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9. Das Maß aller Dinge

Gibt es das - ein Maß aller Dinge? Kann es das überhaupt geben?

Bei einem Haufen gleich großer Legosteine ist es ziemlich einfach, da trägt jedes der Teilchen das  (ungefähre) Grund-Maß aller größeren Dinge in sich, so dass man im wahrsten Sinn des Wortes darauf aufbauen und die Maße der daraus erbauten Gebäude bzw. Bauwerke einfach errechnen kann.

Doch wie ist es in der Natur, wo kein Ding so ist wie das andere und alles eine eigene Form und Größe hat?

Vielfach wird der Mensch als "das Maß aller Dinge" genannt bzw. vermutet, doch kann das stimmen?

Eine uralte Metapher, die schon im Isiskult (im alten Ägypten) symbolisch dargestellt wurde, legt diese Vermutung nahe. In einer Darstellung hält Isis einen rauhen, unbearbeiteten Stein - wie ein Kind - in ihrem Schoß. Diese Symbolik ist auch bei den Freimaurern zu finden:

Jeder Freimaurer verpflichtet sich (freiwillig), so, als wäre er ein rauher, unbehandelter Stein, an sich selbst zu arbeiten, indem er seinen Charakter formt und verbessert, zum Wohle der Mitmenschen und der ganzen Menschheit tätig ist und u.a. verträglich, umgänglich, menschlich  zu sein. Es geht also darum,  trotz aller Schwierigkeiten, die das mit sich bringt, ständig an sich selbst zu arbeiten, sich seine Ecken und Kanten abzufeilen, um sich harmonisch ins Gesamtgefüge des Gebäudes, auf dem die menschliche Gesellschaft ruht, einzupassen. (Quelle: Die Arbeit am rauhen Stein)

 

Es liegt auf der Hand:

"Der Mensch", jeder einzelne individuell, fraktal und einzigartig, kann nicht "das Maß aller Dinge" sein. Der Mensch ist außerstande, sich tatsächlich alle Ecken und Kanten abzuschleifen, u.a., weil er sich in einem ständigen Wandlungsprozess befindet, der immer wieder "neue Auswüchse", die erneut der Bearbeitung bedürfen, aus sich selbst hervorbringt. Erschwerend kommt hinzu: Er erkennt sie vielfach nicht.

Nichtsdestotrotz ist es für jeden Menschen von größter Wichtigkeit mit sich selbst die freiwillige Verpflichtung einzugehen, lebenslang an sich selbst zu arbeiten - in dem Wissen, niemals damit fertig zu werden.

Das Maß aller Dinge ist der Mensch definitiv nicht.

 

Selbstähnlichkeit, Formen und Metamorphosen

 

Spätestens seit 1975, als der US-Mathematiker Benoît B. Mandelbrot den Begriff „fraktal“ prägte, ist weltbekannt, dass es so eine Sache ist, mit dem exakten Messen „der Dinge“, da sich sogar vermeintlich schnurgerade „Strecken“ zerklüften und ausweiten, wenn man sich ihnen nähert; auch deshalb, weil ununterbrochen gegensätzliche Kräfte aufeinander einwirken und in jedem Moment ein anderes „Mischungsverhältnis“ (also ein veränderter Zustand)  in den Dingen entsteht. Somit auch in den „unzähligen fraktalen Teilchen“ einer gerade Strecke, und auch in den selbstähnlichen Teilen, aus denen ein Fraktal sich zusammensetzt. Am besten beobachten kann man die Veränderungen in Wolken, weil es dort oft sehr schnell und für den menschlichen Beobachter sichtbar geschieht.

Wie von einem unsichtbaren Motor gesteuert, trennen sich die selbstähnlichen Teilchen ununterbrochen, um sich nahezu augenblicklich neu zusammenzufügen und eine veränderte Form anzunehmen. Diese Umgestalung in der Natur (und alles ist Natur) wird als Metamorphose bezeichnet, zu der es bekanntlich kommt, weil sich alle natürlichen Dinge den jeweiligen Umweltbedingungen (die unaufhörlich auf sie einwirken) anpassen. Vorrangig deshalb, um ihr eigenes Überleben zu sichern.

Abhängig von der Größe dessen, was sich gerade in diesem Umwandlungsprozess befindet, können wir es in der materiellen Natur direkt beobachten oder eben nicht.

 

Die Natur der Schöpfung hat "am Rand des Sichtbaren" keine Grenzen:

Alles vereint sich und geht ineinander über, auch das Sichtbare und das Unsichtbare.

Die Gesetze und Geschehnisse der Natur finden folgerichtig sowohl im Sichtbaren wie im nicht sichtbaren ("geistigen") Bereich der Schöpfung statt. Dort, wo vielfach "Leere" vermutet wird.

Im Unsichtbaren, dort, wo die geistigen, allerkleinsten Teilchen "zuhause sind" und alles mit allem verbunden ist, spielt sich alles, jede noch so kleine Veränderung der Zustände, in einem unfassbar schnellem Tempo ab. So schnell, dass wir es nicht wahrnehmen können:

Bestenfalls als "wirres Flimmern" im Licht einer Straßenlaterne (oder einer anderen Lichtquelle) oder am Himmel, in den Wolken. Das innere eines Fraktals (seine selbstähnlichen Teilchen) reagiert ununterbrochen auf die Impulse und Veränderungen seiner Umgebung und umgekehrt. Wenn wir in unserer materiellen Realität eine Veränderung wahrnehmen, ist in der nicht sichtbaren Realität (die mit der sichtbaren EINS ist) schon unfassbar viel geschehen, woraus die sichtbare Veränderung hervorgeht.

 

Der innere und der äußere Abstand zu den Dingen

 

Was man gerade sieht, ist von vielen Faktoren abhängig, doch „oberflächlich betrachtet“ kommt es vorrangig auf den Abstand an, von dem aus man es betrachtet. Es kommt immer darauf an, wie viele Einzelheiten man gleichzeitig gut sehen (also „klar und eindeutig“ erkennen) und erfassen kann. Das gilt „im Großen, wie im Kleinen“, im Sichtbaren, wie im Unsichtbaren.

So ist es z.B. auch, wenn uns eine Meinung über irgendetwas oder irgendjemanden abverlangt wird: Die kann sich (eigentlich) nur an dem orientieren, was wir wirklich wissen, und das ist stets nur ein Teil des Ganzes. Dennoch "urteilen" wir und beeinflussen dadurch das Weltgeschehen.

Wir kennen stets nur ein paar der (immer) unendlich vielen „fraktalen, selbstähnlichen Teilchen“ des Ganzen (bzw. der ganzen Angelegenheit), doch wir neigen alle dazu, uns dennoch eine Meinung zu bilden, sie zu äußern und danach zu handeln. Obwohl wir - bedingt durch Unwissenheit - einen großen Abstand zu den Dingen haben, und sie meist nur verschwommen, also sehr oberflächlich, sehen können.

Gründe, warum wir das tun, gibt es viele:

Zweifellos fordern uns verborgene Naturgesetze dazu heraus. Nicht zu einer ganz bestimmten Handlungsweise, sondern zu der inneren Auseinandersetzung damit, die dann bestenfalls zu einer klugen und guten Entscheidung führt (Arbeit am "rauhen Stein").

Vielleicht auch, weil wir uns gern wichtig tun, uns und anderen unsere Unwissenheit nicht eingestehen wollen, zu bequem und träge sind, um uns genauer zu informieren, weil wir am liebsten den Weg des geringsten Widerstands gehen und Konflikte scheuen, weil wir einfach unsere Ruhe wollen und so weiter, und so weiter. Wir sind lieber Mitläufer, und eher bereit gegen besseres Wissen zu handeln, als unseren inneren Schweinehund zu überwinden und uns aus innerer Überzeugung und Nächstenliebe (also aus Liebe zur Natur an sich) für "Recht, Gerechtigkeit und Ordnung" einzusetzen.

Damit geben wir dem Geschehen in und um uns, und somit den ständigen Metamorphosen "Futter", denn alles in der Natur ist bestrebt, sich Veränderungen (auch denen, die sich aus unseren Meinungen ergeben) augenblicklich anzupassen.

Damit ist klar, dass wir unaufhörlich in die Geschehnisse der Welt eingreifen und sie "hin und her" steuern.

 

Auch Worte und Behauptungen sind energetische Impulse, die pausenlos danach streben, sich zu vereinen und zu vermehren. Daraus lässt sich u.a. leicht ableiten:

Was einmal „in die Welt gesetzt“ (also "geboren") wurde, wirkt weiter und weiter. Es schlägt im wahrsten Sinn des Wortes (energetische) Wellen.

Es lässt sich nicht mehr löschen oder stoppen, da nichts in der Schöpfung ganz zu erfassen ist. Jeder noch so kleine Impuls weitet sich augenblicklich ins Unendliche aus. Folgerichtig wissen wir nicht, wo sich die selbstähnlichen Einzelteile einer Sache befinden und könnten sie nie gänzlich aufspüren.

Wenn wir etwas in der Schöpfung "vernichten", also "töten", wissen wir nie, was wir tatsächlich und unwissend mit vernichten, und zweifellos vernichten wir immer auch "fraktale Teilchen" in uns selbst. Ausnahmslos alles ist mit uns selbst verknüpft, also Teil von uns selbst. Insbesondere alles in der Natur, und natürlich auch unsere Mitmenschen, wie weit entfernt (und scheinbar unbekannt) sie uns auch sein mögen.

 

Schon oft gehört?

Mag sein, doch nun ist es Zeit, sich damit tatsächöich zu befassen.

Mit den "Symbolen des Lichts" - mit der Sprache des Universums, wie Thot sie nennt - kann es nun bewiesen werden.

(Auch die Tatsache, dass nichts wirklich vernichtet werden kann - also wandelt sich und wird "neu geboren".)

 

Die verborgene Ordnung

 

Alles in der Schöpfung, jede noch so winzige Teilchen, trägt - wie der Mensch - unzählige „Masken“, was bedeutet, dass wir selbst täuschen und ständig getäuscht werden. Daraus ergibt sich, dass sich ganz  unentdeckt alles in (und hinter) allem verbergen kann.

Erschwert wird das Erkennen bestimmter Zusammenhänge dadurch, dass es keine zwei identischen Dinge in der Schöpfung gibt. Jedes Teilchen, und sei es noch so klein, trägt "ein eigenes Gesicht". (Auch jedes Kreuz im Licht  - also jedes der allerkleinsten Teilchen - ist "ein Individualist". Aus "der Ferne" identisch, doch, wie alle fraktalen Teilchen, weitet und verändert es sich beim genauen Betrachten.)

Mag auch, je nach der Entfernung, aus der man es betrachtet, manches gleich oder sogar identisch aussehen, bei näherer Betrachtung stellt sich jedoch stets heraus, dass es nichts gibt, was wirklich identisch ist. Weder im Großen, noch im Kleinen. Wie wir längst wissen: Auch nicht eineiige Zwillinge, zwei Regentropfen, Schneeflocken, Sandkörner, winzige Punkte, Atome etc.

Das legt den Gedanken nahe, dass in der Natur (bzw. in der Schöpfung) alles sehr unübersichtlich, chaotisch und ungeordnet sein muss – und es in all der Ungleichheit ein

„Maß aller Dinge“ gar nicht geben kann.

Es sei denn, alles wäre ganz anders, als wir denken...

 

Wir müssen zweifellos damit beginnen, anders zu denken.

Ganz offen, ohne Selbstbetrug, ohne Vorbehalte, Voreingenommenheit und ohne die vorgefasste innere Überzeugung, dass manche Dinge zwingend so sein müssen, wie sie (vielleicht irrtümlich) längst „bewiesen“ wurden. Stattdessen aufrichtig und ehrlich  interessiert, neugierig, unschuldig, naiv, neutral – wie ein kleines Kind, das noch an Wunder glaubt und schlichtweg alles für möglich hält. Auch das scheinbar Unmögliche.

Erzählen Sie mal einem Kind, dass (erforschte) Dinge zweifelsfrei feststehen, wenn sie ihm gleichzeitig erzählen, das alles ununterbrochen in Bewegung ist und sich in jedem Moment verändert…

Nahezu die ganze erwachsene Menschheit nimmt das so hin, ein Kind erkennt den Widerspruch sofort.

Schon die ältesten Mythen, wie z.B. die Schöpfungsmythen des alten Ägypten oder die des alten Griechenland berichten von chaotischen Zuständen in der Götterwelt, mit unzähligen Göttern und Göttinnen, bei denen der oder die eine gleichzeitig auch der oder die andere sein konnte, einer aus dem anderen hervorging, mal mit dem, mal mit der liiert war, Kinder bekam, die sich wieder wild mischten, Götter, die sich gegenseitig bekriegten, verletzten, verzauberten, die zu Sternen wurden etc.

Überall herrschte „Chaos“, wie es scheint. (Und das schon bei den Göttern…)

 

Sieht man aber ganzheitlicher hin, offenbart sich, das „Chaos“ auch „Leere“ bedeutet; eben die Leere bzw. das Nichts, das mit dem Zustand gleichgesetzt wird, der vor „der Schöpfung“ herrschte. Und daraus, so heißt es, sei alles – auch der Kosmos (= die Weltordnung) – hervorgegangen. Das kann nur bedeuten, dass auch im größten Chaos der Same für Ordnung bereits angelegt (also vorhanden) ist. Oder anders ausgedrückt:

Alles, schlichtweg alles, geht aus „Chaos (Wirrwarr)“ hervor – und wie wirr bzw. chaotisch und ungeordnet uns etwas erscheint, ist (u.a.)  von der inneren und äußeren Entfernung abhängig, aus der wir es betrachten. Wie zuvor schon gesagt.

 

Für Kinder – wer kennt das nicht – hat ein chaotisches Durcheinander (z.B. im Kinderzimmer) eine ganz eigene Ordnung, so dass sie anfangs gar nicht erkennen (können), dass um sie herum für den erwachsenen Betrachter Chaos herrscht. Aus diesem ganz individuellen Chaos erschaffen sie ihren ganz eigenen Kosmos, ihre individuelle Ordnung, im und für das ganze Leben. Wie wir alle, doch wir Erwachsenen haben den Blick dafür verloren - und wähnen uns nach wie vor im Chaos.

Wir sprechen oft von „chaotischen Zuständen“, in vielen Bereichen des Lebens, doch „Chaos“ ist ebenso eine Täuschung, wie der Glaube, es gäbe identische Dinge oder Zufälle in der Schöpfung. Alles ist – auch im scheinbar größten Chaos – "im Verborgenen" geordnet, man muss nur „tief genug“ hinsehen (bis in die tiefsten Verknüpfungen).

Die (meist) verborgene Ordnung hängt u.a. mit „dem intelligenten Geist", der allem innewohnt, zusammen, und mit "dem Maß aller Dinge“, wodurch alles genau bemessen und schon im Moment des Entstehens „mathematisch“ geordnet, sowie einer bestimmten Entwicklung und einem bestimmen Platz im Leben zugeordnet wird.

Alles, jedes und jeder wird gezeugt und (oder) geboren, weil sein Platz schon längst bereitet ist. Ausnahmslos: Im Großen, wie im Kleinen.

Nichts geschieht zufällig - auch keine "Befruchtung", die "etwas Neues" (also " ein Kind") hervorbringt.

Auch auf die Menschheit als Ganzes, inklusive all der Dinge, die wir „die Schöpfung“ nennen, triftt das zu: Alles hat einen bestimmten Platz im Schöpfungsgeschehen.

Es ist gerade so, als lebten und bewegten wir uns – in unserer oberflächlichen Welt, auf der Erdkugel - in einer Art Fruchtblase; in einem Überschneidungspunkt mehrerer, offenkundig aber zweier Universen:

einem inneren und einem äußeren, einem sichtbaren und einem unsichtbaren, einem geistigen und einem materiellen, die sich in unserer jeweils (ungefähren) Mitte überlagern,

und beide forderten uns jeweils dazu auf, abwechselnd in sie einzudringen, um sie zu erkunden und in Erfahrung zu bringen, wie, wodurch und warum alles zusammenwirkt und sich ständig gegenseitig neu befruchtet. Es ist unsere Natur, nach mehr Wissen, nach Ausweitung – und letztlich nach Vollendung – zu streben.

Und tatsächlich eröffnet sich uns die Möglichkeit, nach Belieben, abhängig von den jeweiligen, individuellen Möglichkeiten, die Welt im Außen (durch Wanderungen, Reisen, Lesen, Lernen etc.) oder die im Inneren (auf dem Weg der  Selbsterkenntnis) zu erfahren und zu erforschen. Und egal, in welche Richtung wir uns wenden:

Jeder neue Impuls und jede neue Erfahrung geht eine Verbindung mit „der anderen Seite“ ein: Es kommt dadurch tatsächlich jeweils zu einer „Befruchtung“, aus der auch ununterbrochen neue Erkenntnisse und neue Fragen „geboren“ werden.

 

Was für uns zutrifft, gilt auch für die Erdkugel (ganz egal, wie rund, eierig oder platt sie wirklich ist):

Auch sie stellt sowohl auf ihrer Oberfläche, wie in ihrem Inneren „zwei komplexe Universen“ dar, die nur durch „eine Haut“ getrennt sind, jede für sich intelligent „leben und wirken“ und dennoch untrennbar miteinander verbunden sind. Wie alles.

Das jeweils Kleinere wirkt und spiegelt sich im Größeren und umgekehrt, und alles ist – alle Universen sind - durch ein unsichtbares, mathematisches (elektronisches) Netz miteinander verknüpft und tauschen sich ununterbrochen aus. Alle lernen voneinander und entwickeln sich weiter…

 

 

Bild links:

 

Komplexes Kreuz in den Strukturen des Lichts

 

 

 

 

 

 

 

 

© Annette Andersen

Alles wurde und wird, wie der Mensch, gezeugt und geboren, und alles wird eines Tages sterben und wieder auferstehen.

Und „das Tor“, der Durchgang, für jeden Anfang und jedes Ende ist – für alle und alles – das Kreuz (= die kleinsten Teilchen im Licht), das, wie jeder weiß, Jesus Christus und die mit ihm verknüpften Attribute, Eigenschaften und besonderen Zustände symbolisiert.

Das Kreuz ist das zweifellos bekannteste Symbol in der Welt, dessen Bedeutung (nahezu) jedem Menschen „etwas sagt“.

Es steht für Licht und Liebe - ausnahmslos für jeden Menschen und die ganze Schöpfung. Und dies Wissen darum ist in jedem Menschen fest verankert.

Wir bestehen alle aus diesen kleinsten (göttlichen) Teilchen - aus Kreuzen. Sie wirken in uns und aus uns heraus:

Was immer wir initiieren, bringt neue, kleinste Teilchen - "individuelle Kreuze" - hervor.

Es steht in der Bibel: "Gott" ist also in uns, wie wir in Gott sind – tatsächlich ist das jedoch (nun beweisbar) vollkommen unabhängig von einer bestimmten Religion oder einem bestimmten Glauben.

Es stimmt also tatsächlich:

In allem und in uns allen lebt und wirkt die Liebe Gottes - wie er selbst.

 

Warum passiert dann so viel Schlimmes, fragen sich viele, und die Antwort kann - auch auf "rein wissenschaftlicher" Basis - in den Symbolen des Lichts – der Schrift des Universums (Thot) – gefunden werden:

 

Wir sind "nach Gottes Ebenbild" erschaffen (also seine "selbstähnlichen Teile") - und wir selbst sind die Schöpfer all dessen, was in der Welt geschieht.

„Der göttliche Geist in uns – die göttliche Kraft“  verhält sich vollkommen neutral und urteilt nicht über das, was wir tun.

Würde eine höhere Macht (Gott) eingreifen, würde sofort gar nichts mehr funktionieren.

Die Weltordnung würde augenblicklich zusammenbrechen - und das Leben, das danach strebt, „aus sich selbst heraus“ zu reifen, zu wachsen und sich sinnvoll auszuweiten, wäre sinnlos.

Unser eigenes Gewissen ist der Maßstab dessen, was wir tun, und für jeden kommt der Tag, an dem ihm das in aller Deutlichkeit klar wird. Ein Tag, an dem er versteht – auch, dass es kein Zurück mehr gibt, um den verursachten Schaden wieder gut zu machen. Bestenfalls durch eine Wiedergeburt in eine neue Welt, in der sich die Dinge zwar wiederholen, aber nicht mehr so ist, wie schon einmal zuvor. Alles strebt unaufhörlich nach Veränderung.

 

Kreuzwunder und Kreuzregen vor 500 Jahren

 

Vor 500 Jahren, in den Jahren 1501 bis 1503, gab es seltsame Vorkommnisse, die insbesondere mit Kreuzen (aber auch anderen Zeichen und „Licht-Symbolen“) in Zusammenhang standen. Es klingt unglaublich, aber es ist übermittelt, dass damals in Deutschland (hauptsächlich im Süden) und vereinzelt auch in Holland Kreuze und andere Zeichen in verschiedenen Farben „vom Himmel fielen“ und auf der Kleidung und Haut der Menschen „hängen blieben“ bzw. sich – wie Tätowierungen - einbrannten.

 

Ein berühmter Zeitzeuge, der dies in Nürnberg beobachtete und notierte, er hätte „Kreuze vom Himmel fallen sehen“, war Albrecht Dürer. Ausführlich beschrieben und skizziert wurde das seltsame Geschehen u.a. auch von dem deutschen Humanisten, Mediziner, Astrologen und Histographen Josef Grünpeck (1473-1532).

Bei wikimedia sind hierzu viele Hinweise und Abbildungen zu finden (bitte anklicken).

 

Es stellt sich die Frage, ob damals etwas Außergewöhnliches geschah, was damit in Zusammenhang stehen könnte, und tatsächlich scheint es da etwas zu geben:

 

In dieser Zeit fand ein großer Umbruch in der Gesellschaft statt. Es war eine Zeit der Renaissance – die Zeit der Wiedergeburt (Renaissance = Wiedergeburt), in der das Mittelalter in die Neuzeit überging und sich eine ganz neue geistige Strömung machtvoll Bahn brach, die umwälzende Veränderungen in Gang setzte.

Die Menschen, orientiert an den Dichtern und Denkern des Altertums, strebten nach Freiheit und Neuorientierung, stellten den Humanismus (die Menschlichkeit) in den Mittelpunkt ihres Bestrebens und scheuten sich nicht mehr, auch an der Kirche Kritik zu üben. Die Humanisten der damaligen Zeit beschäftigten sich u.a. intensiv mit den Naturwissenschaften. Sie waren geprägt von den Idealen des antiken Griechenlands und Roms, sowie deren Kunst, Architektur und geistigen Werten, und sie strebten eine freie geistige Entwicklung an. Im 16. Jahrhundert fand eine Rückbesinnung auf die hebräischen und griechischen Texte der Bibel statt, und durch die Buchausgaben der ursprachlichen Bibeltexte von Erasmus von Rotterdam und Johannes Reuchlin standen sie auch für die Reformatoren zur Verfügung.

Im Jahr 1522 konnte Martin Luther eine deutsche Übersetzung des Neuen Testaments und im Jahr 1934 – erarbeitet unter Verwendung der ursprachlichen Textausgaben und der Vulgata (der lateinischen Ausgabe) - die erste Gesamtausgabe der Bibel in deutscher Sprache vorlegen. Mit der Übersetzung größerer Abschnitte hatte er im Jahr 1517 begonnen.

 

Es wird geschätzt, dass im Jahr 1533 jeder 10. Deutsche Haushalt ein Lutherisches Neues Testament besaß. Hinzu kamen Übersetzungen ins Niederdeutsche und ins Niederländische.

 

Die Zeit des Renaissance-Humanismus kann in jeder Hinsicht als „Bildungsbewegung“ bezeichnet werden, zumal man für eine Bildungsreform eintrat, in der durch die Verbindung von Wissen und Tugend eine optimale Entfaltung der menschlichen Fähigkeiten angestrebt wurde. Der Mensch sollte befähigt werden, seine wahre Bestimmung zu erkennen (wovon wir uns heute wieder weitentfernt haben) und „durch die Nachahmung klassischer Vorbilder ein ideales Menschentum zu verwirklichen“.

 

Quellen:

Uni Heidelberg/Unheilvolle Zeichen

Luthers Bibelübersetzung

Vulgata

Damals und heute

 

Es ist offenkundig, dass es eine geheimnisvolle Parallele zwischen damals – zu der Zeit der „Kreuzwunder“ und heute gibt.

Bereits im alten Ägypten weist der Mythos des Benu-Vogels, der dem uns bekannten Phönix entspricht, auf die zyklische Wiederkehr (Auferstehung des Neuen aus dem Alten) alle 500 Jahre hin. Die Symbole und Zeichen des Lichts offenbaren, dass es nie eine identische Wiederholung von etwas geben kann, weil es in der Schöpfung nichts „zweimal“ gibt und zudem alles ständig in Bewegung ist und sich in jedem Moment weiterentwickelt bzw. verändert. Die Welt von gerade eben, als ich diesen Satz (oder auch nur das letzte Wort oder den letzten Buchstaben) schrieb, existiert in diesem Moment, in dem Sie diese Worte lesen, nicht mehr. Alles – die ganze Welt - hat sich verändert, und die Situation von gerade eben existiert nicht mehr. Kein Experiment der Welt kann demzufolge jemals unter identischen Bedingungen noch einmal wiederholt werden.

(Unter diesem Aspekt sollte auch einmal das berühmte Doppelspalt-Experiment betrachtet werden, und die Vermutung, dass die Photonen „zufällig“ immer auf unterschiedliche Stellen treffen. Was sich sinnvoll - im Bestreben nach Ganzwerdung und Vollendung - ergänzt, zieht sich an - am deutlichsten erkennbar in einem Experiment mit kleinsten Teilchen.)

 

Bild links:

 

Der Phönix

(Foto von Anton Prock)

Er erhebt sich aus "der Acht" (worauf schon im alten Ägypten hingewiesen wurde).

"Sein Nest" ist mit "der Raute" gekennzeichnet, die mit Tod und Auferstehung untrennbar verknüpft ist.

 

Es stellt sich die Frage, wo die Parallele – die Wiederholung der damaligen Vorkommnisse, in abgewandelter Form, zu finden ist.

Sie ist überall zu finden – jeder kann es sehen oder ist sogar selbst davon „betroffen“.

 

„Kreuzwunder“ heute  (bitte anklicken)

Die geistige Welt und die Liebe

 

Das jede Veränderung im Geistigen (Unsichtbaren) beginnt (lange bevor sie im Materiellen sichtbar werden), habe ich hinlänglich angesprochen, und tatsächlich ist wissenschaftlich zweifelsfrei bewiesen worden, dass die kleinsten Teilchen sich durch menschliche Gedanken steuern lassen.

Wir sind die Schöpfer unserer Realität, daran gibt es nichts zu rütteln. Wir bewegen mit unseren Gedanken und Taten die Welt – von innen nach außen (und andesherum).

Jedes Wort, jede Tat verändert die Welt. Die ganze Welt – die sichtbare wie die unsichtbare.

Daraus lässt sich zweifelsfrei ableiten:

Je mehr Menschen sich einer bestimmten Sache – auch rein gedanklich/geistig – zuwenden, umso mehr und schnellere Bewegung und „Wandlung“ findet darin statt. Ob es eine Umwandlung in eine ganz neue Entwicklungsrichtung ist, kommt auf die Art Gedanken an.

Würde nun bewusst angestrebt, eine bestimmte Veränderung zu erreichen, so stehen die Chancen dafür umso besser, umso mehr Menschen sie anstreben.

(Selbst ein Gebet für jemanden, der nichts davon weiß, bewirkt etwas Positives – auch dies ist eindeutig bewiesen.)

Auf diese Weise wäre es folgerichtig auch möglich, eine sichtbare und spürbare Veränderung in der materiellen Welt zu erreichen: über den Weg „der kollektiven geistigen Hinwendung“.

Vielleicht ist es Ihnen noch gar nicht aufgefallen, aber nahezu täglich wird vielfach in den Medien, sowohl in den Nachrichten, in Dokumentationen, Spielfilmen und sogar in der Werbung die Frage gestellt, was mit der Welt los ist. Es wird davon berichtet, dass die Aggressionsbereitschaft weltweit enorm gestiegen ist, davon, dass Brutalität, Rücksichtslosigkeit etc. immer mehr ansteigen, dass alles im Umbruch ist und sich alles rapide  zum Negativen verändert. Wie vor 500 Jahren scheint „die Welt“ wieder eine Renaissance (Wiedergeburt) anzustreben, doch alles deutet darauf hin, dass es diesmal keine ist, die zu einer positiven Veränderung führt.

Zweifelsfrei hängt das (auch) mit der geistigen Gesinnung der Menschen der heutigen Zeit zusammen, und wir sollten uns sehr bewusst mit der Frage beschäftigen was wir falsch machen und wie wir dem Ganzen eine andere Richtung geben können.

Wir haben uns von uns selbst entfernt, sind fast zu Robotern geworden und haben uns von der Technik absolut abhängig gemacht. Kurz: Die ganze Menschheit (bis auf wenige Volksgruppen) ist dabei, vollkommen den Kontakt zur Natur, auch zur eigenen Familie und den Mitmenschen generell, zu verlieren, und damit den Kontakt zu „Gott in uns“, zu Licht und Liebe, wodurch alles miteinander verbunden ist und wodurch uns stets „der rechte Weg“ gewiesen wurde. Wir haben den Kontakt zur Natur, das Gespür für „das Wahre, Richtige“ wie auch die Fähigkeit, uns dafür zu öffnen, fast gänzlich verloren und noch immer nicht (wieder) erkannt, dass wir mit der Natur (mit dem "Geist der Natur")  kommunizieren können.

Die Natur "redet mit uns", wenn wir in richtiger Weise "offen" dafür sind, sie lehrt und führt uns, über den Weg der Intuition, und sie lässt uns am Wissen der Schöpfung teilhaben. Auf eine Weise, die den meisten Menschen unwirklich, unglaublich, unerklärlich, magisch und übernatürlich erscheint, und die doch vollkommen "natürlich" ist: Über Pflanzen, Blumen, Bäume, über Steine, Gestirne, Wind und Wetter, Wasser und Wolken - und ganz besonders über Tiere, vom kleinsten bis zum größten.

 

Wann haben Sie – als Smartphone-Besitzer – das letzte Mal ganz bewusst die Natur um sich herum überhaupt wahrgenommen? Sonne, Regen, den Wind, die Wolken? Wann haben Sie sich das letzte Mal den Mitmenschen zugewandt und freundlich gegrüßt? Einfach so? Wann Ihr Gegenüber aufrichtig angelächelt, sich Zeit zum Spüren und Sehen genommen, ein Blatt berührt, an einer Blume gerochen, dem Zwitschern der Vögel zugehört…?

Die meisten Menschen fürchten sich vor dem Tod und merken gar nicht, dass sie längst abgestorben sind.

Es ist falsch, zu denken, der Einzelne könne nichts in der Welt bewirken, vollkommen falsch. Jeder Gedanke verändert die Welt, und wir sollten augenblicklich mit dem richtigen Denken und Handeln beginnen. An der positiven Wirkung zu zweifeln, ist schlichtweg Unkenntnis, denn man weiß es längst, und es mangelt lediglich noch an der Bereitschaft, es tatsächlich anzuerkennen. Hören Sie nicht auf andere, sondern einzig und allein auf Ihr Herz.

Der ganzen Welt mangelt es an Liebe und Zuwendung!

Verändern Sie Ihr Bewusstsein und bringen Sie ab sofort ganz bewusst Liebe in die Welt. Sagen sie Ihren Mitmenschen, dass Sie sie lieben: Weil sie einfach da sind, weil sie Ihnen geholfen haben, weil sie Kind, Bruder, Schwester, Elternteil, Freunde, Nachbarn sind, weil sie was auch immer sind… Lieben Sie alles und jeden und teilen Sie ihre Liebe aufrichtig mit! Das ist schwer, zweifellos, denn mit manchen Menschen "kann man nicht", so sehr man sich auch bemüht. In diesem Fall empfiehlt es sich, auf Distanz zu gehen, um negative Gedanken zu vermeiden.

 

Scheuen Sie sich nicht, einen Baum zu umarmen, ein "fremdes" Tier zu streicheln – Sonne, Mond, Sterne, Himmel und Wolken zu grüßen und die ganze Natur aufrichtig zu lieben.

 

Verbreiten Sie überall Ihre (aufrichtigen, ehrlichen!) Liebesbotschaften! 

Wir leben in einer Zeit, in der das möglich ist. Ihr Smartphone – Ihr unsichtbarer Draht in die Welt – ist in der Lage, in Windeseile Liebe in die Welt zu senden. Tun Sie`s – und verändern Sie damit „das kollektive Bewusstsein der Welt“.

Sie haben – wir alle haben es in der Hand, Hass, Aggression, Verzweiflung, Trostlosigkeit und Resignation in Hoffnung und Liebe zu verwandeln. Und dies so schnell, wie noch niemals zuvor! Nahezu zeitgleich. Wir müssen es einfach nur tun.

Albrecht Dürer, die Offenbarung des Johannes und „das Geheimnis des Lichts“

 

An dieser Stelle möchte ich noch einmal kurz auf Albrecht Dürer zu sprechen kommen, der „den Kreuzregen“ gesehen und beschrieben hat. Warum gerade er, könnte man sich fragen. Müssten die Chroniken der jeweiligen Gegenden, in denen es dazu kam, nicht voll sein von Berichten solcher merkwürdigen Sichtungen? Warum gibt es nur so wenige Zeitzeugen, die davon berichten? Und überhaupt – kann das alles tatsächlich stimmen?

 

Just zu der Zeit „der Kreuzwunder“ befasste Dürer sich – ca. 25 Jahre alt - intensiv mit der Bibel, explizit mit der Offenbarung des Johannes, also mit der Apokalypse. Er schuf dazu seine 15 berühmten Holzschnitte, die im Jahr 1498 zuerst mit deutschem, kurz danach mit dem lateinischen Text der Offenbarung veröffentlicht wurden.

Im Jahr 1511 (13 Jahre später) gab es eine Neuauflage, nun erweitert um einen Titelholzschnitt, der die bildliche Darstellung des Evangelisten Johannes und der Madonna mit Kind zeigt; Maria, die Mutter Gottes, sitzt auf einer Mondsichel, trägt eine Sternenkrone auf dem Haupt und ist von einem Strahlenkranz umgeben. Der Mond unter ihren Füßen, mit der Sonne (dem Licht der Sonne) bekleidet und mit Sternen gekrönt - so, wie es in der  Offenbarung steht. (Offb 12,1 LU)

 

 

Bild links:

 

Dürers Titelblatt aus dem Jahr 1511

Nach dem Titelblatt folgt ein Vorsatzblatt, dem dann, als Blatt 3, „das Leuchter-Bild“ folgt.

 

Bild links:

 

Dürers Leuchter-Version

 

 

Diese Darstellung ist also den anderen Holzschnitten vorangestellt, getreu der Offenbarung des Johannes.

Betrachtet man sich dies Blatt (den Holzschnitt) genauer, fällt sofort ins Auge, dass die Darstellung viel „lichter, heller, ruhiger“ als alle folgenden Blätter aufgebaut ist. Zudem fällt auf, dass Johannes, der hier abgebildet ist, sich hinter dem ersten Leuchter befindet, gerade so, als hätte er sich, um Gott nah zu sein, direkt ins Licht begeben. An anderer Stelle habe ich bereits darauf hingewiesen, dass die Farben des Lichts durch einen „weißen Schleier“ verdeckt sind. Obwohl bzw. weil wir „gegen den Schleier“ sehen (er ist also, was wir sehen), sehen wir doch „die Wahrheit“ nicht. Hierzu muss er gehoben oder durchdrungen werden.

 

Dieser Schleier, so scheint es, verbirgt sich (unsichtbar) in Dürers Bild der sieben Leuchter. Das Schwert, das aus Gottes /Jesus Mund ragt, symbolisiert „Das Wort Gottes“.

Zusammengenommen (ganzheitlich gesehen) weist die Symbolik auf das Gleichnis vom Sämann (Lukas, Kapitel 8) hin. Hier sagte Jesu u.a.:  

 

 „Es ging ein Sämann aus, zu säen seinen Samen (…) Er sprach davon, dass etliches zertreten und von Vögeln gefressen wurde, anderes verdorrte oder erstickte – je nachdem, wohin und auf welchen Boden es jeweils fiel. Etliches jedoch fiel auf gutes Land; es ging auf und trug hundertfältige Frucht.

Und Jesu sprach:

„Wer Ohren hat, zu hören, der höre!

Auf die Frage seiner Jünger, was dies Gleichnis bedeutet, sagte er sinngemäß:

Euch ist das Wissen um das Geheimnis des Reiches Gottes bekannt,

den anderen aber wird in Gleichnissen mitgeteilt

dass sie es nicht sehen, obwohl sie es schon sehen

und nicht verstehen, obwohl sie hören.“

(Jesaja 6.9-10)

1 Das ist aber das Gleichnis:

Der Same ist das Wort Gottes.

Das auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen, sie bringen Frucht in Geduld. (Apostelgeschichte 16.14)

 

16 Niemand zündet ein Licht an und bedeckt's mit einem Gefäß oder setzt es unter eine Bank; sondern

er setzt es auf einen Leuchter, auf dass, wer hineingeht, das Licht sehe.

(Matthäus 5.15) 17

Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar werde, auch nichts Heimliches, das nicht kund werde und an den Tag komme. (Matthäus 10.26) (1. Korinther 4.5)
  

 18 Achtet darauf, wie ihr zuhöret.

Denn wer da hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, von dem wird genommen, auch was er meint zu haben. (Matthäus 25.29)

Quelle: Bibel-online

Nachfolgend habe ich Dürers Bild (Holzschnitt) mit den sieben Leuchtern eingefügt und farbig hervorgehoben, um was es mir geht. Dabei ging es mir nicht um Präzision  (die sich aber – in jeder Hinsicht - zweifellos in Dürers Bild verbirgt).

In diesem Leuchter-Bild wird deutlich darauf hingewiesen, dass sich „Die Geheimnisse des Reiches Gottes im Licht offenbaren“ – und so wundert es mich gar nicht, dass Dürer Kreuze und andere Symbole „vom Himmel fallen“ sah.

 

* * * * * * *

 

Der ewige Kreislauf und die Suche nach dem Maß aller Dinge

 

Da ausnahmslos alles in der Schöpfung zwei gegensätzliche Seiten hat, die nur zusammen ein Ganzes ergeben, muss das - folgerichtig - auch auf das Maß aller Dinge zutreffen. Es gibt nichts Sichtbares, das nicht gleichzeitig auch im Unsichtbaren existiert, woraus sich ableiten lässt, dass das Maß aller Dinge  aus „Geist und Materie“ besteht (bestehen MUSS) – und

(wie alles) dem zyklischen Lebenskreislauf unterworfen ist:

 

Vereinigung

(Verschmelzen mit dem Gegensätzlichen)

Befruchtung

Fortan die ununterbrochene Umwandlung in einen anderen  Zustand (griechisch: Umgestaltung) Reifung/Entwicklung in der Fruchtblase.

Geburt

(Entwicklung/Reifung, Ausdehnung),

Vergehen

(Altern), Tod (Ruhephase) und

Wieder-Auferstehung.

 

Das Leben, die ganze Schöpfung befindet sich unaufhörlich im Zustand der Umwandlung, die zur Vollendung strebt.

(Durch die Mensch-Werdung Gottes, den Heiligen Geist als Verkünder, die „unbefleckte Empfängnis Marias“, die Geburt Jesus Christus, durch seinen Lebensweg, seinen Tod am Kreuz und seine Wiederauferstehung wurde uns das – und weit mehr - deutlich vor Augen geführt.)

 

 

 

Jesus Christus und "der Durchgang im Kreuz"

 

Die Lichtstrukturen offenbaren, dass Geburt, Tod und Auferstehung („die Wiedergeburt“) stets „am (bzw. im) gleichen Ort“ geschehen, und es gibt diverse Hinweise darauf in den alten Überlieferungen und in der Bibel. 

 

Gott (der durch das Kreuz symbolisiert wird) sagte:

           "Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte,

            der Anfang und das Ende." (Offenbarung 22,13).

 

Auch bei Johannes finden wir einen sehr deutlicen Hinweis. Jesus sagt:

 

          "Ich allein bin die Tür. Wer durch mich zu meiner Herde kommt,

            der wird gerettet werden. Er kann durch diese Tür ein- und ausgehen,

           und er wird saftig grüne Wiesen finden." (Joh. 10, 9)

 

Anfang und Ende umfassen alles, was dazwischen geschieht. Alpha und Omega sind der erste und letzte Buchstabe des griechischen Alphabets, und diese beiden Buchstaben stehen für Totalität, für das Umfassende und somit auch für jedes Wort, das je geschrieben und jeden Gedanken, der je gedacht wurde. Alpha und Omega stehen folgerichtig auch für „Anfang und Ende“ jeder anderen Sprache dieser Welt, auch bei den Sprachen, die – aus welchem Grund auch immer - „künstlich" erschaffen - wurden (z.B. "Geheimsprachen, Computersprachen")  oder jene,die längst wieder vergangen sind.

 

Auch einer der ältesten ägyptischen Mythen weist deutlich darauf hin, dass Anfang und Ende am gleichen Ort stattfinden:

 

Der Mythos des Heiligen Benu-Vogels, der sich, dem Mythos zufolger, als erstes Wesen auf dem Land niederließ, das aus dem Urgewässer aufstieg, und der uns besser als „Phönix“ (griechisch) bekannt ist.

Der Benu-Vogel bzw. der Phönix kehrt zyklisch an den Ort seiner Geburt zurück, um hier, im Licht der Sonne, wieder zu vergehen (zu verbrennen) und dann „aus sich selbst heraus“, bzw. aus der eigenen Asche, wieder aufzuerstehen. Verjüngt erhebt er sich erneut in die Lüfte und fliegt davon. In der Ferne lebt er sein Leben, um nach 500 Jahre an den Ort seiner Geburt zurückzukehren, wieder zu vergehen und verjüngt neu geboren zu werden - in einem ewigen Kreislauf.

 

Auch Albrecht Dürer weist symbolisch auf den zyklischen Kreislauf hin, und darauf, dass Anfang und Ende am gleichen Ort stattfinden:

In seinem neuen Titelblatt, dass er, dreizehn Jahre nachdem er die Apokalypse-Darstellungen erschaffen hatte, diesen als "Anfang" voranstellte.

In dieser Darstellung aus der Offenbarung befindet sich Johannes zwischen dem Phönix- (Phönix/Benu) und dem Christuskind, das von Maria auf den Armen getragen wird.

Geburt,Tod und Auferstehung werden hier - am Anfang (wo sonst?)  - zusammen dargestellt.

 

Die Zahl 13 ist die "göttliche Zahl", auf die auch der Maya-Kalender hinweist. Sie symbolisiert den Ort, an dem sich (immer wieder) Geist und Materie vereinen. Dürer wusste sehr genau, was er malte und tat...

Bis heute wird davon ausgegangen, dass die Offenbarung sich erst dann erfüllt, wenn es zur Vereinigung von Geist und Materie kommt.

Ohne dies Titelblatt war seine Darstellung der Offenbarung also nicht vollkommen.

 

 

 

Geist, Materie und „das Kind“

 

Wie und wo lässt sich das Maß aller Dinge nun finden – und wie groß oder klein ist es?

Wie und wo, wenn doch alles in der Natur darauf ausgerichtet ist, in jedem Moment (durch neue Erkenntnisse) zu wachsen, sich auszuweiten und größer zu werden?

 

Selbst Gedanken weiten sich aus, und die kann man ja nun wirklich nicht „ermessen“ – oder doch?

Macht es in diesem Kontext einen Unterschied, ob jemand „gut“, ehrlich, liebevoll, mit reinen Absichten etc. oder hinterhältig, falsch, berechnend oder anderweitig "böse" denkt?

 

"Wahre Größe kommt von innen", heißt es, und ich denke, dass das genau richtig und ein sehr wichtiger Hinweis  ist.

Die hiermit gemeinte, nicht mit einem Maßband messbare Größe, ist als Metapher für nichtmaterielle, spirituelle Geistes-Zustände zu verstehen und wird an Dingen bemessen, die u.a. mit Wahrheit, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Liebe zur Natur, Nächstenliebe etc. – also mit besonderen Tugenden und somit Geistesgröße - zu tun haben. Und damit eben jenen Attributen, die Jesus - also der Göttlichkeit und dem Kreuz - zugesprochen wurden und werden.

Demzufolge liegt es nahe, dass das Maß aller Dinge  sich auch an dem bemisst, was damit in Zusammenhang steht und somit "aus der tiefsten Mitte des (auch individuellen) Seins" kommt.

Das Maß aller Dinge muss folgerichtig „wahre Größe“ – also „Geistesgröße“ - in sich tragen, um dieser Bezeichnung würdig zu sein.

Und das ist vollkommen unabhängig von einer bestimmten Glaubens- oder Religionszugehörigkeit oder Herkunft zu sehen. Es ist für alle - für die Schöpfung als Ganzes - von Bedeutung.

 

Diese Zusammenhänge geben noch einmal einen besonderen Hinweis:

 

Das Maß aller Dinge besteht folgerichtig aus einem sichtbaren und einem unsichtbaren Anteil: aus „Materie und Geist“, die beide – Ausgewogenheit und Balance anstrebend - eine Verbindung eingehen und sich gegenseitig befruchten.

Sie vereinen sich, und wie wir wissen, kommt es nach jeder Befruchtung zu einer (Zell-) Teilung: Aus 1 wird 2

Spätestens hier wird deutlich, dass die ganze Schöpfung "mathematisch aufgebaut" ist, was den Gedanken nahelegt, dass das Maß aller Dinge mit den Zahlen Null und Eins (0 und 1) zu tun haben muss (hierdurch ergibt sich eine Verknüpfung zum Binärcode, auch "Maschinensprache" genannt, die es ermöglicht, allein mit den Zahlen 1 und 2 alle digitale Informationen darzustellen.)

 

Aus einer Vereinigung, bei der es zu einer Befruchtung kam, geht bekanntlich ein Kind hervor, in dem sich die „beiden beteiligten gegensätzlichen Seiten“ (beim Menschen Mann und Frau) "vermischen".

Jede „Frucht“ - jedes „Kind“ - das aus einer Vereinigung der jeweiligen Gegensätze hervorgeht (auch aus einer Meinungsverschiedenheit, einer Entscheidung etc.), ist somit „ein Mischwesen“, in dem aus beiden Seiten EINS geworden ist

(was vielfach von alten Hochkulturen bildlich dargestellt wurde).

Genau genommen vereinen bzw. vermischen sich nun "im Kind" sechs (6) gegensätzliche "Seiten": die beiden gegensätzlichen der Eltern, und jene beiden Seiten, die daraus (also aus vier (4) - in einem neuen Mischunsverhältnis - im Kind entstanden. sieht man die Sache noch ganzheitlicher und  zieht auch die Großeltern, Urgroßeltern etc. mit heran, vervielfachen sich die Zahlen bzw. die "Gegensätze", die sich im Kind vereinen, ins Unendliche.

 

Was aus der Welt wird, wie sich alles entwickelt, ob es friedlich, liebevoll, glücklich, oder kriegerisch, unglücklich etc. zugeht, ob Hungersnöte herrschen oder alle satt werden, ob Gerechtigkeit herrscht oder Lug und Trug. etc. – all das ist davon abhängig, wie die Menschen sind, die auf der Erde leben. Also von ihren Gedanken, Taten und den Dingen, die sie tun oder nicht. Die Natur, die Welt, in der wir leben, ist das symbolische Spiegelbild dessen, was "unsichtbar" geschieht.

Die Natur setzt sich aus unzähligen Symbolen zusammen: in der materiellen Welt aus sichtbaren Zeichen der unsichtbaren Wirklichkeit und im Unsichtbaren aus unzähligen Symbolen, die die sichtbare Wirklichkeit widerspiegeln.

 

Es liegt auf der Hand:

Je „reiner“ (ohne böse, negative Anteile) der Geist eines Menschen, umso besser für das Weltgeschehen. Allerdings sollte man sich vor der Vorstellung hüten, dies könne durch Manipulation erreicht werden:

Was auch immer wir tun, verändert augenblicklich die ganze Schöpfung, ohne das wir die Konsequenzen absehen könnten.

 

Der Gedanke liegt nahe, das ein unschuldiges Kind das Maß aller Dinge sei, aber das Wissen darum, dass jedes Kind  aus vielen - auch unbekannten - "Teilchen" besteht und "ein Mischwesen" ist, spricht dagegen. Auch die Tatsache, dass schon vor "ewigen Zeiten" das Kind mit dem "rauhen Stein" gleichgesetzt wurde.

 

 

Der Tod und das Maß aller Dinge

 

Anfang und Ende eines jeden Lebenskreislaufes finden "durch das Kreuz" statt.

Hier, in seiner Mitte, befindet sich der Weg, auf dem wir kommen und auf dem wir "das materielle Leben" wieder verlassen.

Am Ende eines jeden Lebenskreislaufes (egal, wie lang oder kurz er war, und egal, um was es geht) stellt sich folgerichtig heraus, ob das Tor – der Durchgang im Kreuz – für uns durchgängig ist und wieder durchschritten werden kann. Also stellt sich auch die Frage, ob es überhaupt zu einer erneuten Vereinigung damit kommen kann.

Der Durchgang kann vielleicht nur dann gelingen, wenn "der verstorbene Mensch" genau die Eigenschaften in sich trägt, die denen des Kreuzes (also den Attributen, die als göttlich erachtet werden) entsprechen:

Liebe, Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit, etc.

 

Die Vorstellung ist naheliegend, dass sich nur im vollkommener Harmonie beider Seiten alle Gegensätze aufheben, ein Zustand des vollkommenen Einklangs erreicht werden kann und einer innigen Verschmelzung nichts im Weg steht...

Der Tod wäre demnach eine Vereinigung in höchster Vollendung:

Voller Licht und Liebe und im totalen Einklang mit Gott und der Natur.

 

(Dies - die Erfordernis des "Gleichklangs" - entspricht dem Totengericht im alten Ägypten:

Dort wird die Feder der Göttin Maat (Göttin u.a. der Wahrheit und Weltordnung) gegen das Herz eines Verstorbenen in die Waagschale (die an einem "Kreuz" hängt) gelegt, und es wird eine Entscheidung darüber gefällt, ob der oder die Verstorbene ins Totenreich eingehen darf.)

Links:

Das ägyptische Totengericht.

Hier, am Kreuz der Waage, entscheidet sich, wer zu Gott "durchgehen" kann und wer nicht.

Die anwesenden Götter symbolisieren u.a. die "göttlichen Tugenden", auf die es ankommt.

 

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Was lehrt uns das (im Hinblick auf die Suche nach dem Maß aller Dinge)?

 

Die Bibel gibt hierzu einen deutlichen Hinweis:

 

Zu der Frage, wer denn der Größte im Himmelreich sei, antwortete Jesus:

 

Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. 4 Wer nun sich selbst erniedrigt wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich. 5 Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf.“

(Quelle: Lutherbibel 1912, Matthäus 18, 1-5)

 

Wer nicht wieder wird wie ein Kind, der wird nicht ins Himmelreich kommen…

 

Es ist naheliegend, dass wir hierbei sofort an menschliche Kinder denken, und es finden sich tatsächlich vielfache Gründe, auch als Erwachsener stets das Gemüt eines Kindes – in seiner Reinheit und Unverdorbenheit – anzustreben. Dennoch handelt es sich hier offenbar (auch) um eine Metapher, die auf etwas ganz anderes hindeutet:

 

Es wird hier gesagt, dass wir (Erwachsenen) erst wieder so klein wie ein Kind werden müssen, um „der Größte im Himmelreich“ werden zu können.

 

Anders ausgedrückt:

 

Ohne wieder, wie "nach der Zeugung", ganz klein zu werden, zum allerkleinsten Teilchen – können wir nicht ins Himmelreich zurück.

Das allerkleinste Teilchen im Licht ist das Kreuz.

Das Licht ist "Gott", und das Kreuz ist "Gott".

Licht besteht, so gesehen, aus sich selbst, und wer ins Licht eingehen will, darauf deutet die Botschaft hin, kann dies nur, wenn er wieder "zum Kreuz" - zum kleinsen Teilchen im Licht - wird.

Dies ist mit einer Wiederauferstehung gleichzusetzen, was bedeutet, dass davor der Tod "durchlaufen" werden muss.

 

 

Der Blick nach innen

Oben: Das Bild rechts zeigt die Spiegelung eines Auges, worauf in der Mythologie des alten Ägypten vielfach hingewiesen wird. Beide Augen, das göttliche und das menschliche (die eigentlich EINS sind) greifen ineinander und  - so gesehen - offenbart sich der Blick auf  "das Verborgene". Die "Regenbogenhaut" beider Seiten kleidet alles aus und vereint sich. Die" Bindehaut"  hält alles zusammen - sie verbindet.

Wo wir auch sind, wir befinden uns stets "in der Mitte", dort, wo sich "die Gegensätze überlagern. Oben und unten, wahr und unwahr, groß und klein, hinten und vorn, richtig und falsch, sichtbar und unsichtbar, etc.

Hier befindet sich auch die Geburtsstätte aller Dinge, das Kreuz (was Jesus Christus symbolisiert). Folgerichtig wird Jesus oft in einer Mandorla (Vesica piscis) dargestellt, die lateinisch "Fischblase" heißt und durch Zellteilung entsteht.

 

Dies stellt eine direkte Verbindung zur "Blume des Lebens" her, die weltweit und seit "Urzeiten" mit dem Ursprung des Lebens in Zusammenhang gebracht wird...

 

 

Bild links:

Eine Seerose, darunter, in der Mitte die weltbekannte Darstellung der Blume des Lebens.

Rechts und links die schematische Darstellung des Aufbaus einer Rose.

 

Einem ägyptischen Mythos zufolge wurde der junge Sonnengott in einer Lotosblüte (einer Gattung der Seerosen) geboren, die aus dem Urozean hervorging.

Oben:

Bild links: Darstellung der Blume des Lebens, die sich aus Kreisen zusammensetzt und durch Kreise ausweitet. (Jeder Kreis steht für eine Vollendung, die durch die Zahl 8 symbolisiert wird.)

Bild Mitte: Das Zentrum, die Mitte, der Ursprung, die "Urquelle"

Bild rechts: Die Blume des Lebens in der Bronzeschale, wie auf der Seite "Im Licht" gezeigt.

 

Unten:

 

 

Die Freimaurer und "das Maß aller Dinge"

 

Das bekannteste und bedeutendste Symbol der Freimaurer hat wohl jeder schon einmal gesehen. Es sind Zirkel und Winkelmaß, die sich überkreuzen und in ihrer Mitte einen rautenförmigen "Raum" bilden. Oft sieht man hier ein G eingefügt, das allgemein mit "Gott" gleichgesetzt wird, aber "Raum" für viele Spekulationen  freilässt.

So kann es letztlich ALLES bedeuten, denn es füllt den Raum, der die Quelle der ganzen Schöpfung symbolisiert. Zweifellos steht es auch für die "Gesetze der Natur", für Genesis (die Geschichte der Schöpfung und die Schöpfung selbst), für die Gegenwart (denn nur aus ihr geht alles Neue hervor) -  und natürlich für Geometrie (einem wichtiges Teilgebiet der Mathematik).

 

 

 

Bild links:

Darstellung von Winkelmaß und Zirkel.

Hier befindet sich das G auf dem Zirkel bzw. einem Kreis aus dem sich der Zirkel bildet. Im Raum zwischen Zirkel und Winkelmaß ist hier , innhalb einer Pyramide, das "Auge Gottes" abgebildet, umgeben von Lichtstrahlen.

 

 

 

Der Zirkel (oben) symbolisiert u.a. den Kreis selbst und damit den ewigen Kreislauf des Lebens. Somit auch die Unendlichkeit und "das Geistige".

Das Dreieck (unten) symbolisiert u.a. die Welt, "das Materielle".

 

Das Symbol als Ganzes symbolisiert somit die Vereinigung von Geist und Materie, aus dessen Mitte alles Neue geboren wird.

 

Und das bedeutet auch, dass hiermit  "das Maß aller Dinge" symbolisiert, oder besser "umrissen" wird.

 

Bei oberflächlicher Betrachtung ist kein Zusammenhang zur "Blume des Lebens" erkennbar, doch zweifelsfrei gibt es ihn.

 

Die nachfolgend eingefügte Präsentation zeigt - weiß hervorgehoben - die Raute, die dem Symbol der Freimaurer entspricht.

 

 

Links:

Das rote Symbol zeigt das Christusmonogramm, das sich aus dem ersten und letzten Buchstaben des griechischen Alphabets zusammensetzt, aus Alpha und Omega.

Zudem handelt es sich um eine Verbindung der beiden Anfangsbuchstaben des griechischen Wortes Χριστός („Christos“) und ist somit die Abkürzung des Titels „Christus“.

Wie deutlich zu sehen ist, ergibt sich aus dieser "Buchstabenverbindung" ein Stern (inmitten der Blume des Lebens), und bekanntlich war es ein Stern, der die Weisen (Sterndeuter) bzw. die Könige aus dem Morgenland an den Ort führten, an dem "das Christuskind" geboren wurde bzw. zu finden war.

 

            Durch das Symbol der Blume des Lebens wird deutlich, dass sich unfassbar viele

            Hinweise und Botschaften in einem einzigen Symbol verbergen können. Was ich hier

            darstelle, ist nur ein winziger Abriss dessen, was die Blume des Lebens alles offenbart.

            Unbeachtet blieb bisher, dass sie uns dazu auffordert, nicht nur das oberflächliche

            Denken, sondern auch das oberflächliche Sehen aufzugeben.

            Wir leben schon seit einigen Jahrzehnten im  "technischen Zeitalter des

            Durchschauens" (z.B. durch Röntgen, Ultraschall etc.),

            doch wir werden auch auf vielfache Weise dazu aufgefordert, auch ganz natürlich, mit

            unseren Augen, "tiefer zu blicken" (als bisher) und "die Oberfläche der Dinge" im

            wahrsten Sinn des Wortes zu "durchschauen". Nur mit dem richtigen "Durchblick"

            (als Metapher und tatsächlich) ist es möglich, Zusammengehörendes, ineinander 

            Wirkendes, miteinander Vernetztes, eng Verbundenes etc. ganzheitlich zu erfassen

            und die geheimnisvollen Wirkwege nachzuvollziehen.

            Dies kann nicht auf Anhieb gelingen, es muss "geübt" werden. Ebenso wie es auch

            heute noch Übung erfordert, sich in einem Röntgenbild zurechtzufinden.

 

Bei den nachfolgend eingefügten 3 Bildern handelt es sich um Fotografien eines einzigen Röntgenbildes. Es wurde im Jahr 1974 aufgenommen und zeigt den Unterleib einer schwangeren Frau mit ihrem  Kind, wenige Tage vor der Entbindung.

 

Infos zu:

Röntgen

"Os sacrum" (Kreuzbein)

Kreuzbein = Heiliger Ort, auch Heiliger Gegenstand)

Becken

 

Das Kreuzbein (Os sacrum = Heiliger Ort oder Heiliger Gegenstand) bildet zusammen mit  den beiden Hüftbeinen den Beckengürtel oder auch Beckenring – den Durchgang, die Passage oder den Tunnel ins irdische Leben.

 

Wie innen, so außen, wie im „Geistigen“ (Unsichtbaren), so im „Materiellen, Körperlichen“ (Sichtbaren):

Der Weg führt stets durch das Kreuz.

 

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Nachfolgend ein kleiner Auszug aus der Lutherbibel 1912:

 

Matthäus - Kapitel 2

 

Die Weisen aus dem Morgenland

 

1 Da Jesus geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande, zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen die Weisen vom Morgenland nach Jerusalem und sprachen: (Lukas 2.1) 2 Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten. (4. Mose 24.17)
   3 Da das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm das ganze Jerusalem. 4 Und ließ versammeln alle Hohenpriester und Schriftgelehrten unter dem Volk und erforschte von ihnen, wo Christus sollte geboren werden. 5 Und sie sagten ihm: Zu Bethlehem im jüdischen Lande; denn also steht geschrieben durch den Propheten: (Johannes 7.42) 6 "Und du Bethlehem im jüdischen Lande bist mitnichten die kleinste unter den Fürsten Juda's; denn aus dir soll mir kommen der Herzog, der über mein Volk Israel ein HERR sei."
  
7 Da berief Herodes die Weisen heimlich und erlernte mit Fleiß von ihnen, wann der Stern erschienen wäre, 8 und wies sie gen Bethlehem und sprach: Ziehet hin und forschet fleißig nach dem Kindlein; wenn ihr's findet, so sagt mir's wieder, daß ich auch komme und es anbete. 9 Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen hin, bis daß er kam und stand oben über, da das Kindlein war. 10 Da sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut 11
und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. (Psalm 72.10) (Psalm 72.15) (Jesaja 60.6)


 (Lutherbibel 1912, Matthäus)

Wie zuvor (neben dem letzten Bild der Blume des Lebens, oben) schon geschrieben, steht das Christusmonogramm für Anfang und Ende, was wieder auf  "Vollendung und Wiedergeburt in der 8 bzw. am 8. Tag der Schöpfung" hindeutet. Hierfür hatten die Maya, wie bereits erwähnt, das Symbol bzw. die Tagesglyphe "Lamat"  (was dem Symbol des Jerusalemkreuzes entspricht). Sie ebenfalls auf den Stern hin. Der Stern markiert den Ort "der Geburt des Kindes".

Zudem wird hier deutlich, warum bei den Maya die Canamayte-Raute als heilig verehrt wurde; der Zusammenhang offenbart sich in den zuvor eingefügten Bildern der Blume des Lebens.

Sie markiert "den Geburtsort aller Dinge", und weist damit auf das Maß aller Dinge

- den Durchgang im Kreuz (den alles und jeder am Ende seines Lebenskreislaufes durchschreiten muss)  hin.

 

          Das Maß aller Dinge kann folgerichtig nur

          der Durchgang in der Mitte des Kreuzes

          sein.

 

(... durch den "der rauhe Stein", der wir selbst sind, und an dem wir lebenslang gearbeitet und ihn umgeformt haben, diese Welt wieder verlässt.)

 

Dieser befindet sich im unsichtbaren Bereich des Lichts, der sich jedoch - wie hier gezeigt - sichtbar machen lässt.

Es stellt sich also die Frage, wo sich "die gespiegelte Symbolik des Durchgangs zur anderen Seite" in der materiellen Welt befindet...

 

In Kürze noch einige Hinweise.

 

 

Links:

Das Tagessymbol "Lamat" für den 8.Tag (u.a. für Vollendung/Neugeburt) bei den Maya.

Die Raute "masrkiert die Mitte", in der sich das Kreuz (bei den Freimaurern das G) befindet. Es ist der Ort, in dem sich oben und unten, Makrokosmos und Mikrokosmos, Geist und Materie vereinen, um etwas Neues  - "das Kind" - hervorzubringen.

Unten: Das Jerusalemkreuz

Es handelt sich um ein griechisches Kreuz, und es wird gedeutet als Christus und die vier Evangelisten oder als die 5 Wunden Christi. Es ist weltweit zu finden und seit einigen Jahren ein sehr beliebtes Motiv für Tätowierungen.

Wie innen, so außen: Jerusalemkreuze in den Strukturen des Lichts

 

 

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Zuletzt überarbeitet (Seite 13):

 

am   19.11.2018