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3. Placebo - Effekte

 

Der Placebo-Effekt – und der Beginn meiner Suche

 

Als ich mich vor Jahren auf die Suche nach dem Wirkmechanismus machte, der Placebo-Effekte bzw. die unerwünschten Nocebo-Effekte hervorruft, ahnte ich nicht, wohin mich diese Suche führen würde. Schon die erste intensive Auseinandersetzung mit den möglichen Zusammenhängen stellte eine ganz unerwartete Verbindung her; sie führte mich direkt zu den Göttern des alten Ägypten - und fortan war mir, als wäre der weise Mondgott Thot stets  an meiner Seite und würde mir immer wieder zuflüstern "Wie innen, so außen".

Dies wurde mein "Leitspruch", der mich auf wundersame Weise von einer Erkenntnis zur nächsten führte, und wie ein "roter Faden" im Gewebe offenbarte sich eine Verknüpfung nach der anderen...

Es wurde ein langer Weg der Erkenntnis, der bis heute andauert, und der, wie ich inzwischen sicher weiß, lebenslang nicht endet. Für niemanden.

 

Was ist ein Placebo-Effekt?

 

Wie und wieso wirkt ein Placebo?

Nun, die Antwort darauf ist ganz einfach:

Man weiß es bisher nicht.

Das klingt unglaublich, dennoch ist es so. Es gibt viele Theorien und Forschungen rund um die Thematik, aber viele Fragen sind noch vollkommen offen.

Im weitesten Sinn wird ein Medikament ohne „echten“ Wirkstoff, das „nur zum Schein“ als echtes Medikament gegeben wird, als „Placebo“ bezeichnet. Interessanterweise hat die Bezeichnung ihren Ursprung im Christentum und bedeutet folgerichtig, dass durch das „scheinbare Medikament“ etwas vorgetäuscht wird, das in Wahrheit gar nicht vorhanden ist. Dennoch wirkt es – so oder so, auf die eine oder die andere Weise.

 

Über Tabletten, Pillen etc. hinaus kann auch eine Spritze, deren Inhaltsstoff nur ein Placebo (z.B. eine Zuckerlösung) ist, gegeben werden, und sogar Operationen werden, insbesondere zu Studienzwecken, hin und wieder nur zum Schein durchgeführt (Scheinoperationen). Die Patienten glauben dann nur, operiert worden zu sein, doch die Auswirkungen, sowohl der sofortige, wie auch der langfristige Heilungserfolg, sind oft verblüffend und von echten Operationen bzw. Medikamentengaben nicht zu unterscheiden.

So unglaublich es auch klingt:

Mit Placebos werden sehr oft beste Heilerfolge erzielt, so dass auf „echte“ Medikamentengaben hier und dort ganz verzichtet werden kann (bzw. könnte). Das legt u.a. den Gedanken nahe, dass das Unterbewusstsein des behandelnden Arztes - aufgrund des richtigen Schöpfungs-Auftrags -  den  Behandlungserfolg (also den veränderten Zustand im Schöpfungsgewebe) "erschafft". Es würde somit nicht die jeweilige Tablette, Spritze etc. wirken, sondern der gedanklich erteilte "Heilungsauftrag" an das Medikament, sei es nun eine Tablette, eine Spritze, eine echte oder nur vorgetäuschte Operation usw.

Somit würde nicht der Glaube an Heilung diese bewirken, wie vielfach angenommen wird, sondern der meist unbewusste "Auftrag" (an etwas oder jemanden, letztlich aber an die kleinsten Teilchen im Mikrokosmos)) heilend zu wirken. Placebos sind hierzu vermutlich noch besser geeignet als "echte Wirkstoffe", die dem "Heilungsauftrag" möglicherweise sogar im Weg stehen bzw. entgegen wirken. Das Gedanken "Teilchen" beeinflussen, wurde längst wissenschaftlich nachgewiesen.

Dies Prinzip würde auch erklären, warum ein Arzt (bei den Patienten, die ihm einen Heilungsauftrag erteilt haben) schon "wirkt", wenn er das Zimmer betritt, sein Eintreffen zu hören ist oder nur angekündigt wird.

Dies macht auch deutlich, dass u.a. Sympathie und Vertrauen (die Bereitschaft, sich innerlich anzuvertrauen, sich vorbehaltlos in die Hände eines anderen Menschen zu begeben) von entscheidender Bedeutung sind.

 

 

Nocebo-Effekte

 

Durch die Einnahme von Placebos oder ("Placebo-Anwendungen") – und dies scheint besonders seltsam zu sein – kann es auch zu unerwünschten Wirkungen und Nebenwirkungen kommen, die sich so vielfältig und  schädlich auswirken können, wie bei echten Medikamentengaben.

Diese Wirkung wird „Nocebo-Effekt“ genannt und lässt sich genauso erklären wie zuvor: Es sind die Auswirkungen des (gedanklichen Schöpfungs-) Auftrags, der den Medikamenten, Scheinmedikamenten oder auch Ärzten oder anderen Behandlern erteilt wird (oder jenen von den Ärzten und Behandlern). Bewusst oder unbewusst erteilte Aufträge, aufgrund der individuellen Verknüpfungen, die "in" dem jeweiligen Patienten vorliegen.

 

 

 

Was ist ein Schöpfungsauftrag?

 

Wir sind Schöpfer, und "Schöpfungsauftrag" bedeutet in diesem Kontext, dass etwas oder jemand gedanklich (oder auch mit Worten) dazu bestimmt wird, einen veränderten Zustand im Schöpfungsgewebe (aus dem alles besteht) herzustellen. Richtig erteilt, wird der Auftrag promt ausgeführt, da die kleinsten Teilchen (die kleinsten Bausteine, die Kreuze) vollkommen neutral sind und nicht zwischen Sinn oder Unsinn unterscheiden. Sie reagieren "folgerichtig", exakt dem jeweiligen Auftrag entsprechend. Ein falscher Auftrag führt zu falschen bzw. unerwünschten Ergebnissen. 

 

Es geht nicht darum, eine "Bestellung vom Universum" aufzugeben, sondern darum, in richtiger Weise einen Schöpfungsauftrag zu erteilen. Das wir alle immer wieder Dingen begegnen, die wir NICHT wollen - und die Welt davon erfüllt ist - zeigt, dass wir das Pribzip nicht beherrschen und vollkommen falsch anwenden.

Ganz wichtig ist, bei allem nie zu vergessen, dass der "natürliche Grundzustand" der Schöpfung Liebe ist.

 

 

Das alles klingt natürlich bizarr, doch es entspricht exakt dem Schöpfungs-Prinzip der "Schwarzen Löcher", das ich an anderer Stelle (auf der Seite Selbsterkenntnis) beschreibe und lässt sich auf viele Lebenssituationen, auch aus dem täglichen Alltag, übertragen.

 

Wird z.B. einer Haushaltshilfe gesagt: "Mach das Haus sauber", kann das zur Folge haben, dass viele Dinge, die man "ganz selbstverständlich" (der eigenen Vorstellung nach) erwartet hat, liegenblieben und eben nicht geputzt, gereinigt bzw. sauber gemacht wurden. Ein Gärtner, der den Auftrag erhielt, sich um den Garten zu kümmern, wird ebenfalls das erledigen, was er für richtig und angebracht hält (oder nicht einmal das), und das, was man selbst erwartet hat, bleibt unerledigt. So ist das überall: Es kommt stets auf den klaren, präzise formulierten Auftrag an, wenn am Ende das dabei herauskommen soll, was man tatsächlich will, wobei es jedoch immer noch Umstände geben kann, die dem letztlich doch entgegenstehen.

Letztlich ist jeder Auftrag ein "Schöpfungsauftrag" und erzeugt ein "Scharzes Loch", das je nach Stärke der Anziehung, die es entwickelt, danach strebt, sich zu erfüllen. Indem es aus sich heraus, einen Zustand entstehen lässt, der zuvor in der Form noch nicht da war.

(Mehr zu "Schwarzen Löchern" auf der Seite Selbsterkenntnis.)

Placebo ist die lateinische Bezeichnung für „Ich werde gefallen“, wohingegen

Nocebo bedeutet „Ich werde schaden“.

 

Leicht abgewandelt  bedeutet Placebo also:

Ich rufe eine positive Wirkung hervor (die gefallen wird).

 

Und Nocebo bedeutet:

Ich rufe eine negative Wirkung hervor (die schaden wird).

 

Die beiden Wörter haben also eine "Bestimmung", die ihnen gegeben wurde; eine "unsichtbare energetische Symbolik", die fest in ihnen verankert ist und die danach strebt, sich real "zu materialisieren" (zu zeigen). Als Heilung oder als schädliche Auswirkung, und es ist dabei nicht von Bedeutung, ob ein Patient das weiß oder nicht: Andere Menschen sind hier die "Auftraggeber", was folgerichtig bedeutet, dass Heilungserfolge auch ganz eng damit verknüpft sind, ob ein Arzt, eine Krankenschwester etc. wirklich helfen und heilen will oder ob ihm oder ihr das gleichgültig ist. Und hier geht die Verknüpfungskette weiter: Dies ist wiederum davon abhängig, ob der Arzt, der Pfleger, die Schwester etc. einem Beruf nachgeht, der ihm oder ihr bestimmt war oder nicht, denn ohne Bestimmung liegen die wahren Interessen ganz woanders. Immer und überall geht es um "Bestimmung".

 

 

Das Hauptinteresse meiner anfänglichen Suche richtete ich auf Placebo- und Nocebo-Effekte, die nicht mit Medikamentengaben in Zusammenhang stehen, sondern allein der Psyche zuzuschreiben sind.

Oft hatte ich (als ehem. Krankenschwester) beobachtet, dass Patienten sehr stark reagierten, sobald ein Arzt nur das Zimmer betrat oder sein Kommen kurz bevor stand. Vorher jammernd und leidend, ging es vielen schon in dem Moment besser, wenn die Stimme des Arztes oder nur seine Schritte auf dem Flur zu hören waren. Dies löste also einen (heilenden) „Placebo-Effekt“ aus:

Patienten beruhigten sich, Schmerzen wurden erträglicher, der Blutdruck regulierte sich, die Atmung wurde ruhiger und so weiter. Der Arzt selbst wurde also zum Placebo.

Doch was geschah hier wirklich?

Was war es, das sich über weite Entfernungen hinweg - die offenbar für die Psyche ohnehin ohne Bedeutung sind - heilend auswirkte?

Auf welchen Wegen lief hier "unsichtbar" etwas ab?

Welchen unbewussten Impuls sandte der Arzt ab, der beim Patienten ankam und das Befinden (also seinen Zustand) positiv veränderte?

Oder war es der Patient selbst, der den Effekt in sich auslöste?

Ich wollte es herausfinden.

 

Wir alle kennen eine ganze Reihe seltsamer Effekte aus dem normalen Alltag:

Stellen Sie sich nur einmal vor, in eine extrem saure und eiskalte Zitrone zu beißen, mit den Fingernägeln quer über eine Schiefertafel zu kratzen oder das eine große, schwarze Spinne sich direkt über ihnen abseilt...

Allein die jeweilige gedankliche Vorstellung ruft körperliche Reaktionen, also Placebo- oder bei diesen Beispielen (eher) Nocebo-Effekte – hervor.

Ein allseits bekannte Beispiel aus dem Alltag, wodurch ebenfalls vorrangig Nocebo-Effekte ausgelöst werden, ohne das wir uns das bewusst machen, sind „üble Nachreden“ - über Nachbarn, Freunde, Kollegen etc.…

Vielfach werden „erfundene Wahrheiten“ ganz gezielt eingesetzt, um damit einerseits Placebo-Effekte, andererseits Nocebo-Effekte, also ganz bestimmte körperliche Reaktionen auszulösen. Durch Werbung im Fernsehen z.B., wo das Eine gegen das Andere in die Waagschale gelegt - und "gegeneinander ausgespielt" wird: Einerseits wird das Alte, Unschöne, Verbrauchte mit Unwohlsein, Stress und Ängsten in Verbindung gebracht, andererseits das Neue, Junge, Schöne hervorgehoben, um auf den jeweiligen körperlichen Reaktionen aufbauend den  nächsten   Urlaub, ein neues Auto, neue Möbel, Kleidung etc. an den Mann zu bringen.

Wir alle werden, ohne es uns bewusst zu machen, täglich durch Werbung in TV, Radio und Internet, durch Zeitungsanzeigen, Plakate, einprägsame Worte, schöne bunte Bilder, Musik

- letztlich über alles, was wir sehen und bewusst oder unbewusst wahrnehmen -  manipuliert und können uns all dem viel weniger entziehen, als wir selbst glauben. Unser Unterbewusstsein verknüpft die Dinge in ganz bestimmter Weise, ohne dass wir uns darüber im Klaren sind.

 

"Wie innen, so außen" - denn was in uns geschieht, ist stets die Spiegelung dessen, was um uns geschieht, und wir streben bewusst und unbewusst danach, stets beide Seiten einander anzugleichen und eine möglichst ausgewogene Balance herzustellen. Folgerichtig macht es also Sinn, einen ganz bestimmten Zustand um uns zu erzeugen (uns vorzugaukeln), um damit ganz bestimmte Zustände in uns hervorzurufen.

 

So gesehen werden wir also permanent (in jedem Augenblick) durch Placebo- und Nocebo-Effekte "gesteuert", und alles - unsere Gedanken, Gefühle, sowie alle körperlichen und psychischen "Erscheinungen", positive wie negative, sind die enstprechenden Reaktionen auf das, was von außen auf uns einwirkt.

 

Mit dem Wissen darum ist es leicht möglich, jemanden - auch uns alle - ganz gezielt zu steuern, und besonders empfänglich dafür sind wir immer dann, wenn wir uns in einer psychischen Ausnahmesituation befinden. Z.B. nach der Arbeit des Tages, wenn wir, nicht mehr ganz wach, aber noch nicht schlafend, müde und schlaff auf der Couch liegen und in einer Art Trance-Zustand (in dem ganz bestimmte Gehirnwellen - Alphawellen - erzeugt werden) total empfänglich für gezielte Manipulation sind. Bereit, uns "hypnotisieren" und ein "X" für ein "U" vormachen zu lassen...

 

Warum reagieren wir so?

Was macht das mit uns?

Was geschieht in uns?

 

Warum und wie wirkt ein Placebo?

 

Wir sind ununterbrochen dabei, unsere Mitmenschen zu beeinflussen und zu steuern. Durch Lob z.B., durch Anerkennung, liebe Worte, Fürsprache, Hinwendung, Achtung voreinander, Wertschätzung usw. - andererseits durch böse Worte, Abfälligkeiten, Mißachtung und andere unschöne Dinge.

 

Die gängige Meinung gan z generell und zu einem Placebo ist: Der Glaube versetzt Berge.

Man muss demzufolge nur fest genug an die positive Wirkung von etwas glauben, dann wird das Geglaubte auch eintreten.

Doch es liegt auf der Hand, dass der Glaube (allein) nicht der Grund für „Heilungen und Gesundungsprozesse“ sein kann, denn es ist hinlänglich bekannt, dass es auch zu „Placebo-Effekten“ kommt, wenn der Betreffende (Patient z.B.) gar nichts von einer „Anwendung“ (oder Hinwendung), welcher Art auch immer, weiß. Sein Glaube an eine bestimmte Wirkung ist hier also gar nicht im Spiel.

 

Was geschieht wirklich, wenn es durch ein Scheinmedikament (Placebo), durch Handauflegen, Energieübertragung, durch positive Gedanken, Gebete oder ähnliches, auch bei Kindern oder Tieren, zu Heilungen kommt, ohne dass diese auch nur das Geringste von den „Heilanwendungen“ wussten?

Das diese Dinge passieren, ist vielfach belegt, doch der Glaube an eine Heilung (oder Besserung), im Zusammenhang mit der Anwendung oder der Einnahme eines Placebos, kann es in diesen Fällen nicht gewesen sein, der sich positiv auswirkte

Und was, wenn ein geliebtes Schmusetier, ein Gebet, die Anwesenheit eines geliebten Menschen, die hoffnungsvollen Worte eines (manchmal auch vollkommen fremden) Menschen, ein Talisman, ein Heilstein, ein Heilsymbol oder ein scheinbar vollkommen unbedeutender  Glücksbringer plötzlich Heilung oder Besserung bewirken?

 

Was ist es, das „Heilende Wunder“ geschehen lassen kann?

 

Es gibt unzählige (durchaus sehr spannende) diesbezügliche Untersuchungen, Erfahrungen, Versuche, Tests usw., mit denen schon zahllose Bücher gefüllt wurden. Zusammenfassend kann und muss man jedoch sagen, dass das diesbezügliche „gesicherte Wissen der Wissenschaft“ in erster Linie aus Theorien besteht.

 

Man weiß inzwischen viel darüber, was Placebo-Effekte in einem menschlichen Körper bewirken können: ALLES Denkbare. Aber was sich da genau abspielt, ist noch immer unbekannt.

Mit absoluter Sicherheit ist der Wirkmechanismus bei einem Placebo-Effekt jedoch eins:

Eine sehr, sehr spannende und beachtenswerte Angelegenheit. Ohne jeden Zweifel wirken hier geheimnisvolle, unbekannte und unsichtbare Kräfte. Und das Wunderbarste daran:

Jeder Mensch kann - und sollte - sie sich zunutze machen.

 

Aber wie?

Das ist die große Frage, die zweifellos erst dann beantwortet werden kann, wenn das große Geheimnis um die im Unsichtbaren wirkenden Placebo- und Nocebo-Effekte gelöst wird. Dennoch wollte ich danach suchen und machte mich auf den Weg, und er begann damit, dass ich dem unsichtbaren, unbekannten und winzig kleinem Wirkmechanismus, nach dem ich mich fortan auf die Suche machen wollte, einen Namen gab.

Mehr noch: Ich „taufte“ ihn (und ließ seinen Namen als Marke eintragen), abgleitet vom Placebo bzw. Placebo-Effekt, auf den Namen „Placebolus“.

Und um mir selbst erst einmal ein ungefähres Bild von ihm zu machen, versuchte ich, ihn  zu beschreiben:

Wer ist  Placebolus?

 

Placebolus ist  „der kleine Gottesfunke“, der Geist in und um uns.

Er ist der unsichtbare Wirkmechanismus zwischen Ursache und Wirkung, zwischen Impuls und Geschehen.

Für das menschliche Verständnis ist er ein Nichts, und doch ist dieses Nichts in jedem Moment überall gegenwärtig. Wie ein homöopathischer, nicht nachweisbarer Wirkstoff, in und um uns, der unaufhörlich auf die Geschicke eines jeden Menschen, auf die Natur, das Weltgeschehen und das gesamte Universum ein- und aus ihm heraus wirkt. In jedem Moment.

Placebolus ist wie ein flüchtiger Gedanke, der dennoch für immer haften bleibt. Nicht sichtbar, nicht beweisbar, nicht nachweisbar. Und doch beseelt genau er die Energie in und um uns und ist der geheimnisvolle „Zauberer“ zwischen unseren Gedankenimpulsen und den unvorstellbaren Wundern, die durch sie hervorgebracht werden können.

Placebolus ist Wissender und Heilender, er ist Schöpfer, Erbauer, Tröster, Beschützer, Helfer, Retter, Abgesandter des Himmels und Engel der Liebenden. Er ist alles und nichts. Aber ohne dieses ganz besondere Nichts, ohne diesen kleinen, wunderbaren Gottesfunken würden wir nicht existieren. Wir nicht und nichts sonst.

Placebolus ist ein Fingerzeig Gottes, und das Wunder des Seins schlechthin.

 

Mir war klar, dass „Placebolus“ ein vollkommen „neutrales Wesen“ sein musste, der selbst nichts bewertet, sondern stets folgerichtig handelt. Ob uns das gefällt oder nicht, denn im Gegensatz zum ihm sind wir ständig dabei, uns selbst zu betrügen und uns Dinge schön zu reden, die alles andere als schön sind.

 

 

Placebolus

 

Ich erkannte sehr schnell, dass der Weg zu „Placebolus“ nur über Selbsterkenntnis zu finden ist, gepaart mit der Bereitschaft, alles (was ich in mir erkenne) „ganz ehrlich“ zu betrachten.

 

Nur wenn wir uns selbst „erkannt“ haben und uns darüber klar sind, was in uns los ist, können wir erkennen, dass unsere unaufhörlich wechselnden inneren Zustände sich (auch) in Farben ausdrücken und sich in der „Außenwelt“ als Materie „wiederspiegeln“.

Wir müssen uns selbst Einhalt gebieten.

Was wir „im Inneren“ freudig loslassen, bedeutet uns „im Außen“ nichts mehr, und jedes Loslassen ist ein weiterer Schritt in die Freiheit, wodurch sich sowohl der innere, wie auch der äußere Blick klärt - und "Heilung" mit sich bringt.

 

Manchmal wurde ich gefragt, was „Selbsterkenntnis“ überhaupt ist.

Wie kann man sich denn selbst erkennen?

Und was hat Selbsterkenntnis mit den Zusammenhängen des Lebens aller Menschen zu tun?

 

Genau das erkennt man durch Selbsterkenntnis. Es ist nur sehr bedingt erklärbar, da jeder Mensch einzigartig ist.

Wir müssen erkennen wie wir in uns sind, um damit aufzuhören, unaufhörlich Dinge zu erschaffen, die um uns – als Nocebo-Effekte - alles zerstören.

 

Der Motor all dessen was ist, sind unsere Gedanken, und alles, was wir in der Welt kennen, beruht auf Placebo- oder Nocebo-Effekten.

Die große Bedeutung der Liebe

 

Der ursprüngliche und ewige „Grund-Schwingungszustand“ der Natur ist LIEBE, und das ist keineswegs als Metapher zu verstehen. Das Verliebtsein einen veränderten Zustand in uns hervorruft, kennt jeder und kann jeder bestätigen. Er „hebt uns an“, so dass wir für diesen (stürmischen) Ausnahmezustand Vergleiche „wie auf Wolken schweben“ oder „im siebenten Himmel sein“ heranziehen, was der Sache viel näher kommt, als man allgemein vermutet.

Liebe ist bekanntlich noch einmal eine Steigerung des Verliebtseins, allerdings in der Form, dass sich der neue Zustand (aus dem Alleinsam ist nun Zweisamkeit geworden) einschwingt und alles Stürmische, Aufgeregte, Hektische, Unsichere etc. sich auf der Basis von Vertrauen, Achtung voreinander, Ehrlichkeit, Wahrheit, Angstfreiheit, Sicherheit, Geborgenheit etc. aufgelöst hat.

Liebe zwischen zwei Menschen ist kein bzw. nicht nur ein Gefühl, es ist ein (ganz besonderer Schwingungs-) Zustand. Jener, der dem inneren Sommer (wie bei Selbsterkenntnis beschrieben) – also dem Zustand der Liebe - entspricht, und der keine negativen Anteile enthält. Der Zustand dieser  Zweierbeziehung nicht, was jedoch nicht bedeutet, dass in anderen Angelegenheiten beider Partner  keine Sorgen, Ängste, Stress etc. vorhanden sind.

So eine (echte, wahre, ehrliche) Liebe, wenn es denn eine ist, kann die schlimmsten Stürme überstehen, ohne zu zerbrechen, denn sie hat festen Boden und entspricht einer Insel, die für alle und alles Zerstörerische unantastbar ist. Der Grund dafür ist die veränderte Schwingung, die sich auf einer anderen Ebene befindet als alles um sie herum – sicher umfangen und beschützt von der Natur, deren Grundschwingung Liebe ist. Im Zustand der echten, aufrichtigen und wahren Liebe zwischen zwei Menschen kommt es folgerichtig zum Gleichklang mit der Natur, was sich IMMER dadurch äußert, dass die Liebenden (wenn nicht schon immer) nun – mit ihr auf einer Schwingungsebene - eine besondere Liebe für die Natur entwickeln. Sie schwingen mit ihr auf gleicher Ebene und durchdringen sich gegenseitig.

 

Der Schwingungszustand der Liebe

 

Selbsterkenntnis offenbart, dass die Natur sich im Menschen widerspiegelt, was u.a. bedeutet, dass auch im Menschen ständig Zustände vorhanden sind, die denen der Jahreszeiten in der Natur entsprechen und ständig (wie auch stets irgendwo in der Natur) aktiv sind. Die Jahreszeiten sind mit Räumen (in einem Haus) vergleichbar.

Einer dieser Räume ist der „innere Sommer“ (so habe ich ihn einst "getauft"), und er entspricht dem Zustand ganzheitlicher, reiner (natürlicher, unverdorbener) Liebe, wie zuvor schon angesprochen. Hier gibt es nichts, was die Reinheit der Liebe trüben könnte; keinerlei negative Anteile.

 

Da alles in der Natur zwei Seiten hat, bringt jede Schöpfung bzw. jeder Schöpfungsauftrag ausnahmslos auch immer negative, zerstörerische Anteile mit sich.

Jeder Mensch ist sich klar darüber, dass es in seinem Leben viele negative Dinge gibt: Sorgen, Streit, Hassgefühle, Wut, Neid, Habgier, Hinterhältigkeit, Ungerechtigkeit, Gewalt, vielfache Ängste und unzählige andere unschöne, negative Zustände, die das Leben trüben. Sie sind Anteile die u.a. aus der Tatsache erwachsen, dass das Gute seine Gegenspieler braucht, und beide sich gegenseitig, um überhaupt existieren zu können.

Das ideale Mischungsverhältnis alles Gegensätzlichen in unserer Welt ist als "Goldener Schnitt" bekannt, und das gilt auch hier.

Es gibt keinen einzigen Menschen auf der Welt der nur "gut" oder der „durch und durch schlecht“ ist, wie es manchmal heißt. In jedem Menschen existiert sowohl die eine wie die andere Seite, und welche davon überwiegt (was sich sehr schnell ändern kann), ist auch hier vom individuellen "Goldenen Schnitt" bzw. dem individuellen Teilungsverhältnis beider Seiten abhängig. Durch jede neue Entscheidung (von denen wir jeden Tag bewusst oder unbewusst unzählige treffen, wird das Teilungsverhältnis - die Balance der Gegensätze -  verschoben, so dass in diesem Beispiel einmal die positive, dann wieder die negative menschliche Seite überwiegt.

Das menschliche Bewusstsein ist also nicht exakt am Maß des Goldenen Schnitts zu messen, aber es funktioniert nach dem Funktionspronzip des Goldenen Schnitts: Letzlich strebt alles im Menschen in jedem Moment danach, in allem dem Idealmaß (also dem Teilungsverhältnis des Goldenen Schnitst, auf dem in der Natur alles beruht) so nah wie möglich zu kommen. Jeder Mensch ist Teil der Natur.

 

Dass es noch in vielen Ländern die Todesstrafe gibt, zeugt von großer Unkenntnis über die Zusammenhänge in der Natur, und es ist höchste Zeit, dass hier eine Veränderung eintritt. Jeder Mord, wie auch jeder Tötungsauftrag hat seinen Ursprung und seinen Verknüpfungsort im „Inneren Winter“, der "im Haus der Selbsterkenntnis" dem Keller entspricht. Es handelt sich "beim Töten" (wie bei allen Schöpfungen) jeweils um die Erschaffung eines veränderten Zustands im Schöpfungsgewebe: Mit durch und durch negativen Anteilen, die sich ausweiten, auswirken und Neues (Negatives, Zerstörerisches) aus sich hervorbringen.

Auch eine Abtreibung und alle negativen Schrecken, die damit verbunden sind, werden hier "vergraben". Es ist deshalb ein schlimmer Irrtum, zu glauben, man könne mit einer Abtreibung (unter welchen Umständen auch immer es zu der Schwangerschaft kam) ein Problem beseitigen (unter dem man sonst sein Leben lang "leiden" müsste). Es ist genau andersherum: Tatsächlich werden mit einer Abtreibung unzählige neue, sehr zerstörerische und sich lebenslang auswirkende Probleme erschaffen, die in vielfacher Form Gestalt annehmen können.

 

Es gibt nur einen Raum, der vollkommen frei ist von negativen Einflüssen: "Der innere Sommer", der einzige Raum in uns, der dem Zustand reiner Liebe entspricht. Es ist der Ort, zu dem die Menschen lebenslang, auf ganz unterschiedlichen spirituellen Wegen, gelangen wollen, und der vielfach „die innere Mitte“ genannt wird.

 

Auf der Seite „Selbsterkenntnis“ weise ich darauf hin, dass sich im „Keller“ (bzw. im inneren Winter) all die Dinge befinden, mit denen wir nicht konfrontiert werden möchten, da hier alles sehr negativ und zerstörerisch „verknüpft“ ist. Dort befinden sich unsere Ängste, Wut, Hass, Schuldzuweisungen, Aggressionen, Krankheit, schlimme Erlebnisse usw. Wir vermeiden folgerichtig die Konfrontation und versuchen möglichst gar nicht daran zu rühren, da wir wissen, dass all das sehr schnell wieder „hochkommen“ und „Gestalt annehmen“ kann, um uns das Leben (erneut, in einem veränderten Zustand) schwer zu machen und letztlich alles noch zu verschlimmern.

 

Schaffen wir es jedoch, im Zustand reiner Liebe in „den Keller“ (den inneren Winter) hinabzusteigen, und all dem Bösen bewusst und vollkommen angstfrei zu begegnen, würden wir die Feststellung machen, dass die Dämonen plötzlich an Substanz verlieren und sich nach und nach vollkommen auflösen. Alles Böse neutralisiert sich im (göttlichen) Schwingungszustand der Liebe und löst sich vollständig auf. Darum heißt es:

 

Liebt eure Feinde und tut wohl denen, die euch hassen. (Lukas 6,27)

 

Auch Feindschaft löst sich im Schwingungszustand der Liebe auf, in die kleinsten Teilchen der Schöpfung:

In Kreuze - "Gottesteilchen" - deren Zustand Liebe und deren besondere Eigenschaft „Neutralität“ ist.

Bild oben: Tiefe Lichtstrukturen in einer Blume (von der Sonne beschienen)

                   Es sieht aus wie ein Webstuhl, auf dem mit den Strukturen des Lichts in jedem

                   Moment neue Muster, in neuen Farben, erschaffen werden.

                   Und so ist es: Jeder neue Impuls bewirkt einen veränderten Zustand (des

                   Ganzen), was auch eine andere Färbung mit sich bringt.

                   © Annette Andersen

 

 

Schöpfungsaufträge aus dem " Inneren Sommer“

 

Schöpfungsaufträge, wie im Zusammenhang mit Placebo-Effekten angesprochen, erfüllen sich dann in gewünschter, positiver Weise, wenn sie aus einem „neutralen“ (klaren, nicht wankelmütigen, zweifelnden) Schwingungszustand heraus gegeben werden.

 

Alle Schöpfung beginnt und endet am selben Ort:

 

Im Kreuz, dessen Zustand Liebe und dessen besondere Eigenschaften sowohl Neutralität wie auch Durchlässigkeit sind.

 

Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht Gott der HERR.

(Offenbarung 22,13)

 

Folgerichtig gibt es nur einen „inneren Zustand“, aus dem heraus Schöpfungen – ohne negative, zerstörerische Anteile – durch und durch gut, hervorgehen können:

Aus dem „inneren Sommer“, dem Zustand reiner Liebe - aus „Gott“, dessen kleinstes fraktales Teilchen im Licht (das aus unendlich vielen von ihnen besteht) das Kreuz ist.

Darum sagt Gott:

 

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Joh 8,12; LUT)

 

Im Zustand der Liebe ist alles rein und klar, durchsichtig und durchlässig.

 

Das Maß aller Dinge ist nicht das Kreuz, sondern der Durchgang in ihm, der all das hindurch lässt, was „passend“ ist. „Passend“ heißt:

All das, was mit der Natur  (mit dem göttlichen Zustand der Liebe) in Einklang ist, also wie sie selbst vollkommen rein, klar, voller Wahrheit und echter Liebe, ohne etwas Falsches, Hinterhältiges, Unehrliches. Sie ist allen und allem gegenüber stets offen und bereit, es vorbehaltlos in sich aufzunehmen: wie auch der „innere Sommer“, der Raum ohne Türen, in dem der Zustand der Liebe „wohnt“.

 

Wir alle haben in jedem Moment die Möglichkeit ihn aufzusuchen und veränderte Zustände „aus reiner Liebe“ zu erschaffen. In uns, um uns und in der ganzen Welt.

 

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Link:  www.die-wahre-natur.de

Der Link führt Sie auf meine

1. Homepage - den Vorgänger dieser Website.

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Info:

Der Hintergrund auf dieser Seite zeigt Originalstrukturen im Licht.

Das Originalbild ist auf der Kontakt-Seite eingefügt.

Das "bunte Bild" oben zeigt ebenfalls Originalstrukturen, direkt aus dem Licht, in Originalfarben.

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Zuletzt überarbeitet (Seite 13):

 

am   19.11.2018