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5. Selbsterkenntnis

Was ist Selbsterkenntnis?

 

Das ist eine schwere Frage, eine sehr schwere Frage, und es sind schon unzählige Bücher geschrieben worden, deren Autoren auf vielfältige Weise versucht haben, sie zu beantworten.

Ich versuche es auf meine Weise, beruhend auf meinen ganz eigenen Erfahrungen damit. Letztlich kann es aber nur ein kleiner Abriss bleiben, denn Selbsterkenntnis ist ein unendlicher Weg, der immer wieder und immer weiter gegangen werden muss; und allein der Weg, um zu dieser Erkenntnis zu gelangen und sie als unumstößliche Wahrheit zu erkennen, hat etliche Jahre gedauert.

 

 

Der "Kreuzweg"

 

Viele kunsthandwerkliche Handarbeiten, wie z.B. Weben, Knüpfen, Spinnen, Stricken, Sticken, Häkeln etc. bringen es mit sich, immer und immer wieder gleiche Abläufe zu wiederholen, um mit der jeweiligen Arbeit voran zu kommen. Dies führt dazu, dass die Hände irgendwann, wie automatisiert, so, als führten sie ein Eigenleben, intuitiv, präzise und (je nach Kunstfertigkeit des „Handarbeiters“) mehr oder weniger fehlerfrei ihre Arbeit verrichten, so dass es keiner bewussten Kontrolle bedarf und somit „der Kopf“ ein Eigenleben führen und „auf Reisen“ gehen kann. Es geht nicht mehr darum, sich zu konzentrieren, sondern, im Gegenteil, ohne jegliche Beeinflussung von außen, gedanklich alles loszulassen. Voraussetzung: Stille, Ruhe, Gelassenheit, "Einkehr"...

Auf diese Weise beginnen die Gedanken frei zu fließen und sich auf unsichtbaren Bahnen ihren bestmöglichen Weg zu suchen - auf eine vollkommen andere Art als im gewöhnlichen Alltag, wo unzählige Ablenkungen immer wieder die Konzentration auf sich ziehen.

Die beiden Gehirnhälften synchronisieren sich und arbeiten - im Einklang mit der Natur - als perfektes Team.

Das Großhirn besteht aus zwei Hälften, den Hemisphären, wobei der Informationsaustausch „überkreuz“ (also auch hier "durch das Kreuz") funktioniert.

 

Die linke Gehirnhälfte, die hauptsächlich für unser analytisches Denken und die verbale Kommunikation verantwortlich ist, steuert motorisch die rechte Körperseite und die rechte Gehirnhälfte die linke Körperseite

 

Die rechte Gehirnhälfte ist (kurz zusammengefasst) für künstlerische und intuitive Tätigkeiten sowie für die Raumorientierung zuständig. Sie verarbeitet die Informationen ohne Bewertung und ohne Begrenzung.

 

Die linke Hälfte denkt abstrakt, analytisch und "logisch",

die rechte bildhaft, gefühlsbetont und schöpferisch.

 

Um etwas ganzheitlich erfassen (also auch lernen) zu können, ist es somit absolut erforderlich, dass sich beide Gehirnhälften vereinen, und dies geschieht (bis in "individuelle Tiefe", je nach Konzentration und der Fähigkeit seine Gedanken loslassen zu können) auch beim Handarbeiten, wie beschrieben. Hierbei vereinen sich Intuition (das Innere, Geistige) und aktives Erschaffen (das Äußere, Materielle) und ermöglichen zusammen einen "unbewussten Zustand", in dem alles "wie von selbst" geschieht. Es kommt zu einem Kontakt mit der "geistigen Welt", die auf dem Weg der Intuition "die Führung" übernimmt.

 

Ein Teil des Gehirns – der älteste Teil, das Stammhirn, auch „Reptiliengehirn“ genannt – ist für unsere Urinstinkte zuständig und für die Verbundenheit mit dem Kollektiv – also mit „allem“.

(Mehr Infos und Quelle, bitte anklicken)

 

          Ein kleiner Hinweis am Rande:

          Handarbeiten, ganz besonders stricken, ist (insbesondere für Mädchen/Frauen) eine ideale

          Möglichkeit, mit Problemsituationen klar zu kommen und Lösungen zu finden.

          Durch die sich ständig wiederholenden gleichen Handbewegungen, gelingt es, die

          Gedanken zu bündeln und konzentriert nachzudenken (ohne sie loszulassen).

          Auf diese Weise kann man zu ganz überraschenden Antworten kommen, auf die man "allein"

          nie gekommen wäre. Hierbei geht es darum, "Kontakt zum Kollektiv (zum "Höheren Wissen")"

          herzustellen, um von dort Rat, Trost, Hilfe und neue zündende Ideen zu bekommen.

          Die sich ständig wiederholenden Bewegungen finden sich im Yoga als Mantra wieder, was genutzt

          wird, um den Zustand der Mediatation zu erreichen und zu halten.

       

Mantra ist ein Wort aus dem Sanskrit (alt-indisch). Übersetzt heißt es Spruch, Lied oder Hymne.

Das Wort Mantra setzt sich aus den beiden Silben Mantram (Geist) und tram (Schutz, bzw. Instrument) zusammen.

Man könnte es somit als "Instrument, mit dem man den Geist erreichen kann" bezeichnen.

 

Mantra-Definition bei wikipedia (bitte anklicken)

 

Sowohl das Sprechen, Singen, Flüstern etc. von Mantras, wie auch das Handarbeiten, wie beschrieben, führen - "durch das Kreuz" - zu einer Vereinigung der beiden Gehirnhälften, und somit zu einem veränderten Bewusstseinszustand, dem "normalen Alltagsbewusstsein" übergeordnet, wodurch der Zugang zur "geistigen Welt" möglich wird.

 

Es gibt natürlich noch weit mehr Möglichkeiten, diesen veränderten Zustand zu erreichen, und ich will noch einen nennen, der in unserer heutigen Welt eine ganz besondere Bedeutung hat und in aller Regel jeden Tag von jedem Menschen genutzt wird:

Es ist das Essen bzw. das Kauen (und Schlucken) beim Essen!

Das gemeinsame Essen und somit Kauen, in entspannter, ruhiger Atmosphäre, wie es "früher" in vielen Familien üblich war, hatte (bzw. hat) rituellen Charakter, und führte zweifelsfrei dazu, dass die ganze Familie gemeinsam einen erweiterten Bewusstseinzustand erreichte. Das dies in der heutigen, schnellebigen Zeit weitestgehend verloren gegangen ist, fordert seinen Tribut: Die Menschen leben heute nicht nur voneinander entfernt, sie haben sich auch größtenteils selbst verloren.

 

Auch die Kaubewegungen beim Essen sind - wie ein Mantra - eine materielle Handlung, die, sich ständig wiederholend, den Weg in geistige Welten öffnen und somit zu einem veränderten Bewusstseinzustand führt bzw. führen kann. Zu einem Zustand, der mit Wohlgefühl, Liebe, Trost, Akzeptanz, der Befriedigung innerer Sehnsüchte etc. zu tun hat...

Letztendlich also mit innerer Klarheit (dem mit sich und der Welt im Reinen sein) und "Erleuchtung".

So wundert es nicht, dass "Mantras" auch gegessen wurden (und werden).

 

Bei den genannten kunsthandwerklichen Arbeiten zieht man sein “Alltags- Bewusstsein“ mehr und mehr zurück und begibt sich auf einen ganz persönlichen Weg der inneren und äußeren Stille: Auf einen spirituellen, intuitiv geführten Weg nach innen, in die Welt des Geistigen. Das hierbei ein ganz intensiver Kontakt zu verborgenen Verknüpfungen, bis hin zu den „unsichtbaren“ Zeichen, Symbolen und Mustern des Lichts zustande kommt, habe ich schon mehrfach angesprochen.

Wir können sie weltweit sehen und bewundern:

In den kunsthandwerklichen Arbeiten indigener Völker, in der abstrakten Malerei spirituell ausgerichteter Künstler, an Wänden, in Teppichen, in Klöstern, Kirchen, Büchern etc., aber auch in der ganz aktuellen Mode, prachtvoll dargestellt, in allen Farben des Lichts – und ganz original, in meiner Homepage.

Also auch in der (wahren) Kunst, ob in der Malerei, der Bildhauerei, beim schriftstellerischen Schreiben etc., kommt es zum „Kontakt mit dem Geistigen“, und somit zu „spirituellen Begegnungen“. Jedoch in etwas anderer Weise, da hierbei in aller Regel (wobei die abstrakte Malerei eine Sonderstellung einnimmt) eine besondere Konzentration auf die jeweilige Arbeit (und evtl. ständiges Abwägen) vonnöten ist.

 

Bei jenen Menschen, die gar keine Lust zu der jeweiligen kunsthandwerklichen Tätigkeit haben, der sie nachgehen, stellt sich schnell Langeweile und Unlust ein, was mit innerer Unruhe, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, häufigen Fehlern, Stocken im Arbeitsablauf etc. verbunden ist. Bei jenen aber, die ihrer Arbeit gern oder sogar mit Begeisterung nachgehen und die mit Freude auf das fertige Ergebnis hinarbeiten, passiert dies äußerst selten oder gar nicht. Bei ihnen ist Freude – Vorfreude – mit im Spiel, und Vorfreude ist die Triebfeder des Erschaffens, mit der wunderbare Glücksgefühle verbunden sind, die sich mehr und mehr steigern, je näher man der Erfüllung des angestrebten Ziels – der Krönung seines Bemühens, durch die Fertigstellung bzw. Vollendung seiner „Neu-Schöpfung“- kommt.

Dieser Weg des Erschaffens (bei allen Dingen, die mit wahrer Freude erarbeitet werden) ist vergleichbar mit einem Liebesspiel; einem lustvollen Vorspiel, das sich über den ganzen (oft sehr langen) Schöpfungsprozess ausdehnt und sich in der Fertigstellung (die mit Anerkennung, Lob und Wertschätzung verbunden ist) vollendet.

Hierin ist u.a. eine Erklärung dafür zu finden, dass in der Vergangenheit viel mehr Wert auf feine, sehr präzise gearbeitete (Hand-) Arbeiten gelegt wurde, deren Herstellung oft sehr lange Zeit in Anspruch nahm und viel Geduld erforderte, und  man könnte meinen, dass die Veränderungen bzgl. des heutigen Sexuallebens damit in Zusammenhang stehen. Möglicherweise verbirgt sich "in der sexuellen Freiheit und in häufigem Partnerwechsel" das (unbewusste) Bemühen, einen Ersatz für die zuvor beschriebenen Glücksgefühle und Empfindungen wiederzufinden. Frauen sind in aller Regel weit "spiritueller, und dem Geistigen viel näher" als Männer: In der Sexualität geht es ihnen folgerichtig weit weniger als Männern um "den Höhepunkt", sondern um Zärtlichkeit, Nähe, Geborgenheit. Auch hier gilt also:

Der (richtige) Weg ist das (im Leben erstrebenswerteste) Ziel!

 

Der Höhepunkt (Orgasmus) wird nicht ohne Grund eng mit dem Tod verknüpft und wird zu Recht auch als "der kleine Tod" bezeichnet.

Es liegt auf der Hand, dass sich das Bewusstsein bei (freudvollen) kunsthandwerklichen Tätigkeiten (wozu durchaus auch sexuelle Handlungen gehören) verändert. Es öffnet sich auch für jene Dinge, die im gewöhnlichen Tun unerreichbar sind.

 

Vergleichbar damit ist das Pilgern.

Ursprünglich in erster Linie religiös motiviert, dient es heute vorrangig der Selbstfindung und der inneren Klärung – um auf diese Weise Lösungen für die Probleme im Alltag zu finden. Vorrangig jedoch, um sich selbst in all der Hektik und dem wirren Durcheinander unserer heutigen Zeit, in der alles mit allem wild verknüpft ist, wiederzufinden.

Beim Pilgern sind es die vielen Schritte, die in immer gleicher Weise aufeinander folgen und den Pilger weiter und weiter voran und zugleich ins Innere tragen. Kein Ort ist besser geeignet, sich zu finden, als die Natur, denn dort – in ihr - sind wir zu Hause. Öffnen wir nun hier – wie bei den Handarbeiten beschrieben – unseren Geist, können wir ganz direkt Zugang zu wunderbaren Erfahrungen, Erkenntnissen und Zusammenhängen erlangen, was so in der Hektik des Alltags unmöglich ist. Wir treten hier direkt mit der Natur – und somit mit uns selbst – in Resonanz und können uns "mit unseren anderen Seite" austauschen. Wie im Kleinen bei den beiden Gehirnhälften, kommt es hier zur „großen Vereinigung“, zur Synchronisation mit einer „höheren Macht“, mit dem Göttlichen selbst.

 

Bewusstes (gewolltes) Pilgern ist, wie auch das gewollte, liebevolle Handarbeiten ein Weg zu Gott und den göttlichen Geheimnissen, verbunden mit einem permanenten Gefühl der (Vor-) Freude, die mehr und mehr zur Erfüllung führt. Ein Weg, der mit vollkommener Loslösung zu tun hat, mit innerer und äußerer Freiheit, dem Loslassen aller weltlichen Probleme und den damit verbundenen unangenehmen Verknüpfungen; ein Weg, der auf ganz sanfte Weise zu einer Bewusstseinsveränderung führt, wodurch sich zuvor verborgene Tore „des Himmels“ öffnen.

Handarbeiten, künstlerisches Arbeiten und Pilgern sind Wege zur Selbsterkennung, die uns auf unterschiedliche Weise mit uns selbst in Kontakt bringen und uns ermöglichen, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen und das Verborgene ins Bewusstsein zu bringen.

Damit verbunden ist die Erkenntnis, dass alle Antworten, auf all unsere Fragen, in uns selbst zu finden sind. Jeder Mensch ist mit allem Wissen verbunden.

Und wir alle wissen das – unbewusst, und unser aller Leben ist in gewisser Weise der ewige Versuch, unser eigenes Bewusstsein so unter Kontrolle zu bringen, dass wir zweifelsfrei das Einssein mit allem – insbesondere mit der Natur - erkennen und dadurch die Antworten auf die Fragen des Lebens (in uns, also in allem) finden.

Wir alle streben unentwegt nach Antworten:

Wie wir Probleme lösen, unsere Ängste unter Kontrolle bringen oder ganz auflösen können usw., und wir alle tragen in uns eine große Sehnsucht danach „erleuchtet“ zu werden, Gott (einem schützenden und beschützendem „Vater“) nah zu sein, uns in seine Hände begeben zu können, uns sicher, geborgen, behütet, nicht mehr allein zu fühlen usw. Kurz:

In uns ist die ewige Sehnsucht, uns vollkommen angstfrei loslassen und in unendlicher, allumfassender Liebe (Gott/Natur) „auflösen“ zu können.

Auch autogenes Training, Meditation und andere Entspannungstechniken sind das Bemühen darum, unser eigenes Bewusstsein (zu dem auch das Unbewusste gehört) sowie seine Funktionsweise und die damit zusammenhängenden Verknüpfungen zu erkennen, um es, (also uns selbst) bewusst steuern und dadurch zur Ruhe kommen zu können. Innen wie außen.

 

Doch mit all dem ist (neben vielen anderen) auch diese Erkenntnis verbunden:

Wir sind dabei, uns aufzugeben.

 

Im  Alltagsleben unserer heutigen Zeit beklagen wir eine zunehmende Überwachung und Kontrolle über unsere Einkäufe, Einkaufsverhalten, Gewohnheiten, Vorlieben, Freizeit- und Urlaubsaktivitäten etc., die visuelle Beeinflussung durch Werbung, insbesondere durch TV-Geräte, das Internet, Handys usw. Obwohl wir uns von all dem mitziehen lassen und es dulden, sind die meisten Menschen sich durchaus darüber im Klaren, dass es hier um Bewusstseinskontrolle geht.

Wir wissen, dass wir gesteuert werden, insofern, dass wir – immer auf die Zukunft bezogen – bestimmte Dinge kaufen, Vorlieben für das Eine und Abneigungen gegen das andere entwickeln sollen, usw. Unaufhörlich wird uns unser Verhalten und somit die Gestaltung der Zukunft vorgegeben – und wir lassen es geschehen.

Auf diese Weise haben viele Menschen, und durchaus nicht nur Jugendliche, längst einen „Tunnelblick“ entwickelt – immer nach vorn, dem nächsten vermeintlichen Erfolgserlebnis entgegen (z.B. immer wieder aufs Neue das unsinnige Bestreben, als einer der Ersten das allerneueste IPhone zu besitzen).

Die Realität der Gegenwart nehmen viele gar nicht mehr wahr, erst recht nicht, weil das jeweils Gegenwärtige als langweilig empfunden wird, da uns ja ständig und immer schneller neue „Ziele“ vor Augen gehalten werden, nach denen wir streben sollen – und bekanntlich ist Vorfreude die schönste Freude.Es wird also unaufhörlich dafür gesorgt, dass wir uns wieder neu freuen können.

Es ist wie bei dem Esel, dem eine leckere Möhre vor Augen gehängt wird, nach der er unaufhörlich strebt, ohne sie jemals zu erreichen. Und so läuft er, und läuft…

Wir alle sind blind für die Wahrheit geworden, schalten den Verstand viel zu oft aus und halten Dinge für „normal“, die an Unsinnigkeit und Umweltschädlichkeit kaum noch zu überbieten sind. Kurz gesagt: Wir haben im Grunde längst aufgehört zu leben und rennen blind und euphorisch, wie hypnotisierte Kaninchen, in den eigenen Untergang; einer Zukunft entgegen, die mit Natürlichkeit und dem wahren Leben nichts mehr zu tun hat. Schulterzuckend, so, als hätte es tatsächlich seine Bedeutung für uns verloren.

 

Warum ist das alles so?

Warum haben wir die Wertschätzung für die Natur und allem Natürlichen (auch den Mitmenschen und Tieren) gegenüber weitestgehend verloren?

Wie konnte es so weit kommen?

Warum rennen wir gegen besseres Wissen ins Verderben?

 

Die Antworten auf alle Fragen des Lebens liegen in uns selbst, in jedem von uns, und es gibt einen Weg, darauf zuzugreifen.

Die Frage, was Selbsterkenntnis tatsächlich ist, und was wir damit  tatsächlich erkennen wollen und können, ist somit mehr als berechtigt. Erst recht, wenn man die Tatsache hinzuzieht, dass alles mit allem verbunden ist und die „Wahrheit über alle Zusammenhänge des Lebens“ in uns allen zu finden ist. Es ist an der Zeit, sich des eigenen Bewusstseins bewusst zu werden.

 

Bei wikipedia findet sich folgende Definition:

 

        "Selbsterkenntnis

         ist die Erkenntnis einer Person über das eigene Selbst. Selbsterkenntnis ist eng

         verwandt mit Selbstreflexion, dem Nachdenken über sich selbst (Selbstbeobachtung),

         und der Selbstkritik, dem kritischen Hinterfragen und Beurteilen des eigenen Denkens,

         der eigenen Standpunkte und Handlungen."

 

Zweifellos: Das alles umschreibt, was Selbsterkenntnis ist, bzw. was es AUCH ist, doch "wahre Selbsterkenntnis" geht zweifellos weit darüber hinaus.

 

Ich möchte es mal so umschreiben:

 

Auf der Suche nach Wahrheit, den wahren Zusammenhängen des Lebens (und Gott) stellt Selbsterkenntnis für jeden Suchenden die Königsdisziplin dar.

Es geht dabei um weit mehr als um Erkenntnis über die eigene Person, wenngleich diese am Anfang des Weges steht, sondern um die Erkenntnis der Zusammenhänge, die mit ALLEM bestehen, also um die Suche nach Erkenntnis der allumfassenden - einzigen - Wahrheit, zu der man nur durch die aufrichtige und ehrliche Auseinandersetzung mit sich selbst gelangen kann.

 

Auch die Wissenschaft ist sich seit langem klar darüber, dass alles mit allem wie ein Netzwerk  verbunden ist und letzlich "ein Ganzes" bildet. Alles, was existiert, ist somit Teil des Ganzes, auch wir Menschen. Folgerichtig liegt es auf der Hand, dass es nicht ausreicht (und letzlich auch nicht möglich ist) nur sich selbst zu "erkennen".

Selbsterkenntnis offenbart, dass die Grenzen unseres "Ich", das wir als individuelle Person wahrnehmen, durchlässig sind und wir diese durchschreiten müssen, um an die ganzheitliche Wahrheit zu gelangen; jene Wahrheit, die uns erkennen lässt, wie tatsächlich alles zusammenhängt bzw. miteinander verbunden ist.

Oft sprechen wir von "Mauern", die wir um uns errichtet haben, weil wir - jeder von uns - viele Dinge vor den anderen verbergen oder "Fremdes" nicht an uns herankommen lassen wollen. Diese Mauern müssen wir "öffnen", um ganzheitliche Selbsterkenntnis zu ermöglichen, und wir müssen bereit sein, uns der Wahrheit, mit all dem Unangenehmen, das damit verbunden ist, wie z.B. unsere schlimmsten Ängste, unseren Lügen, Betrügereien, Scheinheiligkeiten etc. - zu stellen.

 

Sich selbst vom Ganzen getrennt zu sehen, also nach Erkenntnis nur über sich selbst zu suchen, kann folgerichtig nicht bzw., immer nur bruchstückhaft gelingen.

Selbsterkenntnis ist der Weg nach ganzheitlicher Erkenntnis, und es ist ein Fakt, dass alles Wissen (über das Tun und Lassen, wie auch das Wissen um die Konsequenzen) der Welt in uns selbst verborgen liegt. Weil wir Teil des "Weltwissens" - und Schöpfer - sind.

 

Bewusstsein und das Geheimnis der „Schwarzen Löcher“

 

Was hat es auf sich, mit den „Löchern“, die sich – in ganz unterschiedlichen Größen, von winzig klein bis (im Universum) riesig groß – sowohl in allen natürlichen, wie auch in allen von Menschen erschaffenen Dingen befinden?

Warum gibt es sie und was sind Sie?

 

Die Schwarzen Löcher in allem sind, darauf deutet alles hin, die „Anlagen“ der Dinge, die sich, je nachdem, ob und wie auf sie eingewirkt wird, entwickeln bzw. (er)füllen – oder nicht. Sowohl in der Natur, wozu auch wir Menschen gehören, wie auch in allen Dingen, die neu entstehen bzw. erschaffen werden. Alles Neue bringt die Anlagen für das Zukünftige mit sich, bereits angelegt in „teils schon aktiven, vorrangig aber ruhenden Schwarzen Löchern“. Sie verkörpern also „die mögliche Zukunft der Dinge“, auf die wir durch unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen einwirken. Wir sind somit ständig damit beschäftigt, die Zukunft zu gestalten: wir geben ihr Form, Struktur und den zukünftigen Dingen eine Bestimmung.

 

Aus „Schwarzen Löchern“ erschaffen wir also all die Dinge, die unsere Realität ausmachen. Sowohl gute, hilfreiche, nützliche, wie auch schlechte, zerstörerische und unnütze Dinge. Einerseits weil wir nicht wissen und nicht nachvollziehen können, wie alles zusammenhängt und funktioniert, andererseits weil wir nicht nur gute, liebevolle, sondern in erster Linie egoistische, selbstsüchtige, habgierige Wesen sind, die sich ständig selbst belügen und bewusst gegen besseres Wissen handeln. Auf diese Weise erschaffen wir in erster Linie Dinge („ziehen sie in unser Leben“, indem wir „Schwarze Löcher“ aktivieren und anziehend machen), die wir nicht wollen. Zudem sind sehr viele Menschen süchtig danach, unnütze, überflüssige Dinge um sich herum anzuhäufen, um sich mit der materiellen Energie zu umgeben, die aus Besitz, Hab und Gut, also vermeintlichem Reichtum „abstrahlt“. Wohl wissend, dass es sich dabei um künstliche, vergängliche Energie handelt, die stets mit der unnötigen Zerstörung der Natur verknüpft und von Anfang an darauf ausgerichtet ist, wieder zu zerfallen.

Die jeweilige Energie, die auf Schwarze Löcher einwirkt, entscheidet darüber, welches (schon vorhandene) „Schwarze Loch“ sich erfüllt und in unserer Realität materialisiert und welches nicht. Auch darüber, wie schnell dies ggf. geschieht. Zudem ist es möglich, (auch augenblicklich) gänzlich neue „Schwarze Löcher“ zu erschaffen. Unbewusst. Dies geschieht u.a. durch die veränderte Sicht auf etwas, durch neue Erkenntnisse, Angstzustände, Panik, Freude, Lachen, Lob – quasi durch alle Dinge, die den jeweils aktuellen „Zustand“ (und damit die jeweilige Färbung der Sache im Licht, also um und in uns) verändern.

Es ist sowohl möglich, dass augenblicklich neue „Schwarze Löcher“ entstehen, wie auch, dass diese oder schon lange existierende sich augenblicklich „erfüllen“.

Dies kann bedeuten, dass urplötzlich aus dem „Nichts“ materielle Dinge vor uns auftauchen, die einen Moment vorher noch nicht da waren (auch Lebewesen). Dies geschieht viel häufiger als wir denken, doch wir konstruieren uns dann eine Erklärung, weil wir gar nicht auf die Idee kommen, der Gegenstand (die Sache, das Tier oder die Person) könne „aus dem Nichts“ erschienen sein. Wir selbst sind es, die diese Dinge „erschaffen“, durch die Art und Weise, wie wir uns zuvor gedanklich darauf ausgerichtet haben. Wir selbst sind die Schöpfer, indem wir den Dingen energetisch Raum und Platz schufen und ihnen eine Bestimmung gaben (in Form eines Schwarzen Lochs, das sich entsprechend erfüllte).

Die meisten Menschen, die sich mit „dem Gesetzt der Resonanz“ befasst habe, lasen u.a. auch über die Möglichkeit, sich dort, wohin sie gerade mit dem Auto fahren wollen, rein gedanklich einen Parkplatz schaffen (bzw. „herbeiwünschen“) zu können. Das klingt natürlich verrückt und auch ziemlich lustig, ist aber zweifelsfrei richtig. Wir alle befinden uns inmitten des „Schöpfungsgewebes“, in dem ausnahmslos alles, was uns und unser Universum ausmacht, existiert. Das bedeutet, dass sich auch ausnahmslos alle „Schwarzen Löcher“ (ob nun in Menschen, Steinen, Wolken oder wo auch immer) in diesem Gewebe befinden.

Kurz:

Alle Schöpfung findet hier statt, und einen Parkplatz zu wünschen bzw. – mit der richtigen geistigen Gesinnung - gedanklich zu erschaffen (oder zu „bestellen“), ist nichts anderes, als einen Raum zu erschaffen (ein Schwarzes Loch), das darauf ausgerichtet ist, sich „augenblicklich“ (sobald wir es erreichen) „mit unserem Auto, in dem wir sitzen“ „zu füllen“. Andere Energieverbindungen müssen sich dafür „auflösen“, umsortieren und Platz schaffen - und genau das geschieht – im genau richtigen Moment: Die umstehenden Autos fahren im richtigen Moment weg und manchmal geschehen unglaubliche Situationen, die den Weg frei machen, damit zur rechten Zeit am rechten Ort ein Parkplatz (ein „Loch im Gewebe“) frei wird bzw. entsteht.  

Jeder aufmerksame Mensch hat irgendwann schon einmal bemerkt, dass „die Dinge seines  Lebens“ irgendwie immer im genau richtigen Moment geschehen. Es liegt in der Natur der Sache, dass dies vorrangig dann bemerkt wird, wenn es sich um gute, erfreuliche, schöne Begebenheiten handelt, denn Schlechtes, Unangenehmes ist immer unerwünscht und folgerichtig kann dafür kein passender, richtiger Moment erkannt werden. Oft ist es jedoch so, dass (spätestens) im Nachhinein auch in den „schlechten, unangenehmen, schmerzvollen, traurigen etc.“ Begebenheiten und den daraus resultierenden Erfahrungen sehr viel Sinn gesehen werden kann. Ich habe eine ganze Reihe sehr kranke Menschen sagen hören, dass die Erkrankung, mit all ihren schlimmen Begleiterscheinungen, notwendigen Behandlungen usw. zwar schlimm sei, auf die Erfahrungen jedoch, die mit all dem verbunden seien (letztlich  auch die Erkrankung selbst) würden sie aber – rückblickend - auf keinen Fall mehr verzichten wollen.

Die Hintergründe, die zur Entstehung von Hilfsorganisationen, der Gründung von Selbsthilfegruppen, Vereinen etc. führen und führten, die sich zur Aufgabe gemacht haben, „selbstlose, hilfreiche Ziele“ zum Wohle anderer Menschen zu verfolgen, offenbaren einen einheitlichen roten Faden:

All diese Institutionen sind aus „schlimmen Erfahrungen, Begebenheiten, Beobachtungen etc. hervorgegangen, die sowohl die betroffenen Menschen selbst, wie auch deren Angehörige und Freunde machen mussten. Erst daraus erwuchs die Erkenntnis, dass genau das, was später ins Leben gerufen und gegründet wurde, in der eigenen Notlage fehlte bzw. noch nicht in der erwünschten oder erforderlichen Form bestand. Das Fehlende wurde somit zuerst einmal wie gewünscht als „Schwarzes Loch“ erdacht;  ihm wurde nach und nach eine Form, „Gestalt“ und die zukünftige Bestimmung gegeben, und je nachdem, wie viel Anziehung ihm gegeben wurde, erfüllte es sich in der Realität (oder bei zu wenig anziehender Energie auch nicht).

 

Am Anfang einer Neuschöpfung durch den Menschen steht immer der Gedanke, die Idee, also die „geistige Erschaffung“, und das bedeutet, dass es von allen materiellen Dingen ein energetisches „unsichtbares Duplikat“ gibt: eine exakte Spiegelung des Materiellen, die sich ebenso verändern kann, wie das „materielle Original“. U.a. dadurch, dass sich in jeder Schöpfung wieder neue „Schwarze Löcher“ (die Anlagen der möglichen Zukunft) „mit ausgebildet“ haben, die aktiv – also anziehend - werden können. Geschieht dies (im Geistigen, Unsichtbaren), verändert sich auch das, was wir als Realität erleben. Andersherum funktioniert es folgerichtig nicht, weil jede Neuschöpfung (also auch Veränderung) immer zuerst im Geistigen geschieht.

Synchronizität und Zufall

In einem gemeinsam mit dem Physiker Wolfgang Pauli veröffentlichten Buch definierte der Schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie Carl Gustav Jung (1875-1961)  Synchronizität als „zeitliche Koinzidenz (zeitliches und räumliches Zusammentreffen) zweier oder mehrerer kausal nicht miteinander verknüpfter Ereignisse, die die gleiche oder eine ähnliche Bedeutung besitzen“.

Mit anderen Worten: Hier treffen zufällig mehrere Geschehnisse zusammen, die zwar den Eindruck erwecken, aber kausal nicht verbunden (bei denen also Ursache und Wirkung nicht miteinander verknüpft) sind. Ganz kurz ausgedrückt: Die Dinge treffen zufällig zusammen.

 

Was soll man auch anderes denken, wenn man die „unsichtbaren Verknüpfungswege“ nicht kennt und sich ausschließlich an „der vermeintlichen Logik des Sichtbaren und eindeutig Nachvollziehbaren“ hält bzw. halten muß?

       

Logik und Folgerichtigkeit

 

Mit Logik (altgriechisch „denkende Kunst“‚ Vorgehensweise') oder auch Folgerichtigkeit wird im Allgemeinen das vernünftige Schlussfolgern und im Besonderen dessen Lehre – die Schlussfolgerungslehre oder auch Denklehre – bezeichnet. (Quelle. Wikipedia)

 

Logik erklärt sich also dadurch, dass folgerichtig und sinnvoll ein Schritt nach dem anderen gesetzt (oder gedacht) wird – und, wie auch das Gesamte, stets logisch nachvollziehbar bleibt.

 

Eine eindeutige Definition, doch was mich betrifft, so habe ich schon ganz früh auf meinem „Erkenntnisweg“ festgestellt, dass ich mit logischem Denken ständig wieder in Sackgassen geriet. Ich war viele Male total überwältigt, wenn ich neue Zusammenhänge erfasst hatte, wollte ich mich jedoch mitteilen, stellte ich stets schnell fest, dass das mit der Logik, die ich darin erkannte, nicht möglich war. Ich konnte sie nicht vermitteln. Ganz einfach deshalb, weil andere meine Erkenntnisse nicht hatten. Logik orientiert sich an den Dingen, die bereits eindeutig feststehen (also eher in der Rückschau), es ist also unmöglich mit logischen Schlussfolgerungen über mehrere Schritte hinaus in unbekannte (also auch  unsichtbare) Bereiche vorzudringen.

Erschwerend kommt hinzu, dass „logo“ zu einem Modewort geworden ist, mit dem jeder seine ganz individuell verstandene Logik zum Ausdruck bringen will. Was aber für den einen logisch ist, ist es für den anderen noch lange nicht – weil sie auf ganz unterschiedlichen Erkenntnissen und somit gedanklichen Verknüpfungen beruht. Ich jedenfalls habe oft ganz gewaltige Probleme damit, die Logik anderer Menschen zu verstehen und ich habe oft feststellen müssen, dass man meiner Logik nicht folgen kann. Aus diesen Gründen hat sie sich als großes Hemmnis auf dem Weg ins Unbekannte herausgestellt.

Viel besser ist es „folgerichtig“ zu denken. Immer Schritt für Schritt voran, immer (möglichst) alles bedenkend, was sich durch den nächsten Schritt ergibt. Bleibt man auf der „folge-richtigen“ Spur, gelangt man von einer Aha-Erkenntnis zur nächsten, und man kann (wenn auch selten ganzheitlich) auch anderen Menschen die „folgerichtigen“ Zusammenhänge erklären. Auch dann, wenn sie sich „der normalen Logik“ entziehen (bzw. zu entziehen scheinen), da diese ja an ihre Grenzen stößt, sobald es um unbekannte, wissenschaftlich noch nicht bestätigte Zusammenhänge geht.

Auf diesem Weg, der ein immer weiter verbreitetes, immer größer werdendes Verknüpfungsnetzwerk offenbart,  erschließt sich auch mehr und mehr, dass es keine Zufälle gibt und letztlich alles mit allem verknüpft ist und zusammenhängt. Es offenbart sich, dass es keine „akausalen“ Zusammentreffen von Ereignissen gibt, jedoch, dass Ursache und Wirkung oft so weit auseinanderliegen (in Zeit und Raum), dass die Verknüpfung – aus oberflächlicher Sicht - gar nicht erkannt werden kann. Nichtsdestotrotz exisitert sie, ausnahmslos. Es gibt keinen Zufall, und es gibt nichts, das nicht mit allem verknüpft ist. Alles wirkt auf alles ein, in jedem Moment, und über Zeit und Raum hinweg.

Synchronizitäten sind „folgerichtig“ niemals zufällige Geschehnisse – weil das schlichtweg unmöglich ist.

Alle Menschen, die ein bestimmtes Ziel verfolgen, etwas Bestimmtes erreichen und (evtl. auch nur gedanklich) erfolgreich vollenden wollen, bemerken früher oder später (je nach individueller Aufmerksamkeit), dass ihnen alles, was dazu beiträgt, „zufällt“. Es kommt auf seltsamen Wegen auf sie zu: Genau die richtigen Bücher, Dokumentationen, Hinweise, Ratschläge, Anrufe, Begegnungen, Rezepte, auch Zutaten, Werkzeuge,  Tiere, Menschen (auch Parkplätze) und so weiter – in immer genau dem richtigen Moment. Autoren, die für Ihre Bücher viel recherchieren, stellen dies besonders oft fest, weil es sich vielfach um ganz ungewöhnliche Themenbereiche handelt, mit denen sie sich zuvor nie oder nur hin und wieder näher befasst haben:

Stimmt die Art der Hinwendung, also die geistige innere Ausrichtung zu einer Thematik (durch die die richtigen „Schwarzen Löcher“ erschaffen und anziehend gemacht werden) strömen plötzlich genau passend zum Thema, und stets zum richtigen Zeitpunkt, Infos, Hinweise, Bücher, Menschen, Anrufe etc. von allen Seiten heran, zudem werden im Fernsehen genau die richtigen Dokumentationen gezeigt, die zum aktuellen Recherchethema passen und so weiter.

„Das Universum“ arbeitet auf Hochtouren und hat gut damit zu tun, für alle Suchenden und nach bestimmten Zielen strebenden Menschen  gleichzeitig tätig zu sein, alles miteinander in Einklang zu bringen, in jedem Moment in richtiger Weise zuzuordnen, zusammenzufügen, zu erschaffen und gleichzeitig die Weltordnung aufrecht zu halten…

Bei inzwischen weit über 7 Milliarden Menschen gleichzeitig wahrlich eine Höchstleistung, wenngleich inzwischen ein „Zustand“ eingetreten ist, der dazu führt, dass dies magische Schöpfungskraftwerk Gefahr läuft, in zunehmendem Maß arbeitslos zu werden.

Der Grund?

Die Technik hat weitestgehend das „Erschaffen“ übernommen, und die Menschen gehen mehr und mehr dazu über, nicht mehr selbst tätig zu werden, also im eigenen, natürlichen Erschaffen innezuhalten. Zwangsläufig führt das zu einem Missverhältnis in der Balance zwischen Bewegung und Stillstand (in der Natur).

Das Funktionssystem der irdischen Schöpfungsvorgänge ist wahrlich magisch, und es ließen sich sehr viele seltsam anmutende  Dinge aufzählen, die ständig um uns herum geschehen, doch eine Sache klingt so unglaubwürdig wie die andere. Alles ist reine Magie, und wir alle sind darin „Zauberer“. Dies ist keineswegs eine Metapher, sondern eine unumstößliche Tatsache, und wir beginnen gerade wieder neu, es zu begreifen.

 

Zurück zu den „Schwarzen Löchern“.

Sie verkörpern – darauf deutet jedenfalls alles hin -  unsere „mögliche Zukunft“ (je nachdem ob sie sich erfüllen oder nicht). Unsere materielle, sichtbare und anfassbare Zukunft (und somit die ganze Natur), aber auch die unsichtbare, in denen Träume, Hoffnungen, Wünsche, Gefühle, Empfindungen, auch Wahrheiten, Lügen und Selbstbetrug die Geschicke lenken und an jeder Schöpfung mitwirken.

In der Bibel findet sich der Hinweis:

Was der Mensch sät, das wird er ernten (Galater 6,7),

 

Und dies lässt sich direkt auf "die Natur Schwarzer Löcher" übertragen. Sie haben, wie zuvor schon erwähnt, die Eigenschaft, während sie sich erfüllen und materialisieren, in sich selbst wieder neue Schwarze Löcher auszubilden, die nun auch wieder bereit sind, sich zu erfüllen.

Das bedeutet nichts anderes, als dass wir in dem, was wir erschaffen, stets gleich wieder die Wurzel (und Form) des Neuen anlegen, das daraus entstehen kann. Also wiederum die mögliche Zukunft.

In der Bibel heißt es auch :

"Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk."

(Galater 6,5)

 

Spätestens hier wird klar, von welch entscheidender Bedeutung es ist, sich den Mitmenschen, der Umwelt und allen Dingen gegenüber respektvoll, achtsam, ehrlich und liebevoll zuzuwenden, und das zu verkörpern und zu leben, was wir als „guten Menschen“ bezeichnen.

Mit dem Motto:

 

 „Was Du nicht willst, das man dir tu, das füg` auch keinem anderen zu.“

Also behandele alle und alles stets so, wie du selbst auch behandelt werden willst.

 

Der energetische Zustand in und um uns entscheidet darüber, was sich ‚“materialisiert“ und sowohl den Augenblick – also die Gegenwart, wie auch die Zukunft (die schon einen Augenblick später unsere Vergangenheit ist) bestimmt.

 

Schöpfung entsteht ausschließlich in der Gegenwart, im Kreuzungspunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Wie immer und überall entsteht und vergeht alles „im Kreuz“.

 

„Lasst uns Gutes tun und nicht müde werden; denn das ist es, was wir, wenn die Zeit gekommen ist, ernten.“ (Galater 6,9, ganz leicht abgewandelt)

 

Wissen und Bewusstsein

 

„Wissen“ ist die Kenntnis, über die jemand verfügt.  Das bedeutet folgerichtig, dass jede Erfahrung, die wir machen, sei es durch eigenes Erleben, durch Schulbesuche, Ausbildungen, Beobachtungen, Gespräche, lesen und so weiter, unser persönliches Wissen vermehrt. Dies hat zur Folge, dass sich mehr und mehr Zusammenhänge offenbaren, also mehr und mehr „Verknüpfungen“ erkannt werden können – aus denen wiederum neue Erkenntnisse abgleitet und gewonnen werden, und das bedeutet nichts anderes, als dass Wissen „aus sich selbst heraus“ entsteht und wächst; durch immer neue Erfahrungen, Erkenntnisse usw.

 

Jegliche Form des Lernens erweitert unser Wissen und führt dazu, dass es neues Wissen aus sich heraus gebiert (zur Welt bringt bzw. entstehen lässt).

Um es anschaulicher anzudrücken:

Mit jeder neuen Erkenntnis, die wir auf welche Weise auch immer machen, macht es „Plink“, und uns geht ein Licht auf (auch wenn uns das nicht immer gleich bewusst wird).

Dies ist ein ganz natürlicher Prozess, der in jedem Moment aktiv ist, da in jedem Moment neue Eindrücke auf uns einwirken, die ihn in Gang halten. Und da sich nichts in der Welt jemals identisch wiederholt, ist jeder Eindruck, auch ein Windhauch, ein Geräusch, ein Musikstück oder was auch immer (also auch Dinge, die wir vielleicht schon unzählige Male wahrgenommen, gespürt oder gehört haben), eine neue – weil unter identischen Bedingungen noch nie erlebte – Erfahrung. Mit dem einen „Plink“ und einem Licht ist es also nicht getan: In uns gehen (durch neue Erfahrungen und neue Erkenntnisse ausgelöst) in jedem Augenblick so viele neue Lichter an, dass es nur so blinkt und flackert.

Was wir als „Wissen“ bezeichnen, sind all jene Dinge, die wir bewusst erfassen oder auf die wir bewusst zugreifen und sie abrufen können, so dass der Gedanke naheliegt, „Wissen“ einfach mit „Bewusstsein“ gleichzusetzen. Hier wird es aber etwas komplizierter, denn was  tatsächlich „Bewusstsein“ ist und wie es funktioniert, ist bisher noch ein ziemlich verzwicktes Rätsel. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Wir können es nicht sehen.

Klar bzw. bewusst ist uns jedoch, dass es auch „unbewusstes Wissen“ gibt, das gar nicht in unserem Bewusstsein „ankommt“, weil es damit nicht direkt verknüpft ist. Ein Beispiel (wenn auch kein gutes) ist die Tatsache, dass viele Menschen nach übermäßigem Genuss von Alkohol total „weggetreten“ sein können und dennoch zielsicher den Weg nach Haus finden. Und wer ist nicht schon einmal mit dem Auto irgendwohin gefahren, kam an und konnte sich an die gefahrene Strecke überhaupt nicht mehr erinnern? Der Betreffende war „gedanklich weggetreten“, aber sein Unterbewusstsein hat ihn geleitet (was in einer Gefahrensituation passiert wäre, steht auf einem anderen Blatt). Das Ganze ist ein spannendes Thema – da auch der große Themenkomplex Kunst weitestgehend mit dem Unterbewusstsein verknüpft ist - doch an dieser Stelle will ich nicht näher darauf eingehen. Ich möchte nur deutlich machen, dass „Wissen“ und „Bewusstsein“ nicht ein und dasselbe sind, sondern „Wissen“ in mehreren voneinander getrennten (dennoch verknüpften) Bereichen des Bewusstseins zuhause ist.

Es ist ausnahmslos bei allen Dingen, die auf uns einwirken, so, dass nichts für sich allein daherkommt: Egal, um was es sich handelt, alles ist mit unzähligen anderen Eindrücken (die bewusst oder unbewusst gleichzeitig oder nacheinander auf uns einwirken) verknüpft. Nehmen wir mal den zuvor erwähnten Windhauch:

Der hat eine bestimmte Temperatur, ist vielleicht kalt, vielleicht warm, heiß, oder irgendwas dazwischen, heftig, zart, sanft, weich, still oder nicht, er kommt von rechts, links oder sonst wo, bringt uns zum erschauern, schwitzen, frieren oder erwirkt einen anderen Zustand. Zudem erinnert er uns vielleicht daran, uns eine Jacke an- oder auszuziehen, uns anderswo hinzusetzen, auf die Uhr zu sehen oder, oder, oder (und, und, und…)  

Die erkannten (bewusst gewordenen) Verknüpfungen eines Windhauchs aufzuzeichnen, ergäbe sicher bei den meisten Menschen schon ein recht imposantes und komplexes Netzwerk. Könnten wir jedoch die unbewussten noch hinzufügen, die im Verborgenen mit den bewussten verknüpft sind, hätten wir schon „mehrere Verknüpfungs-Ebenen“ (mit unterschiedlichen Daseinszuständen) und ein noch viel größeres Netzwerk.  

Kurz: Der gespürte Windhauch ist bei ganzheitlicher Betrachtung nur das oberflächliche (einzig spürbare) Symbol für ein höchst komplexes Netzwerk mit extrem vielen Verknüpfungen. Und je genauer man hinsieht, umso tiefer man eindringt und sich damit befasst, umso mehr Verknüpfungen kommen zum Vorschein bzw. werden erkannt. Und das Erstaunliche: Es werden nicht immer weniger, die man entdeckt, sondern immer mehr: Das Netz wird dichter und dichter, je tiefer man eindringt.  

 

So ist es mit allem und bei allen Dingen: Was wir sehen, spüren, hören, schmecken, fühlen oder auf andere Weise wahrnehmen  ist stets nur das „materielle Zeichen“  für eine sehr komplexe Vernetzung unsichtbarer Zusammenhänge. Es signalisiert uns, dass etwas „im Gange“ ist, ein „Schöpfungsvorgang“, der es hervorbrachte.

Auch am Anfang jeder materiellen Schöpfung stehen Gedanken, die sich zuvor damit befassten. Was immer in der materiellen Welt entsteht, wird zuvor geistig „bearbeitet“. Die künftige Gestalt, die Form, die Funktionen, also die „Bestimmung“ wird rein gedanklich, vor „der Erschaffung“ erdacht. Mit dem Bewusstsein, von dem ein Anteil „das individuelle Wissen“ ist. Für alles Materielle, was entsteht, ist die Bestimmung zuvor also schon festgelegt.

Ein Mensch mit wenig Bildung und Wissen wird also zwangsläufig viel seltener oder auch gar keine komplexen (aber durchaus viel einfachere) Dinge erschaffen, im Vergleich zu jenem mit viel Wissen, Erfahrung etc.

Stellen wir uns einmal vor, dass Bewusstsein eines jeden Menschen, in dem sich auch sein ganzes (sich stets ausweitendes) Wissen befindet, wäre fähig, sich mit dem anderer oder sogar aller Menschen, und zudem mit dem Bewusstsein der Natur (na klar, hat es Bewusstsein und ist hochintelligent) zu vereinen – also dazu, sich mit dem allumfassenden Wissen der ganzen Schöpfung zu vereinen oder sich damit zu verknüpfen…

Wow – was für ein Potenzial.

Oberflächlich betrachtet wäre das das Machtinstrument schlechthin – sofern jemand damit arbeiten und es wie gewünscht steuern könnte.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal den Windhauch mit all seinen möglichen Verknüpfungen ins Spiel bringen. Wie er, ist (ich sagte es schon) jede Erfahrung - also alles, auch das Unbewusste, das auf uns eindringt, mit unzähligen Dingen verknüpft, und diese Verknüpfungen sind uns erstens vielfach nicht bewusst und zweitens oft alles andere als gut. Angenommen es wäre möglich, das Bewusstsein – insbesondere das kollektive Gesamtbewusstsein -  als Machtinstrument zu benutzen, würde dies unzählige, auch vollkommen unvorhersehbare und unberechenbare Gefahren in sich tragen, die als reale Geschehnisse entstehen könnten. Zudem sind auch alle Ängste, die wer auch immer, in welcher Form auch immer hat, darin verankert. Auch sie können sich materialisieren.

 

Denken Sie nur an die weitverbreitete Angst vor Spinnen, die aus einer Verknüpfung im Unterbewusstsein – in diesem Fall offenbar im kollektiven Weltbewusstsein – verankert ist. Was ist es, das so viel Menschen in Panik verfallen lässt, wenn eine Spinne auftaucht?

Warum gehört es bei vielen Menschen zu den schlimmsten Vorstellungen, dass sie eine „enge Begegnung“ mit einer Spinne haben?

Vielfach ist bereits nach Antworten gesucht worden, und es gibt inzwischen auch viele psychotherapeutische Ansatzpunkte, dagegen anzugehen, doch letztendlich ist die Ursache der Ängste unklar. Fest steht: Es muss eine Verknüpfung im Unterbewusstsein geben. Eine, die vielleicht gar nichts mit Spinnen zu tun hat (was man oberflächlich betrachtet leicht annehmen kann), doch so, wie ein warmer Windhauch vielleicht Frühlingsgedanken  „hervorbringt“, symbolisiert die Angst vor Spinnen vielleicht auch etwas ganz anderes…

 

Die Antwort liegt in unserem Bewusstsein „vergraben“, dass ein „gewaltiges Konstrukt“ sein muss. Viel größer bzw. komplexer, als wir es uns vorstellen – zumal wir es in unserem Inneren vermuten. Dort, davon geht man aus, hat es seinen Sitz in (bereits bekannten) bestimmten Gehirnbereichen, getrennt zwischen Bewusstsein, Unterbewusstsein und „Über-Ich“ (nach Jung).

Doch was, wenn diese Vorstellung ganz falsch ist und es sich bei den materiellen Gehirnbereichen „nur“ um „die jeweilige Schaltzentrale“ des kleinen Bewusstseinsbereichs handelt, mit dem wir Menschen arbeiten können?

Was, wenn uns einerseits zwar – theoretisch - das ganze Kollektivbewusstsein zur Verfügung steht, wir andererseits aber dadurch eingeschränkt und in bestimmte Schranken verwiesen sind, indem uns „nur“ unser kleines Gehirn zur Verfügung steht, mit dem wir bestimmte Dinge umsetzen – also auch erschaffen – können?

Ganz einfach:

Dann gäbe es nichts Erstrebenswerteres für einige nach Macht strebende Menschen, als die persönliche „Gehirn-Schaltzentrale“ zu vergrößern und Zugriff auf das kollektive Gesamtbewusstsein zu bekommen, um auf diese Weise zum ganz großen „Macher“ (und Schöpfer-König) zu werden und sich die ganze Welt untertan – und abhängig - zu machen.

 

In den Händen eines liebenden „Königs“, der das Gute im Sinn hat, wäre es ein unvorstellbares Schöpfungsinstrument (mit dem quasi alles – selbst die Urbar-Machung und Kultivierung eines öden, wüsten Planeten – möglich wäre).

Es ist davon auszugehen, dass für das kollektive Bewusstsein, das „Gesamtbewusstsein“ der Schöpfung, das wir auch „Gott“ nennen – nichts unmöglich ist.

Um sich ein genaueres „Bild vom menschlichen Bewusstsein“ (also einem fraktalen, selbstähnlichen Teil des Ganzen) zu machen, ist es erforderlich, sich ihm auf dem Weg der Selbsterkenntnis immer mehr zu nähern und sich selbst (besonders auch sich selbst gegenüber) dabei angstfrei  zu öffnen.

 

Das Ziel ist, seine Ängste mehr und mehr zu überwinden, sich über sich selbst klar zu werden, also seinen Geist zu klären und Schritt für Schritt – Erkenntnisstufe nach Erkenntnisstufe (wobei sich nach und nach die Ängste auflösen) - spirituell zu wachsen, um sich, sowie sein Umfeld, immer „durchschaubarer und letztlich durchgängig“ zu machen.

 

Erst diese Transparenz und Durchlässigkeit erlaubt es (wie in der Aquarellmalerei), das „unterschiedliche Zustände“ sich vereinen und ineinander ergießen, so dass daraus ein neuer (erweiterter bzw. weiter entwickelter) „Zustand“ entsteht.

Wir kennen das alle im menschlichen Miteinander:

Verschließt man sich und lässt niemanden an sich heran oder ein Mitmensch tut dies, ist es so, als hätte die jeweilige Person eine undurchdringbare Mauer um sich aufgebaut. Je mehr man sich jedoch ehrlich öffnet (ohne Lüge von sich erzählt, an persönlichen Gedanken, auch Sorgen, Nöten etc. teilhaben lässt), umso mehr „Wahres“ man also zu erkennen gibt und voneinander weiß, umso intensiver vermischt sich das Geistige beider Seiten, und umso freier, ungezwungener und besser wird in aller Regel das Miteinander.

Beide Seiten profitieren davon, und ein ganz neuer „erhabener“ Zustand, eine Art „Schwebe-Zustand“ (dem „Ganz-doll-verliebt-sein“ sehr ähnlich) entsteht. Es ist wahrhaftig ein Zustand ganz besonderer Art: Er „trägt“ (über jede Entfernung hinweg), er bietet Schutz, Geborgenheit, Sicherheit, aus ihm erwächst Kraft und das Gefühl, unantastbar und unangreifbar zu sein. Nichts scheint unmöglich zu sein, und man ist eins mit sich und der Welt, da sich – durch Liebe, innere Ausgeglichenheit, Ruhe und Harmonie – auch eine äußere Gelassenheit einstellt, die es mit sich bringt, dass Aggressionen gar nicht erst entstehen und/oder diesen ganz ruhig begegnet wird. Auch Ängste verlieren ihre Schrecken und lösen sich auf.

 

Je besser zwei Menschen sich kennen, umso „durchschaubarer“ und leichter nachvollziehbar wird das Denken und Handeln des jeweils anderen, und umso besser kann man sich aufeinander einstellen - weil schon kleinste Gesten, Blicke und andere Verhaltensweisen ankündigen, was folgen wird, so dass man sich schon vorher darauf einstellen kann. Man lernt, "die (für andere nicht erkennbaren) Zeichen" zu lesen.

Tiere zeigen es uns: Sie sind „eins mit der Natur“, registrieren jede kleine Veränderung – erkennen die Zusammenhänge – und reagieren entsprechend. Oft lange bevor das jeweilige Ereignis eintritt (wie z.B. ein Erdbeben, Vulkanausbruch, Gewitter etc.)

 

Natürlich ist es im menschlichen Miteinander oft besser, sich bestimmten Dingen, Situationen und bestimmten Menschen gegenüber eher bedeckt (und verschlossen) zu halten, denn zweifellos macht Offenheit und Durchschaubarkeit auch angreifbarer, sobald böse Absichten ins Spiel kommen. Wie immerund überall kommt es auf das richtige Maß an.

Doch darum soll es hier nicht gehen, ich möchte auf den besonderen Zustand hinweisen, der dadurch entsteht, dass „beide Seiten“ sich (ohne jedwede böse Absicht)  liebevoll füreinander öffnen, was am einfachsten zwischen Mensch und Natur zu erreichen und eindeutig zu erkennen ist:

Das gegenseitige Öffnen zwischen Mensch und Natur (wobei die Natur immer und für jeden Menschen geöffnet und bereit ist, ihn liebevoll „in seine Mitte“ zu nehmen) führt stets zu einem „erweiterten Bewusstseinszustand“.

Und genau dazu kommt es auch durch Selbsterkenntnis (denn wir sind Teil der Natur und begeben uns tiefer in sie hinein, wenn wir "in uns" gehen).

 

Der berühmte Neurologe und Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud (1856 – 1939)

unterteilte das Bewusstsein in drei Ebenen:

 

      1. das Bewusste

          (alles, was augenblicklich wahrgenommen und erdacht wird)

 

      2. das Vorbewusste

          (was augenblicklich nicht bewusst ist, aber ins Bewusstsein geholt werden kann)

 

      3. das Unbewusste oder Unterbewusste

          (das Verdrängte, wie unangenehme Erinnerungen, Triebwünsche etc.

 

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Die inneren Jahreszeiten

 

Ohne mich diesbezüglich an Sigmund Freud zu orientieren, befasste ich mich vor inzwischen über 15 Jahren (über Jahre hinweg) intensiv mit der Frage, was es mit Placebo-Effekten und den unerwünschten Nocebo-Effekten auf sich hat, dabei jedoch nicht vorrangig im Zusammenhang mit Medikamentengaben, sondern mit den körperlichen Reaktionen von Patienten auf bestimmte Begebenheiten, wie z.B. der augenblicklichen Verbesserung des Gesundheitszustandes, sobald ein Arzt das Krankenzimmer betritt. 

Schon zuvor hatte ich begonnen, mich intensiv mit Selbsterkenntnis zu befassen (u.a. ließ ich mich zur Lehrerin für Autogenes Training und andere Entspannungstechniken ausbilden, nahm an einem mehrere Semester dauernden Ausbildungseminar zur Vorbereitung auf die Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie teil, ließ mich in Kundalini, Reiki, spirituellem Malen etc.unterweisen usw. ) und befand mich also auch diesbezüglich auf der Suche nach den „inneren, unsichtbaren Verknüpfungen“;  nach dem "roten Faden",  der all dem und der ganzen Schöpfung zugrunde liegt und alles mit allem verbindet.

 

Zurück zum Bewusstsein:

Mir wurde klar, dass das menschliche Bewusstsein ein Spiegelbild der Natur um uns ist:

Wie innen, so außen... (Thot/Hermes Trismegistos)

In diesem Zusammenhang heißt das folgerichtig, dass unser Bewusstsein auf jeden Fall „vier (übergeordnete) Anteile“ haben muss, die den verschiedenen Zuständen der Jahreszeiten in der Natur entsprechen (ohne identisch zu sein).

Ohne jeden Zweifel leben wir (wenn wir "natürlich" leben) in Einklang mit der Natur, was man sich wie zuvor schon beschrieben so vorstellen muss, dass wir "durchlässig" sind und uns gegenseitig durchdringen. Die Natur (die uns weit besser kennt als wir sie), erspürt somit sofort jedwede Veränderung, die um und in uns vor sich geht und reagiert darauf (sie warnt uns vor Gefahren, weckt uns zur richtigen Zeit, leitet uns, heilt uns usw., usw.).

 

Dies macht deutlich, dass die zweimalige Zeitumstellung (Sommerzeit/Winterzeit) diese Verbindung in höchsem Maß stört und beeinträchtigt. Genauer: Das feine Lichtgewebte, dass Mensch und Natur verbindet, wird zweimal im Jahr zerrissen, was jedes Mal zu großer Desorientierung auf beiden Seiten führt (führen MUSS).

Zu glauben, die jeweilige Zeitumstellung wäre jeweils innerhalb weniger Tage "überwunden" ist ein gefährlicher Irrglaube. Es ist, als würde eine riesige Wunde, die nach einem halben Jahr gerade wieder so einigermaßen "zugeheilt" ist, immer wieder aufs Neue aufgerissen. Die ganze Welt krankt daran, und ihr Befinden verschlechtert sich mehr und mehr. Es liegt ohnehin sehr viel im Argen, und ginge es nach mir, würde ich diesen Irrsinn (Zeitumstellung) SOFORT beenden.

 

Wie außen, so innen... (Thot)

Die Spiegelung der "äußeren, natürlichen Jahreszeiten" im Bewusstsein der Menschen nannte ich fortan die inneren Jahreszeiten“ - und plötzlich eröffneten sich unfassbare (höchst komplexe) Zusammenhänge, die u.a. weit - sehr weit - in die Menschheitsgeschichte zurückreichen.

Alles, was in der Welt geschieht, jedes Geschehen und jede noch so kleine Regung, findet (wo auch immer, wann auch immer, ob spürbar oder nicht) in einer der vier Jahreszeiten der Natur statt, und ebenso ist es "in der Natur bzw. im Inneren eines Menschen", in dem jedoch die vier Jahreszeiten ständig vorhanden sind.

Jeweils zwei Jahreszeiten sind - u.a. auf ihre unterschiedlichen Zustände bezogen - so etwas wie "Gegenspieler": Frühling und Herbst, sowie Sommer und Winter.

Stellt man sich diese vier "inneren Jahreszeiten" als Gebäude vor, entspricht das "einem Haus" mit vier Zimmern, die sich auf drei Etagen befinden.

 

Links: Ein Luftbild des Gizeh-Plateaus in Ägypten, mit den drei berühmten Pyramiden. Aus der Luft (aus einer bestimmten Perspektive und Entfernung) betrachtet, offenbart sich das Symbol der Weisheit: Eine Eule

Jeweils zwei Jahreszeiten sind - u.a. auf ihre unterschiedlichen Zustände bezogen - so etwas wie "Gegenspieler": Frühling und Herbst, sowie Sommer und Winter.

Stellt man sich diese vier "inneren Jahreszeiten" als Gebäude vor, entspricht das "einem Haus" mit vier Zimmern, die sich auf drei Etagen befinden.

Oben, an höchster Stelle und der Sonne am nächsten, befindet sich "der innere Sommer", darunter befinden sich Frühling und Herbst, und ganz unten gibt es einen düsteren Keller, der dem "Inneren Winter" entspricht.

Hier unten wird der ganze "Lebensschrott" gelagert, an dem man am liebsten nie mehr rühren möchte: Die eigenen Unehrlichkeiten, Betrügereien, Hass, Gewalt, schlimme Erlebnisse, Unbearbeitetes, Unerledigtes, Geheimnisse, Hinterhältigkeiten, Geiz, Neid, Ängste usw. - und man traut sich dort nicht hin, um nicht damit konfrontiert zu werden. Zudem gibt es hier Spinnen, die überall ihre klebrigen und unsichtbaren Netzte gewoben haben, in denen man sich verfangen kann, damit sie dann blitzschnell angekrochen kommen können, um über uns herzufallen. Sie sind die "Hüter" all dessen, was im Keller - im "inneren Winter" - lagert und sie sind es also, die unsere tiefsten, schlimmsten Geheimnisse kennen. Und das Allerschlimmste: Sie tauchen in unserer realen Welt auf (und unser Unterbewusstsein kennt die verborgenen Zusammenhänge)...

 

Alle Zimmer dieses "Hauses" sind stets geöffnet, Türen gibt es nicht, und alles strebt lebenslang "die Stufen hinauf", die im Haus nach oben führen - dem Licht entgegen. In die obere Etage, zum "Inneren Sommer",  der der Sonne/dem Licht am nächsten ist. Dort oben ist es wunderschön, voller Liebe, Ruhe, Frieden, Harmonie - und hier besteht die Möglichkeit, dass sich unschöne Dinge einfach "auflösen".

Hier, an diesem wunderbaren, göttlichen Ort, dem die Farbe Blau zugeordnet ist, gibt es einen Durchgang zum Licht - und nur noch eine einzige Stufe muss erklommen werden, um ihn zu erreichen. Die siebente... Und hier oben, ganz oben, findet jede "Geburt" statt - und auch jeder "Tod". Der Weg dorthin führt - von beiden Seiten - durch den "inneren Sommer"...

 

Will man nun den Weg der Selbsterkenntnis beschreiten, um der Wahrheit (und Weisheit) näher zu kommen, gibt es nur einen (richtigen) Eingang:

 

Er führt direkt durch den Keller (den "inneren Winter") - denn es ist erforderlich, sich all dem zu stellen, was man - unsichtbar -  in ihm abgelegt, "eingefroren" und "vergraben" hat. Nur durch die direkte Konfrontation gelingt es, seine tiefsten Ängste zu überwinden, die den Weiterweg versperren. Sie  können sehr real Gestalt annehmen, doch ohne diese Begegnung geht es nicht.

 

Umso weniger Schlechtes und Unschönes man mit sich herumträgt (bzw. in sich "verwahrt"), umso einfacher wird es. Allerdings gibt es eine ganz wichtige Voraussetzung, um überhaupt voran zu kommen (ohne ständig in die Irre zu laufen, sich in falschen Gängen wiederzufinden, vor Scheintüren zu stehen etc.):

Es funktioniert nur, wenn man jeglichen Selbstbetrug ablegt...

 

Darstellung unter der Decke des Hathortempels/Dendera, Ägypten, rechts, hinter dem Spiegel, mit erhobenen Händen, steht Thot

Was bedeutet „ohne Selbstbetrug“ in diesem Kontext?

 

Nun, es bedeutet, dass man sich – sein Innerstes, seine Art, seine Ansichten und Meinungen, die innere Einstellung, sein Denken, sein Verhalten, seine Gefühle usw. - vollkommen ehrlich betrachtet, ohne sich, gegen besseres Wissen, schlechte, schlimme Dinge schön zu reden.

Viele Menschen halten sich z.B. für selbstlos und hilfsbereit, ohne sich einzugestehen, dass tatsächlich (fast) immer eine bestimmte, meist egoistische, eigennützige berechnende oder andere unehrliche, hinterhältige Absicht dahintersteht, wenn sie tatsächlich mal helfen, ohne sich mit irgendeiner Ausrede davor zu drücken.

„Ohne Selbstbetrug“ bedeutet also, sich selbst in aller Klarheit zu sehen und sich seine „Schwächen“ (die in Wahrheit weit mehr als das sind) einzugestehen, um das wahre Ich zum Vorschein zu bringen. Ohne eine Maske, die je nach Bedarf aufgesetzt wird, um andere und sich selbst zu täuschen.

Nur auf diese Weise, indem man sich innerlich öffnet und sich „seine eigene Falschheit bzw. Mehrschichtigkeit“ eingesteht, weckt man seine ganz persönlichen Dämonen, die teilweise schon lebenslang tief unten im düsteren Keller auf ihre Auferstehung warten. Sie wollen (und müssen) auferstehen, um uns zu begegnen und bezwungen zu werden – denn nur dadurch wird der Weg geebnet, durch den sich unser Bewusstsein weiter entfaltet und wir „aufsteigen“ können.

 

Nun mag der eine oder andere glauben, er sei durch und durch ein total ehrlicher und aufrichtiger Mensch und es bedarf keiner „Selbsterkenntnis“. Ihm empfehle ich, sich in einem Spiegel selbst in die Augen zu sehen (vergleichbar mit der Götterriege im Hathortempel) und zu sich selbst zu sagen: „Ich bin ein durch und durch ehrlicher, hilfsbereiter Mensch, ohne Berechnung. Ich bin stets offen und ehrlich.“

Wer das fertigbringt, ohne ins Stocken zu kommen oder in Tränen auszubrechen, hat wohl tatsächlich ein Problem…

Das trifft nämlich auf niemanden zu. Alles in der Welt existiert durch das Gegensätzliche, und nur beide Seiten zusammen ergeben ein Ganzes.  Kein Mensch kann also nur gut, nur ehrlich, aufrichtig etc. sein.

Wir alle sind Zwitter bzw. Mischwesen, und dies in jeder Hinsicht.

Mehr dazu an anderer Stelle.

(Die Zusammenhänge sind sehr (!) komplex.)

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Zitat eines bekannten Wissenschaftlers aus den 80iger Jahren:

 

 

Hans-Peter Dürr (1929-2014), Deutscher Physiker, 1987 "Alternativer Nobelpreis"

 

(...)

" Unser Wissen ist heute in viele Einzeldisziplinen zerstückelt, die jeweils nur noch ein Fachmann übersehen und "verstehen" kann, wobei "verstehen" meist nicht viel mehr bedeutet, als dass er mit diesem Gebiet mehr oder weniger vertraut ist, dass er sich darin, wie etwa in seiner Wohnung, bewegen und zurechtfinden kann. (...)

 

(...) Das Wissen in seiner Gesamtheit, wie es durch die Wissenschaften vermittelt wird, ist deshalb für den einzelnen (in diesem Sinne) nicht mehr erfassbar und überschaubar. Wir fühlen uns trotz großer Anstrengung von den ständig wachsenden Anforderungen an unsere Auffassungsfähigkeit überfordert.

Wir behelfen uns in dieser Notlage, indem wir aufgeben, alles geistig zu durchdringen und verstehen zu wollen, und bauen "schwarze Kästen" ein,

die wir - ähnlich wie Autos, Fernseher, Waschmaschinen - einfach durch Knopfdruck und Hebel bedienen, ohne ihre Wirkungsweise zu verstehen.

In dieser uns überfordernden Situation erscheint uns die Wirklichkeit auf die Existenz und Wirkung der vielen Werkzeuge und technischen Hilfsmittel reduziert, mit denen wir uns so reichlich umgeben haben.

Unsere hochdifferenzierte und harmonisch natürliche Mitwelt wird usurpiert (Anm.: usurpieren - widerrechtlich die Macht an sich reißen) und dominiert durch eine von uns selbst geschaffene, bornierte, mechanistisch strukturierte und funktionierende Teilwelt. Diese Teilwelt verstellt uns den Blick auf die eigentliche Wirklichkeit und isoliert uns von ihr." (...)

 

Auszug aus:

 

Naturwissenschaft und Wirklichkeit

Der Beitrag naturwissenschatlichen Denkens zu einem möglichen Gesamtverständnis unserer Wirklichkeit

 

(Quelle: Neues Bewußtsein - neues Leben, Bausteine für eine menschliche Welt,

Heyne Sachbuch, 1988)

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Newsletter vom 04.04.2018 von spektrum.de:

 

Am Ende der Natürlichkeit?

 

Newsletter vom 04.04.2018 von Spektrum de:

„Liebe Leserinnen und Leser,

vor mehr als fünf Jahren haben Physiker das Higgs-Teilchen entdeckt, den letzten fehlenden Baustein ihrer Theorie des Mikrokosmos. Aber weitere Entdeckungen am weltgrößten Teilchenbeschleuniger LHC - und damit Fortschritte auf einem Weg zu einer Weltformel - sind ausgeblieben. Nun verabschieden sich die Forscher von einem Gedanken, der ihrer Suche nach neuen Naturphänomenen Jahrzehnte lang die Richtung vorgab, der so genannten »Natürlichkeit«. Bahnt sich bei der Erforschung des Allerkleinsten ein Paradigmenwechsel an?

Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Jan Osterkamp

osterkamp@spektrum.de

 

Auszug aus dem Artikel:

 

„Die Natürlichkeit war lange ein Wegweiser

 

Mittlerweile haben viele Forscher die neue Realität akzeptiert – und sind dabei, sich umzuorientieren. Vielleicht, sagen einige von ihnen, haben wir den Punkt erreicht, an dem unsere mathematischen Werkzeuge ihre Wirksamkeit verlieren, an dem wir eine neue Grammatik brauchen, um die noch ausstehenden Rätsel der Natur zu lösen. Im Idealfall bahnt sich ein Neuanfang an, ähnlich wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als sich Risse im Weltbild der klassischen Physik zeigten, die Quantenphysik aber noch nicht entdeckt war.“

 

Link zum ganzen Artikel:

 

Am Ende der Natürlichkeit  (bitte anklicken)

 

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Das „unsichtbare“ Gottesteilchen

 

Aus einem Artikel des Physikers und Redakteurs bei „Spektrum.de“ und „Spektrum der Wissenschaft“ der Wissenschaft, Robert Gast, der am 05.04.2018 im Newsletter von spektrum.de (siehe oben) veröffentlicht wurde, geht hervor, dass die Forschung auf der Suche nach „einer Weltformel“, mit der die Entstehungs-Zusammenhänge des Lebens erklärt werden können, schon seit Jahren zu keinen weiterführenden Erkenntnissen gekommen ist.

Zur großen Enttäuschung der nach neuen Erkenntnissen suchenden Wissenschaftlern würden – auch unter Zuhilfenahme des Teilchenbeschleunigers Cern, mit dem nach den kleinsten Bausteinen der Materie gesucht wird - immer wieder nur bereits bekannte Teilchen auftauchen. Als letzte bahnbrechende Entdeckung gilt das so genannte „Gottesteilchen“ bzw. Higgs-Boson, das sich als kleinstes nachweisbares Teilchen „äußert“ (das aber bisher nicht sichtbar gemacht werden konnte).

Der Name „Gottesteilchen“, für das vermeintlich kleinste aller Elementarteilchen, beruht, wie es heißt, nur auf einem Zufall (wobei es zwei Zufalls-Varianten gibt), und er wird – so heißt es – von Wissenschaftlern abgelehnt und nicht benutzt. Die Bezeichnung sei irreführend, wird im Internet argumentiert, denn mit Gott hätte das Higgs-Boson (der wissenschaftlich anerkannte Begriff für das kleinste Teilchen) absolut gar nichts zu tun.

 

Was genau ist das „Higgs-Boson“ (bzw. das „Gottesteilchen“)?

 

Letztlich ist für jeden Menschen ganz leicht verständlich, um was es sich bei den Higgs-Bosonen handelt bzw. handeln soll.

Der Grundgedanke ist der, dass – wie bereits von Thot überliefert – das ganze Universum von einem Energiefeld durchzogen ist, das alles mit allem verbindet. Dies Feld wird, nach dem britischen Physiker Peter Hicks, Higgs-Feld genannt.

Durch Interaktion der Elementarteilchen mit diesem Feld, davon geht „die Wissenschaft“ aus, entsteht Masse, also Materie.

 

Das (nicht direkt messbare) Hicks-Feld besteht also aus den allerkleinsten Elementarteilchen, (den noch nicht endgültig nachgewiesenen) Hicks-Bosonen. Den Teilchen, die „ganz zufällig“ den Namen „Gottesteilchen“ erhielten.

 

Würden man eine weltweite Umfrage starten, um in Erfahrung zu bringen, welches Symbol man ad hoc mit Gott (und seinen „Häusern“, wie Kirchen, Kathedralen etc.) verbindet, wäre die Antwort wohl eindeutig:

Das Kreuz.

 

Das Kreuz ist das kleinste Symbol im Licht, und das alles verbindende Energiefeld (das Hicks-Feld) besteht folgerichtig aus „Kreuzen“.

 

Sie sind die kleinsten aller Energiefeld- bzw. Licht-Teilchen – und als einzige durchlässig.

 

Jesus:

Ich bin das Licht der Welt.

Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Johannes 8,12; LUT)

 

 

* * * * * * *

Es gibt keinen Zufall!

 

Gottes Symbol ist das Kreuz,

und kein Name wäre passender für das kleinste Teilchen, aus dem alles besteht, als

 

„Gottesteilchen“.

 

Den Nachweis und viele Originalbilder, direkt aus dem Licht, finden Sie in meinen beiden Webseiten.

 

 

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Der Kreis schließt sich (genau an dieser Stelle)

 

Auch wenn schon allein das Wort „Zahlensymbolik“, insbesondere im Zusammenhang mit der Bibel, (für einige Menschen) sehr unwissenschaftlich klingt, ist dennoch an dieser Stelle noch einmal ein kleiner Sprung dorthin angezeigt, um die Zusammenhänge besser zu verdeutlichen:

 

Wie an anderer Stelle schon thematisiert, deutet alles auf eine große Veränderung (in der Welt) hin, die mir der Zahl 500 bzw. einem 500-Jahre-Zyklus in Zusammenhang steht.

Auf der wikipedia-Seite „Zahlensymbolik“, die weitestgehend auf die Erkenntnisse von Friedrich Weinreb zurückgehen, heißt es, dass mit der 400 „die Körperwelt des Alphabets“ endet, und durch die Vereinigung von Geist und Materie ergibt sich – wie immer, wenn die „Zwei“ zu „Eins“ wird  (wie z.B. durch die Vereinigung von Anfang und Ende, Anm. von mir) - die „Neugeburt“ bzw. „Wiedergeburt“ = die 500.

Sie steht für das Neue, das Unglaubliche,

 

Die Zahl 400 steht mit dem letzten von 22 Buchstaben des  hebräischen Alphabets in Zusammenhang (also dem „Ende“). Es ist der Buchstabe Taw, der ursprünglich kreuzförmig geschrieben wurde und der – wie das griechische Tau – durch ein „Kreuz“ symbolisiert wird.

Das Kreuz steht bekanntlich für Gott, aber auch für Anfang und Ende zugleich.

 

Aus der 400 geht die 500 hervor – also auch hier durch das Kreuz.

 

Zahlensymbolik/Auszug:

 

Die 500 (400 + 100) drückt das 1–4-Prinzip in der Zukunft als Vollendung der Welt aus.

500 ist die Zahl der Auferstehung (vgl. die 500 Auferstehungszeugen in 1 Kor 15,6) und der Außenmaße des Neuen Tempels analog zum Leib der Auferstehung (Ez 42,20; vgl. Joh 2,20-22).

„Es gibt keinen Buchstaben für die 500. (…) Die 500 als Maß gibt also an, dass man diesen Baum des Lebens in dieser Welt, die mit der 400 [dem ursprünglich kreuzförmigen Taw] enden muss, nicht wird umfassen können. (…) Doch wird diese 500 wohl einmal zustandekommen.

Das ist es, was die Propheten verkünden, aber nicht für die nahe Zukunft, nicht für diese Welt.

Die 500 wird zustandekommen, wenn die 300 des Mannes [als Geist-Prinzip] und die 400 der Frau [als Materie-Prinzip] sich selbst erfüllt haben und zu der Einheit zusammengewachsen sind, die das ‚Kind’ hervorbringt, wenn also [nach dem Satz des Pythagoras] die 300² + 400² die 500² ergibt.“

(Friedrich Weinreb: Schöpfung im Wort. Die Struktur der Bibel in jüdischer Überlieferung, Zürich 2002, S. 179 f.)

 

Es bedarf also des „Bundes“, der Verbindung bzw. der Vereinigung mit der „weiblichen 4“ (Welt, Nacht) mit der „männlichen 1“ (Gott, Sonne).

Daraus ergibt sich die für die Bibel zentrale Bedeutung der Zahl 5 sowie dann auch der Zahlen 50 und 500

 

Quelle: Zahlensymbolik, wikipedia

„Das Alte“ ist stets bereits in das „das Neue“ übergegangen, noch bevor wir es bemerken, obwohl wir ständig an dem Neuen – dem, was noch nicht sichtbar ist – arbeiten. Die Übergänge sind fließend und gehen stets aus „dem Kreuzweg“ hervor.

Auf eine Pyramide bezogen heißt das, das immer dann, wenn die siebente Stufe einer (spirituellen) Pyramide erklommen wird, diese übergangslos bereits zur ersten Stufe einer neuen geworden ist. Es verbirgt sich also eine höchst spirituelle und weltgeschichtlich wichtige Bedeutung in der Tatsache, dass die Spitze der Cheops-Pyramide (noch) fehlt.

 

Die Spitze jedes Erkenntnisweges und/oder Reifeprozesses, und/oder Vollendungsprozesses, und/oder Schöpfungsprozesses öffnet stets den Übergang zu Neuem – in einer ewigen Schleife, die durch die Acht (8) symbolisiert wird. Das weiterentwickelte Neue geht stets aus dem Alten hervor.

Jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne…

 

Wie jede Blüte welkt
und jede Jugend dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in and`re neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf` um Stufe heben, weiten!
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt,
so droht Erschlaffen!
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewohnheit sich entraffen.
Es wird vielleicht auch jede Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden:
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

 

Hermann Hesse

 

Was heißt das alles nun, im Hinblick auf „Das Gottesteilchen“ und das ganze Weltgeschehen?

 

 

Die eindeutige, folgerichtige Antwort liegt auf der Hand:

 

Sehr baldige Wiedergeburt ! ! !

 

(Auf einer höheren Entwicklungsstufe!)

 

 

Wie der Übergang "in eine neue Welt, die vollkommen anders sein wird" jedoch aussieht, das haben wir selbst in der Hand.

Wir sind die Schöpfer unserer Zukunft - und arbeiten längst daran.

 

"Gott" bzw. "das Gottesteilchen" - verhält sich vollkommen neutral

und lässt alles, was wir tun, "durchgehen"...

Vorausgesetzt, es passt am Ende durch das Maß aller Dinge (seine Mitte).

 

 

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Zuletzt überarbeitet (Seite 13):

 

am   19.11.2018