennt man, wie in unserem normalen Alltagsleben die Dinge laufen, wie Menschen sich verhalten, wie die Natur funktioniert, die Tiere, das Wetter, die Jahreszeiten usw., usw., wird (im wahrsten Sinn des Wortes) klar, was sich im Hintergrund, im Verborgenen, abspielt. Alles vernetzt sich, wirkt aufeinander ein, beeinflusst sich und bringt das hervor, was (ursprünglich durch unsere Gedanken) „gesät“ wurde.

 

Galater 6,2: Was der Mensch sät, wird er ernten.

 

Zweifellos ist das richtig, nur ist es heute so, dass wir gar nicht mehr wissen, was wir säen, und so gerät – im übertragenen Sinn - viel zu viel „Unkraut“ dazwischen.

 

Lüge, Verleumdung, aus unterschiedlichsten Gründen Erfundenes, Unwahres durchzieht die Welt, und jeder Mensch (wenige Ausnahmen bestätigen die Regel) scheint darum bemüht zu sein, sich selbst in den Mittelpunkt des eigenen Interesses zu stellen, an sich zu bringen, was er nur kriegen kann, sich nach außen gut darzustellen, die Umwelt zu blenden und kein gutes Haar mehr an seinen Mitmenschen zu lassen.

Wäre die Menschheit die Aussaat auf einem Acker, so müsste man sie wohl als „verdorben“bezeichnen.

Doch die „Saat“ ist der menschliche Gedanke!

Und sie treibt aus, verwurzelt und verzweigt sich, mehr und mehr -  wie innen, so außen…

 

Thot

 

Warum, fragen Sie sich vielleicht, schließt sich der Kreis mit Thot?

Nun, an anderer Stelle wies ich darauf hin, dass Thot bereits mit den ältesten ägyptischen Schöpfungsmythen in Zusammenhang steht, die in  Heliopolis – der Sonnenstadt On - verwurzelt sind, und das bezeichne ich jetzt mal als „den Anfang“.

Zum „Ende“ in diesem Kontext (zu der Stelle, an der sich der Kreis schließt) komme ich gleich.

 

Thot in Heliopolis

 

 

Die eingefügte Abbildung links zeigt Thot zusammen mit der mächtigen Göttin Seschat, die auch als „weiblicher Thot“ bezeichnet wird (evtl. seine Tochter ist), und als deren Mutter Hathor genannt wird. Sie stehen vor dem heiligen Isched-Baum von Heliopolis (dem Weltenbaum).

(Quelle: Hathor und Re I.: Mythen und Magie im Alten Ägypten, Harry Eilenstein, 2015)

 

 

Wie die Sykomore war der Isched-Baum mit dem Sonnengott, dem Horizont und den Göttern der Schreibkünste, Thot und Seschat, verbunden. Baumgöttin und Schutzgöttin der Sykomore (eine Maulbeer-Feige) war Hathor, so dass man es hier möglicherweise mit einer „Götterfamilie“ zu tun hat, wobei auch hier nicht aus den Augen gelassen werden darf, dass sich alles unaufhörlich verändert, ineinander „fließt“, neu vermischt und Neues (neue Zustände und Konstellationen) hervorbringt. Besonders in den Mythen des Alten Ägypten.

 

U.a. im Tempel von Dendera (dem Hathor-Tempel) sind in einem Deckenrelief der „Neujahrskapelle“ zwei Isched-Bäume abgebildet, je einer rechts und links neben der aufgehenden Sonne.

 

Der Ibis (bzw. der Reiher)

 

Thot ist ein sehr geheimnisvoller und unvorstellbar vielseitiger Gott, dessen wahres Aussehen nie jemand gesehen hat. Er wird als „ibisköpfig“ und „paviangestaltig“ beschrieben; folglich gab es drei Erscheingungsformen: 

Ibis (eine Reiher-Art), Menschengestalt mit einem Ibiskopf und Pavian.

Im Zusammenhang mit dem Tod (z. B. beim Totengericht oder bei der "Überfahrt" ins Jenseits) tritt Thot in allen drei Erscheinungsformen auf.

 

Der Ibis ist ein Reiher, ein Zugvogel, der sich von der Sonne leiten lässt. Er ist dort zuhause, wo die Sonne ist…

Der heilige Benu – Vogel ist ein Reiher, auf den dies folgerichtig ebenfalls zutrifft. Der Benu ist (griechisch) der Phönix, der sich als erstes „Schöpfungswesen“ in der Sonnenstadt Heliopolis auf dem Urhügel niederließ, der aus dem „Wasser des Urchaos“ aufstieg und der alten Überlieferungen zufolge alle 500 Jahre wiederkehrt, um um dort in der Sonne zu verbrennen und aus seiner Asche wiedergeboren zu werden.

Er ist also stets sowohl am Anfang, wie auch am Ende am selben Ort.

Er, der Phönix, der auch der heilige Benu ist, und ebenso der Reiher bzw. der Ibis, ist

„Er - Thot“…

Sein "Geist" durchzieht die ganze Schöpfung, von "Anfang bis Ende", die beide eins (1) sind.

 

„Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende“, spricht Gott der Herr.

(Offenbarung 22,13)

 

Der Affe

 

Thot in seiner Erscheinungsform als Affe wird manchmal als „riesengroß und schneeweiß leuchtend“ beschrieben; blendend weiß  und leuchtend, wie der Mond, der er ja sein soll, so dass man ihn kaum oder gar nicht anschauen kann. Und wie den „Kosmischen Affen“ in dem Ballspiel, der „unsichtbar“ wird, obwohl er mittendrin herumläuft und seine Faxen macht, übersehen wir Gott in der Schöpfung, obwohl er überall mittendrin ist.

 

Aber darf man Gott denn als „Affen“ bezeichnen?

Wir tun es unbewusst schon lange  -  und ich versichere Ihnen, Gott hat eine riesengroße Portion Humor und lacht unglaublich gern.

Ich habe ihn schon laut lachen hören, und wenn Sie ganz ruhig werden, ihre Gedanken abschalten und ganz tief in sich gehen, kommen Sie früher oder später an den Ort, wo auch Sie es hören können.

 

Worüber Gott lacht?

Nun, vielleicht auch darüber, uns so einen listigen Streich gespielt zu haben.

Aber irgendwie haben wir ja immer geahnt, dass wir „vom Affen“ abstammen, nicht wahr?

 

Wir sollten uns jedoch nicht täuschen lassen durch Gottes Humor, denn Ablenken lässt er sich dadurch nicht. Er ist in jedem Moment mit seinem ganzen Bewusstsein "in allen Dingen", und ihm entgeht nichts.

Wann, unter welchen Umständen, wie und warum jemals ein Mensch etwas gedacht und getan hat, ist ihm bis in die feinsten Verknüpfungen, die sich wie die Wurzeln eines Baumes weiter und weiter (im Netzwerk des Lichts, das er selbst ist) ausweiten, bekannt.

Nur "Er, Gott selbst" weiß, von was "die Wurzeln unserer Gedanken" angezogen werden und welche Auswirkungen und Konsequenzen das mit sich bringt.

Möglicherweise bleibt nicht mehr viel Zeit, begangene Fehler zu korrigieren und neue zu vermeiden, denn nicht nur das Bild der Tabula Smaragdina weißt darauf hin, dass die neue Saat bereits ausgestreut wurde und das Neue unmittelbar bevorsteht, ja, sogar längst begonnen hat.

Die Schlange (des Lebens)  befindet sich bereits inmitten des Überwegs von Alt zu Neu, und so sollte jeder, der noch wichtige Dinge zu erledigen, zu klären, zu berichtigen und in Ordnung zu bringen hat, sofort damit beginnen.

 

Am Ende, das der Bibel zufolge sehr plötzlich kommen wird, wird alles gegen die Feder der Maat (die Wahrheit) in die Waagschale gelegt, und dann ist es für Reue, Korrekturen oder eine Umkehr zu spät.

 

Pyramiden und die Sterne

 

Die schon kurz erwähnten Pyramidenzellen in unserem Gehirn sind Nervenfasern, die von einer Hülle umgebene Wurzeln besitzen, die sich lang und breit verzweigen. Sie stellen Verbindungen her, empfangen Informationen (spezifische und unspezifische Afferenzen) und leiten diese weiter.

Die spezifischen Afferenzen führen z. B. die Informationen der Sinnesorgane vom Thalamus zum Cortex (also zur Gehirnrinde), und enden am Zellkörper.

Die unspezifischen Erregungen und Hemmungen werden auf „Sternzellen“ umgeschaltet, die wiederum strickleiterartig mit bestimmten Bereichen der Pyramidenzellen verbunden sind und darüber auf diese einwirken. Sie reagieren also auf die Informationen, die bei ihnen ankommen und geben „Rückmeldungen“ an die Pyramidenzellen.

Letztere Verbindung (die aufgrund „unspezifischer Erregung“ zustande kommt) beeinflusst, aktivierend oder hemmend u.a. den Grad unserer Aufmerksamkeit und Wachheit. Diese Erregungsimpulse erfolgen rhythmisch und wirken synchron über den ganzen Cortex (die Gehirnrinde). Fällt dieser Rhythmus (der bestimmten Wellenlängen entspricht) unter 6 Hz, schlafen wir ein. WIR schlafen dann ein oder begeben uns, anders ausgedrückt zur Ruhe, in den Ruhezustand.

 

Interessanter Link zum Thema Verschlüsselung in der Gehirnrinde

Legen wir auch hier (und das sollten wir) Thots Worte „Wie im Kleinen, so im Großen“ zugrunde, lässt sich daraus ableiten, dass wir selbst die „Pyramidenzellen der Erde“ sind.

 

„Für die spezifischen Erregungen der Pyramidenzellen gilt wie an vielen Stellen des Nervensystems das Konvergenz-Divergenz-Prinzip, welches besagt, dass jede Zelle von vielen anderen erregt wird und selbst an viele andere Nervenzellen Impulse sendet.“ (wikipedia)

Bedenken wir nur, wie viele zwischenmenschliche Kontakte wir jeden Tag (im Schnitt haben), wird klar, dass sich auf einen Monat, ein Jahr oder ein ganzes Menschenleben hochgerechnet eine sehr hohe Zahl ergibt. Schon im näheren Lebensumfeld sind wir nachvollziehbar weit verwurzelt: z.B. in der Familie, der Nachbarschaft, im Freundeskreis, mit unserem Geburtsort, dem Geburtsland usw.;  in der heutigen Zeit kommen aber auch noch Internet- Smartphone- und andere weit verstreute Kontakte mit uns unbekannten Menschen hinzu, wodurch sich eine nahezu weltweit verbreitete Vernetzung ergibt, über die wir Informationen empfangen und weiterleiten. Das heißt, dass das „Gehirnzellen-Vernetzungsprinzip“ der  Pyramidenzellen in unserem Gehirn eins zu eins auch auf uns „Menschen“ (als Ganzes) zutrifft. Vorausgesetzt, dass auch wir unsere Informationen an „eine höhere Instanz“, weiterleiten – und von dort „Verhaltensimpulse“ zurückbekommen.

 

Es ist also durchaus denkbar, dass es – und davon ging man u.a. im Alten Ägypten aus – einen direkten Austausch zwischen den Menschen und „den Sternen“ am Himmel gibt und über diesen Informationsaustausch das  Weltgeschehen und u.a. auch unser Schlaf- Wachrhythmus „gesteuert“ wird (womit, wie jeder weiß, u.a. unsere Aufmerksamkeit, wie auch unsere Konzentrations- und Denkfähigkeit verknüpft ist).

Auch das Schöpfungsgeschehen und die hiermit in Zusammenhang stehenden Zyklen, wie Geburt, Wachstum, Reifung, Alterung, Verfall, Tod und Auferstehung stehen mit „den Sternen“ in untrennbarem Zusammenhang, wofür es u.a. im Alten Ägypten unzählige Hinweise gibt. Der Mond z.B., und das wissen wir sicher, „steuert“ die Gezeiten und bewegt somit (wie, lassen wir mal dahingestellt) das Wasser auf der Erde. In gewisser Weise vermischt er ununterbrochen all das, was sich darin befindet und hält es am Leben. Von der Sonne, auch das ist uns bekannt, erreichen uns – von Sonnenwinden hergetrieben („der Wind trug sie in seinem Bauch“, sagte Thot) – große Mengen kleinster geladener Teilchen (Photonen=Lichtteilchen), und schon diese beiden Beispiele machen deutlich, dass hier etwas Großes zusammentrifft, was mit der Entstehung des Lebens und den Schöpfungszyklen auf der Erde zu tun hat, ja, sogar zu tun haben muss. Wir wissen doch: Alle Zustände hängen vom Mischungsverhältnis ihrer Zutaten ab, und tatsächlich ist es so, dass die alten Hochkulturen, und insbesondere die „Götter“ des Alten Ägypten (und hier besonders Thot), uns die Botschaft übermitteln, dass die Sonne unser Vater (der „Samenspender“)  ist und der Mond unsere Mutter (die – insbesondere in der Dunkelheit - über uns wacht, uns behütet, großzieht etc.).

Gehen wir also davon aus, dass wir die „Pyramidenzellen der Erde“ sind, die sich (durch das alles verbindende energetische Netzwerk des Lichts) ständig mit den Sternen – vielleicht mit „unseren Eltern“, Sonne und Mond - austauschen, würde das u.a. bedeuten, dass  dort  in jedem Moment bekannt ist, was hier unten los ist – und dies bis in die allerkleinste und versteckteste „Ecke der Welt“. Wo wir uns herumtreiben, was und wie wir denken, was wir mögen, bevorzugen, ablehnen, was für einen Charakter wir haben, welche moralischen und ethischen Vorstellungen, welche Tugenden, welche Geheimnisse usw.

Nichts, rein gar nichts, bleibt „den Sternen“ (wie Eltern) verborgen, und das bedeutet, dass wir vollkommen durchschaut werden, in jedem Moment und niemand auch nur den Hauch einer Chance hat, etwas „vor dem Universum bzw. vor „den Sternen“ zu verbergen.

Wer sich schon einmal etwas näher mit den Überlieferungen der alten Kulturen befasst hat, weiß, dass sie alle - obwohl weltweit verstreut – davon berichten, von „den Sternen“ abzustammen. Das Wissen darum scheint in allen Kulturen der Welt verwurzelt zu sein.

 

Einst, so wissen auch heute noch viele Naturvölker zu berichten, ist „Besuch von den Sternen“ auf der Erde gewesen, von „Göttern“, die kamen, um die Menschen viele Dinge zu lehren: Die Baukunst (Architektur), Mathematik, Schreiben, Musizieren, Viehzucht, Ackerbau, Astrologie und Astronomie, Medizin, Geburtshilfe und viele, viele Dinge mehr, und die alten Hochkulturen wussten, und derzeit existierende Naturvölker wissen noch heute davon zu berichten, wie bestimmte, weit entfernte Sternbilder und -systeme aufgebaut sind, in welcher Konstellation sie zueinander stehen, wie sie sich bewegen, welchen Zyklen sie unterworfen sind etc. Dies ist eindeutig belegt, auch, dass die universellen Kenntnisse viel, viel älter sind, als die diesbezügliche „moderne“ Forschung. Was wir heute langsam wieder darüber herausfinden, war längst bekannt und wurde schon in Höhlenzeichnungen etc. verewigt. Und sie alle - wie wir alle – warten, bewusst oder unbewusst,  auf die angekündigte Wiederkehr der einstigen Lehrer, die die Erde besuchten.

 

Und wir fragen uns derweil, welche Aufgaben die „Großen Pyramiden“, z.B. jene des Gizeh-Plateaus, hatten und haben, die offenbar die nächst größere Form von „Pyramidenzellen“ darstellen. Es sind riesige, auf den Millimeter exakt bemessene und nach der Sonne ausgerichtete Pyramiden-Konstruktionen, die aus Millionen von Steinquadern erschaffen wurden, und betrachtet man sich die Cheops-Pyramide einmal genauer (vom „Keller bis zum Dach“), offenbart sich ein merkwürdiger aber klarer Zusammenhang:

 

Man könnte meinen, dass es sich bei der Cheops-Pyramide um einen riesigen, materiellen Nachbau des "Weges zur Selbsterkenntnis" handelt (siehe Selbsterkenntnis, „Innere Jahreszeiten“), also um das Funktionsprinzip des menschlichen Bewusstseins (vielleicht sogar das kollektive Weltbewusstsein) in Großformat.

Auch die (oder der) Sphinx hätte, zumal längst bekannt ist, dass es eine unterirdische Verbindung zwischen ihr und der Cheops-Pyramide gibt, darin einen festen (folgerichtigen) Platz:  Als Wächterin (oder Wächter) der größten Geheimnisse des Lebens, genau so, wie man es ihm/ihr nachsagt.

 

So, wie der Mensch der Wächter dessen ist, was er ganz tief in sich verborgen hält, weil er nicht will, dass sein „Wahres Ich“ erkannt wird

Die großen Pyramiden

 

Wie im Kleinen, so im Großen…

Spinnen wir diesen Faden weiter und gehen davon aus, dass die weltweit existierenden Pyramiden (oder wenigstens ein Teil von ihnen) über den ganzen Globus vernetzte Informationsempfänger sind, die alle Informationen, die ihnen „zufließen“ zyklisch, also in einem bestimmten Rhythmus, wie die Pyramidenzellen in unserem Gehirn, an „die Sterne“ weiterleiten…

Es gibt eine leiterartige Verbindung von den Sternzellen zu den kleinen Pyramidenzellen - und z.B. die Freimaurer, die noch ganz altes Wissen bewahren (wie es heißt), haben in ihrer Symbolik eine Leiter, die in den Himmel reicht - olgerichtig stellt sie auch eine Verbindung von oben nach unten dar.

Wie im Kleinen, so im Großen...

Die „großen Stein-Pyramiden“ könnten, was absolut wahrscheinlich erscheint, genau für diesen Zweck – des zyklischen Informationsaustausches mit "den Sternen" – erschaffen worden sein und sich momentan (noch) in einem Zustand der Ruhe befinden.

 

Es steht außer Zweifel, dass der ganze Globus von „Wurzeln“ (wie bei den kleinen Pyramidenzellen beschrieben) durchzogen ist, die, wie es scheint, alle (auch in Wüsten) mit Wasser in Verbindung stehen bzw. von Wasserläufen ausgehen. Alles ist lebendig auf der Erde, wie wir wissen, und folgerichtig „lebt“ auch Wasser und ist der mächtigste und größte Informationsträger unserer Welt. Der Gedanke, dass es sich bei den Verwurzelungen (mit Google Earth weltweit leicht zu finden) um die Ausläufer riesiger Nervenzellen handelt, die den Globus durchziehen, liegt geradezu auf der Hand. Ebenso die Vermutung, dass all diese durch Wasser verknüpften „Wurzeln“ mit den großen Pyramiden der Welt verbunden sind, und diese die „Nervenzellen“ selbst sind, die (zyklisch) mit „den Sternen“ Kontakt aufnehmen, um ihre Informationen (in welchem Zustand die Erde und alles auf ihr ist) auszusenden.

 

Wie könnte es zu einem solchen Kontakt kommen?

 

Einerseits, dies wäre durchaus denkbar, könnten bestimmte kosmische Faktoren als „Impulsgeber“ fungieren, sehr naheliegend ist aber auch der Gedanke, dass der Zustand der Erde selbst den Rhythmus beeinflusst und diese, wenn ein bestimmter Zustand erreicht ist, ein „Alarmsignal nach oben“ sendet. Einem „Hilfeschrei gleich, der dann für eine starke Beschleunigung der erforderlichen „Rettungsmaßnahmen“ – aufgrund der zuvor ausgesandten Informationen über die vorliegenden Zustände - sorgt.

 

Die Frage wäre dann, was hier auf der Erde geschehen müsste, um die Informationen über den Zustand der Erde, also auch darüber, was mit den Menschen los ist, zu „den Sternen“ zu senden. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass die weltweit existierenden (großen und kleinen) Pyramiden, deren Entstehung und Entstehungszeit unbekannt ist, sich alle in einem desolaten Zustand befinden. Andererseits reicht vielleicht eine kleine Gruppe oder sogar nur eine einzige – die richtige – Pyramide aus, um „das Sternentor“ zu öffnen. Die drei Pyramiden des Gizeh-Komplexes vielleicht – oder nur die Cheops-Pyramide?

Es stellen sich also in diesem Gedankenkontext gleich mehrere Fragen:

 

  1. Sind die Pyramiden des Gizeh-Plateaus - insbesondere die Cheops-Pyramide – noch „funktionstauglich“ oder
  2. gibt es bestimmte Umstände, wodurch sie „wiederbelebt“ werden?
  3. Auf welche Weise würde – insbesondere die Cheops-Pyramide – an die Informationen über den Zustand der Erde kommen?
  4. Wie und wodurch könnten sie „aktiviert“ (bzw. „erweckt“) werden, um Informationen zu „den Sternen“ zu senden?
  5. Ist es Wasser – viel Wasser?
  6. Steht der Klimawandel – das Abtauen der Pole – damit in Zusammenhang?
  7. Und was dann?

 

Mir fällt zu diesem Fragenkomplex sofort „lebendiges Wasser“ ein, dass - wie alles in der weltlichen Schöpfung - vom „Geist Gottes“ durchzogen ist; folglich „in der Tiefe“ aus den kleinsten Teilchen der Schöpfung – also aus Kreuzen („Gottesteilchen“) - besteht.

Dies Wasser – also letztlich jedes Wasser der Erde – ist somit ein vollkommener, von absoluter Wahrheit durchtränkter, Informationsträger.

Und was wir im Kleinen nicht (oder nur mit guten Mikroskopen etc. - sehen können- die Nervenzellen, die sich in uns vernetzen, liegt „im Großen“- deutlich sichtbar und nachverfolgbar für jeden, der einen Computer besitzt - offen vor uns:

Die Tatsache, dass die ganze Welt von „Nervenfasern“, mit langen, sich nach überall hin verbreitenden Wurzeln, umgeben und durchdrungen ist. Und wie wir selbst, besteht auch der Globus zu seinem weit größeren Anteil aus Wasser, aus Ozeanen, Meeren, Flüssen, Bächen, Wasserläufen, die – auch über das Grundwasser - weltweit vernetzt sind.

Die Oberfläche unseres blauen Planeten Erde ist zu zwei Dritteln mit Wasser bedeckt. Aber mehr als 97 Prozent des gesamten Wasserhaushaltes der Erde ist Salzwasser und nur 2,5 Prozent Süßwasser. Quelle: wikipedia)

 

Bekanntlich gab es einst eine direkte Verbindung der Gizeh-Pyramiden mit dem größten Fluß der Erde- dem Nil (mit Hafen direkt „vor der Tür“), und die durch den Klimawandel veränderten Zustände auf der Erde machen durchaus auch ein Szenario denkbar, wodurch vom Nil wieder Wasser in die Pyramiden gelangen und in ihnen aufsteigen könnte. Und genau das könnte „das Lebens- bzw. „Belebungs-Elixier“ sein, wodurch „das Sternentor“ wieder geöffnet wird.

 

Sehr naheliegend ist, dass hiermit die Tatsache in Zusammenhang steht, dass der Sarkophag in der sogenannten Königskammer von jeher „eingeschlossen“ ist. Die Pyramide ist also „um ihn herum“ entstanden bzw. stand schon in der Kammer bevor diese vollendet wurde.

Da die „Pyramiden des Lichts“ sehr deutlich zeigen, dass „Schöpfung aus ihnen heraus“ geschieht, liegt hier auch der Gedanke nahe, dass „das Neue“ (die neue „Saat“ der Erde) hier ihren Ursprung haben wird – und von Wasser umschlossen (gewässert und genährt) werden, aber sich frei entfalten muss. Stimmt das, hat der Sarkophag niemals einen Deckel besessen…

Allein in der Cheops-Pyramide

 

Die Geschichte weiß von Menschen zu berichten, die das Bedürfnis hatten, eine Nacht allein in der Cheops-Pyramide zu verbringen. Einer von ihnen war der französiche Kaiser Napoleon Bonaparte (1769-1821) - während seinres Ägyptenfeldzugs noch ein junger Mann, noch keine dreißig Jahre alt.

Er soll die Pyramide, den Überlieferungen zufolge, am nächsten Morgen sehr verstört verlassen und seine Erlebnisse nie erzählt haben. Weil ihm sowieso kein Mensch glauben würde, was er erlebt hat, sagte er.

 

Auch heutige Zeitgenossen haben allein oder in einer kleinen Gruppe eine Nacht in der Pyramide, explizit auch in der Königskammer, verbracht, und durchweg wird von unfassbaren und sehr außergewöhnlichen  Erlebnissen berichtet:

Von Stimmen, Tönen, Beben, erzitternden Wänden, Nebelwolken, durchlässig werdenden Wänden und  sehr beängstigenden realen Begegnungen in verschiedenen Ausprägungen und Erscheindungformen wird gesprochen. Und, wen wunderts: All das hat starke Angstgefühle ausgelöst - die allerdings, und daran besteht wohl kein Zweifel, zumindest unterschwellig schon da waren, als  man in die dunkle Pyramide kroch, mit der Absicht darin zu übernachten.

Da alle "Versuchspersonen" von teils abweichenden Begegnungen und Erlebnissen berichten, liegt die Vermutung nahe, dass es sich jeweils um Einbildung handelte, da man davon ausgeht, dass, wenn dort schon was passiert, alle dasselbe erleben müssten.

 

Nein, keineswegs. Gerade weil von ganz unterschiedlichen Begegnungen und Angstsituationen gesprochen wird, bestätigt das, was ich zuvor sagte: Es handelt sich hier um einen Ort, an dem "Bewusstsein" gespeichert ist, vermutlich dass der ganzen Menschheit. 

Was jene Menschen berichten, die es wagten, eine Nacht in der Pyramide zu verbringen, ist ein Weg der Selbsterkenntnis und er führt dahin, dass man sich hier selbst begegnet: Sich selbst und seinen eigenen Ängsten. Folgerichtig weichen die Erlebnisse voneinander ab - da kein Mensch dem anderen gleicht und jeder seine ganz eigenen Erfahrungen und Ängste in sich trägt - die hier ganz real "Gestalt" annehmen und als bedrohlich empfunden werden.

Werden sie überwunden, kann man weitergehen...

 

Es gibt diverse Erzählungen von solchen Berichten im Internet. (U.a. berichtet auch Andreas von Retyi, in seinem Buch  "Die Stargate-Verschwörung, Geheime Spurensuche in Ägypten, darüber).

 

Ich habe zuvor "lebendiges Wasser" (bzw. Wasser allgemein oder Wasser des Nils) erwähnt, das möglicherweise die Cheops-Pyramide (oder alle drei Pyramiden des Gizeh-Plateaus) "zum Leben erwecken" und eine Kontaktaufnahme mit "den Sternen" ermöglichen könnte, und die Erlebnisberichte der zuvor genannten Menschen offenbaren sehr eindrucksvoll, dass die Pyramide absolut funktionsfähig ist. Sie lebt, und ihr Bewusstsein ist hellwach...

 

Zudem hat man herausgefunden, dass die Königskammer ihrem Aufbau nach einem Lautsprecher nachempfunden sein könnte, der durch Eigenschwingung insbesondere tiefe Töne erzeugen kann, die dann durch den kleinen Eingang aus der Kammer transportiert werden könnten. Zudem wird diskutiert, dass die vorhanden Luftschächte, die auf bestimmte Sterne ausgerichtet sein sollen, als Resonanzkörper dienen könnten, wodurch Töne gewaltig  verstärkt würden.

Denkbar ist also, dass - sobald die hierfür erforderlichen Zustände eingetreten sind - von hier aus ein tiefer, dröhnender Ton - einer riesigen Posaune gleich - in den Himmel gesandt wird, der die Welt zutiefst erschrecken wird...

 

In der Johannesoffenbarung der Bibel wird von sieben Posaunen berichtet, die damit in Zusammenhang stehen, dass Gott jeweils auf das Weltgeschehen Einfluß nimmt.

 

 

 

Der Klimawandel

 

Betrachten wir uns, was sich bezüglich der noch vor wenigen Jahren als stabil geltenden Strukturen, in die der Mensch eingebettet ist, in kurzer Zeit getan hat, ist es kaum nachvollziehbar, denn die Welt, wie wir sie noch vor 30 oder 40 Jahren kannten, existiert nicht mehr. Nahezu alle bewährten und uns vertrauten Systeme, ob in der Familie, in Schulen, Dörfern, Städten, Ländern, ob  regional oder länderübergreifend, existieren nicht mehr. Sie wurden im Zuge der fortschreitenden technischen Entwicklung wegrationalisiert, vollkommen umstrukturiert,  meist aber ersatzlos gestrichen, durch Computer ersetzt usw.

Alles ist miteinander verknüpft und wirkt aufeinander ein: Die Folge war und ist, dass auch all das zerbricht und auseinanderdriftet, was davon abhängig war bzw. in Wechselwirkung stand. Familien zerbrechen, wenn die Familienangehörigen sich weit verteilen, Häuser, Dörfer, Städte, Schulen, Vereine, Institutionen, Geschäfte etc. zerfallen und zerbrechen, wenn die Einwohner wegziehen, niemand mehr da ist, der am Erhalt interessiert ist und/oder kein Geld mehr verdient werden kann, um es auszugeben (was zum Erhalt beiträgt) und so weiter.

 

Weltweit und in allem ist ein enormer „Klimawandel“ zu beobachten.

Mit „Klima“ wird bekanntlich nicht nur der Wetterverlauf  und –zustand bezeichnet, sondern auch der atmosphärische Zustand bzw. die Stimmung, die an einem bestimmten Ort oder allgemein herrscht. Mit „Klima“ wird folglich auch das bezeichnet, was „in der Luft liegt“ und auf eine bestimmte Veränderung hinweist. Folglich spüren wir alle, dass sich etwas tut, das wir nicht kennen und nicht einschätzen können.

Als Klimawandel bezeichnen wir vorrangig die Tatsache, dass bereits seit Jahren eine globale Erwärmung registriert wird, wobei man sich nach wie vor darüber uneinig ist, ob sie menschengemacht ist oder nicht. Wenn ich jedoch zugrunde lege, was sich im Licht offenbart, gibt es nur eine einzige richtige Erklärung: Sowohl als auch, denn im Ganzen, also auch in der Wahrheit, sind immer beide gegensätzliche Seiten beteiligt.

Das bedeutet, dass sich, und daran besteht kein Zweifel, die Erde (wie der Mensch und alles in der Natur) zyklisch erneuert. Insofern, dass alles (vermeintlich) stirbt, um dann aus sich selbst heraus wiedergeboren zu werden.

 

Betrachten wir uns Menschen während unserer Lebensphase in diesem Entwicklungskreislauf, so wird deutlich, dass wir lebenslang danach streben, länger jung zu bleiben, jung auszusehen und das Leben auf alle nur erdenkliche Art zu verlängern. Tatsächlich ist das ja auch gelungen, und das durchschnittliche Lebensalter der Menschen (abhängig von bestimmten Regionen und diversen anderen Faktoren) hat sich drastisch erhöht, teilweise sogar in relativ kurzer Zeit mehr als verdoppelt.

Das Lebensalter ist also von verschiedenen Faktoren abhängig, wovon einer das Verhalten der Menschen, sowohl individuell als auch ganzheitlich betrachtet, ist.

Doch die Verlängerung des menschlichen Lebensalters hat seinen Preis:

Wir konsumieren mehr, verbrauchen mehr, wollen mehr haben, schaffen uns immer mehr an, werden skrupelloser, egoistischer, selbstsüchtiger, gleichgültiger, habsüchtiger, machtsüchtiger und nehmen uns aus der Natur, was immer wir haben wollen. Kurz gesagt bringen wir mit dem Streben nach mehr Lebensjahren die natürliche Balance zwischen Mensch und Natur ins Ungleichgewicht, was letztlich dafür sorgt, dass die Erde früher als eigentlich „normal“ wäre, „altert, verfällt und stirbt“, um sich zu regenerieren und früher oder später aus sich selbst heraus neu zu erwachsen.

Wir Menschen beschleunigen also enorm, was auf natürliche Weise früher oder später auch geschieht.

Der „Klimawandel“ – würde also auf jeden Fall passieren, aber normalerweise vielleicht erst hunderte oder gar etliche tausende Jahre später. Vielleicht irgendwann auch gar nicht mehr.

 

Die Polschmelze

 

Das die Pole schmelzen, deutet darauf hin, dass die natürlichen Nahrungs- und Nährstoffreserven der Erde aufgebraucht sind, und sie (als lebendiges Wesen) tut, was wir selbst dann auch immer tun, wenn wir keine frische Nahrung mehr haben:

Wir gehen ans Eingemachte, an die Nahrung, die wir konserviert und eingefroren haben, um uns damit „über Wasser zu halten“. Wie im Kleinen, so  im Großen.

 

Mit einer „Strafe Gottes“ hat das alles absolut gar nichts zu tun – er bestraft uns nicht.

Bekanntlich hat er uns nach seinem Ebenbild erschaffen und uns zu Schöpfern gemacht.

 

Alles in der Schöpfung ist dem schon mehrfach erwähnten Rhythmen des Lebens unterworfen, es ist ein ständiges Auf und Ab bzw. ein sich ewig drehender „Kreislauf des Lebens und Sterbens“.

Es besteht kein Zweifel, dass die Erde sich auf eine Erneuerung vorbereitet, da sie  (u.a. durch den jetzigen, menschengemachten „Klimawandel“) ihr Spannungsfeld verliert und die Balance nicht mehr halten kann, so dass alles aus dem Gleichgewicht gerät und zusammenbricht. Wie bei dem Bild von Hermes Trismegistos angedeutet, gleitet ihr alles aus den Fingern. Nach dem „Getöse des Zusammenbrechens“ wird alles zur Ruhe kommen und dann aus den Fluten ganz neu auferstehen, damit der Phönix zurückkehren kann und alles von vorn beginnt.

(Wir finden hierin also eine Bestätigung unserer (tief verwurzelten) Vermutungen, dass wir alle aus dem Meer stammen.)

 

Nachtrag:

Natürlich stellt sich die Frage, ob wir das zerstörerische Geschehen aufhalten und verzögern können, und die Antwort ist ganz eindeutig:

Ja, absolut – vorausgesetzt es wäre machbar, dass die Menschen die Zusammenhänge verstehen und ein radikales und sofortiges Umdenken und richtiges Handeln stattfinden würde (wodurch das unsichtbare Netz/und Spannungsfeld – wie in der Haut eines Menschen - sich wieder verdichtet und „alles wieder besser zusammenhält“).

Ich sagte es schon:

Der Urzustand der Natur, also das „Klima“, in dem alles in Balance ist, ist Liebe – und all das liebevolle Handeln, das daraus hervorgeht.

Gelänge es, diesen Zustand weltweit wieder herzustellen und aufrecht zu halten, würde die Welt genesen und noch lange bestehen.

Jeder kann dazu beitragen – und sofort damit beginnen.

 

Was sagt uns das alles?

 

Denken Sie nach, handeln Sie richtig und vergessen Sie nie:

 

 

Was auch immer geschieht, wir müssen keine Angst haben, denn

„der Tod ist die Krönung des Lebens“- für jeden Menschen.

 

 

Natürlich fällt es nicht leicht, zu glauben, was ich schreibe, doch es ist wichtig, fest auf das zu vertrauen, was man sich erhofft und nicht an den verborgenen Wahrheiten zu zweifeln, auch wenn man sie nicht sehen kann. (siehe auch Hebräer 11,1)

 

 

 

Die Bibel sagt in Offenbarung 1, 7:

 

Jesus kommt so zurück, wie er die Erde verlassen hat: In den Wolken

 

 

 

Alles liegt in Gottes liebender Hand.

Er selbst ist der Nährboden, in dem wir in richtiger Weise aufgehen und uns prachtvoll entfalten können.

 

Originalfoto: © Annette Andersen

 

 

 

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Zuletzt überarbeitet (Seite 13):

 

am   19.11.2018